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Bewertung von Sichtstunden

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5. Dezember 2025 19:16 # 1
Registriert seit: 05.12.2025
Beiträge: 1

Hallo liebe Leute,
ich hatte gestern meine erste Sichtstunde. Die Beurteilung /Bewertung war irgendwie sehr komisch.
Meine Lehrerin, die gleichzeitig an einem Krankenhaus als Ergo arbeitet, war meine Prüferin und eine andere Kollegin war meine Anleiterin, obwohl ich eigentlich zum Thema Sichtstunde und meiner Patientin nichts mit ihr