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Das Buch ist aufgeteilt in 5 Kapitel:
Nach einer kurzen Einleitung im 1. Kapitel geht es im 2. Kapitel um die Geschichte der Demenz. Es werden Ursachen, Risikofaktoren und die verschiedenen Formen kurz erläutert.
Im 3. Kapitel geht es um Grundlagen zur Aktivierung von Demenzkranken. Es werden Möglichkeiten für all diejenigen aufgezeigt, die mit Demenzpatienten zu tun haben. Somit spricht das Buch sowohl Fachpersonal wie Altenpfleger, als auch Ehrenamtliche und Angehörige an. Die Bedeutung der richtigen Motivation und der Kommunikation mit den Erkrankten wird beschrieben.
Umfassende Einblicke in die tägliche Arbeit folgen im 4. Kapitel. Zunächst wird die Biografiearbeit beschrieben. Es werden Tipps gegeben, um die individuell unterschiedlichen Biografien im Alltag mit in den Alltag einfließen zu lassen, z.B. durch Fotoalben oder Biografiekisten mit bedeutsamen Gegenständen der Betroffenen (Parfums, Kleidungsstücke, Schmuck, Poesiealben, Postkarten...). Gedächtnisspiele, die das Langzeitgedächtnis aktivieren sollen, werden aufgezählt. Dies kann durch gemeinsames / ergänzendes Aufzählen von bekannten Märchen, Reimen, Gedichten oder Sprichwörtern geschehen. Es folgen Beispiele zur Aktivierung der geistigen Fähigkeiten, die mittels Aufzählen von Gegensätzen, Wortpaaren, Assoziationen oder Oberbegriffen stattfinden. Bewegungsangebote können vielfältig sein. Sie fördern jedoch alle letztendlich die Durchblutung des Gehirns, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Symptome der Demenz hat. Spaziergänge dienen zum einen der Bewegung an sich und zugleich der Sturzprophylaxe, aber auch der Wahrnehmung der Umwelt mit allen Sinnen. Im Haus können ebenfalls Bewegungsangebote stattfinden, in Form von Ballspielen, interaktive Erzählungen oder Sitztänzen. Es wird das Konzept der „Basalen Stimulation“ nach A. Fröhlich angesprochen. Auch kreative Techniken können zum Einsatz kommen. Es werden einige beschrieben, wie z.B. Malen, Collagen, Laubsägearbeiten und Schmuckherstellung. Etwas umfassender ist die Beschreibung von Alltagsaktivitäten. Diese lassen sich hervorragend im Alltag integrieren, wie z.B. Mahlzeiten zubereiten, Tisch decken, Geschirr abspülen und aufräumen, Zimmer sauber halten und Körperpflege.
Im letzten Kapitel werden einige Beispiele für Gruppenstunden sehr ausführlich beschrieben.
Alles in allem ist dies ein sehr umfassendes und Buch, welches sowohl Grundlagen der Erkrankung beschreibt, als auch sehr wertvolle Tipps im Umgang mit Erkrankten gibt. Der Spagat zwischen Fachlektüre und Ratgeber für Angehörige gelingt sehr gut. Es werden jedem Leser wertvolle Tipps und Denkanstöße gegeben. Hervorzuheben sind die vielen Anregungen und praktischen Beispiele zu sämtlichen Themen, so dass man am liebsten sofort loslegen möchte.
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