Registriert seit: 16.05.2010
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Hallo, eine Frage von mir. Ich war neulich beim Steuerberater zur Planung und Besprechung der Existenzgründung. Und bei einem Thema ist mir fast der Mund offen stehen geblieben. Wir waren im Gespräch und er meinte wenn sie dann am Ende des Jahres hoffentlich einen Gewinn erzielt haben, sagen wir 4000Euro möchte aber noch das Finanzamt sein Geld davon abhaben, etwas weniger als die Hälfte, also bleibt vom Gewinn dann noch ca 2300 Euro drüber. Das ist ja Da wäre es ja besser kein Gewinn zu erzielen und sich dafür mehr Lohn übers Jahr verteilt zu geben. Das hatte mich echt erstaunt, könnt ihr mir zu dem Thema was sagen, stimmen wird es ja nehme ich an. Vielen Dank im Voraus.
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Registriert seit: 16.10.2007
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Hallo :-)
dein 'Lohn' ist dein Gewinn...
Du machst deine Praxis auf, nimmst Geld ein, bezahlst alles was ansteht.. was übrig bleibt .. Steuern zahlen...der Rest ist Dein 'Lohn'
wenn du unter einem gewissen Betrag im Jahr verdienst, ist das Steuerfrei (Höhe bitte beim Steuerberater erfragen)
LG Lilly
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Registriert seit: 15.03.2003
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Ja Einkommenssteuervorauszahlungen kommen auf dich zu...immer ordentl...:) Jeder muss hier Steuern zahlen, hast du ja als Angestellte auch gemacht... recherchier doch noch mal, dann weißt du Bescheid. Gruß Sabine
"Die Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen."
John Locke
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Registriert seit: 18.10.2012
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Also wie viel Steuern du wirklich zahlen musst weis ich nicht. Laut meinen Steuerberater musst du höchst wahrscheinlich die ersten drei Jahre keine Steuern zahlen, da du mehr Ausgaben hast als Einnahmen. Für das letzte Jahr, da ich noch kurzzeitig als Angestellte gearbeitet habe, bekomme ich die komplette Summe an Steuern sogar wieder zurück gezahlt. Du hast einen gewissen frei Betrag. Ist ja klar je höher der Gewinn ist, um so mehr musst du auch an Steuern zahlen. Es kommt auch an in welcher Steuerklasse du bist.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
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Zitat / Kukdiehe hat geschrieben: ... Laut meinen Steuerberater musst du höchst wahrscheinlich die ersten drei Jahre keine Steuern zahlen, da du mehr Ausgaben hast als Einnahmen... Ich hatte auch in den ersten Jahren nicht mehr Ausgaben als Einnahmen, das würde ja heißen, dass ich mich permanent verschulden würde... Der Gewinn ist ausschlaggebend für die Steuern. Wenn du einen gewissen Betrag nicht überschreitest, dann fällst du in die Kleinunternehmerregelung. Mehr kann da der Steuerberater sagen. Ich habe in meine "Steuertante" vollstes Vertrauen und würde mir wahrscheinlich eine Alternative suchen, falls das mal nicht mehr so ist... VG
"Schenkt dir das Leben eine Zitrone, mach Limonade daraus!"
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falladar
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Geändert am 23.10.2014 17:30:00
... auch dein "mehr Lohn übers Jahr" wird versteuert - oder was hast du gedacht? Du hast dir das Geld nur vorab aus deinem Unternehmen (vor Steuern) herausgenommen. Du solltest von Anfang an Rücklagen bilden um evtl. Steuernachzahlungen begleichen zu können. Spätestens ab deiner ersten Steuererklärung gibt es für das Folgejahr Steuervorrauszahlungen. Trödelst du mit deiner Steuererklärung, kann das Finanzamt deine Einnahmen auch schätzen und die Vorrauszahlungen auf Gund der Schätzung festlegen. Das ist selten zu deinem Vorteil. Die Vorrauszahlungen sollten aber auch nicht zu niedrig angesetzt werden, dann ist deine Nachzahlung nicht deine "Bankrotterklärung". Steuerschulden werden nicht erlassen. Willkommen in der Wirklichkeit. MfG falladar Tip: Lass dir mit deinem Steuerberater mehr Zeit zum Gespräch und geh mit ihm vorab ein fiktives Steuerjahr durch. Laß dir die Begriffe und Steuermodelle genau erklären. Lass dir eine BWA erstellen/zeigen und sprich sie mit ihm durch. Ist er auch auf Freiberufler spezialisiert? Betreut er auch andere Ergo-, Logo- und Physiopraxen? Wenn ja, dann hat er Vergleichsmodelle und kann dir besser sagen wo du mit deinem Unternehmen stehst, ob deine Zahlen/Vorraussagen/Annahmen realistisch sind.
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Registriert seit: 22.07.2007
Beiträge: 227
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Hallo! Mein Tipp: Trenne Geschäfts- und Privat-Konto. Überweise Dir - wenn dann was übrig ist - ein (bescheidenes) Gehalt von dem Du leben kannst aufs Privatkonto, lege den Rest für Steuern und diverses zurück. Wenn Du die Zahlungseingänge/-ausgaben absehen kannst, kannst Du das Gehalt ja evtl. erhöhen. Hast Du ein Existenzgründungsseminar gemacht? Gutes Gelingen!
Frenzie
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Vielen Dank euch allen für die Antworten, jetzt ist mir schon einiges klarer. Mein derzeitiger Chef hat mir tatsächlich erklärt, dass nur der Gewinn am Ende eines Jahres ( also nur das Plus was übrig bleibt wenn alles abgezogen wurde ) versteuert werden muss. Und so sah die Rechnung ziemlich gut aus! Aber nun wurde ich eines besseren belehrt. Das Gespräch mit meinem Steuerberater war tatsächlich ziemlich kurz daher die Ungereimtheiten. Er betreut im übrigen auch viele Praxen und ich werde mit ihm ein fiktives steuerjahr mal durchrechnen. Ich befürchte irgendwie das ich dann weniger raus haben könnte als jetzt als Angestellte...aber im Prinzip dürfte das nicht der Fall sein. Ich übernehme die bestehende Praxis, behandel ca 50 Pat die Woche und hätte eine Kollegin für 25 h die Woche mit ca 30 Pat. . Halb SPB und halb MFB. Na die Rechnung wird es zeigen. Einen angenehmen Abend noch.
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falladar
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... dann nimm gleich die aktuelle BWA des jetzigen PI mit und dann kann dir dein Steuerberater anhand dieser BWA deine evtl. "Zukunft vorraussagen" und vielleicht auch abschätzen, ob der angepeilte Kaufpreis realistisch ist.
MfG falladar
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Hallo Sarotte, Zitat:Mein derzeitiger Chef hat mir tatsächlich erklärt, dass nur der Gewinn am Ende eines Jahres ( also nur das Plus was übrig bleibt wenn alles abgezogen wurde ) versteuert werden muss. Das ist auch richtig so. Was ich nicht verstehe ist, was du mit 'mehr Lohn übers Jahr auszahlen`meinst. LG Lilly
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....also ich habe als chefin weniger in der tasche als ich als angestellte hatte..und der anfang könnte hart werden, also wirklich gut rechnen.... Sabine
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John Locke
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falladar
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Geändert am 25.10.2014 10:55:00
... sorry war doppelt
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falladar
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Geändert am 26.10.2014 18:05:00
... biene37, > gelöscht < MfG falladar
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@falladar, ich stehe hier nicht zur Debatte, Kollege..... Meinst du nicht, dass es ein wenig vermessen ist, über mich und meine Firma zu urteilen, ohne nähere Kenntnisse dazu zu haben? Ich find's anmaßend, denn du kennst a_ weder die räumlich/ geografischen Bedingungen, noch b_meine persönlichen Ziele.... es muss nicht immer "höher/ schneller/ mehr Geld verdienen" sein.... und so nebenbei bemerkt...als ich gegründet habe, gab es hier zwei Praxen....beide haben fast zur gleichen Zeit aufgemacht. Jetzt gibt es schon ein paar Jahre nur noch eine....MEINE!  Gruß Sabine
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John Locke
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falladar
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Geändert am 26.10.2014 18:04:00
... biene37, > gelöscht < Entschuldige bitte, wenn ich dir zu nahe getreten bin. MfG falladar
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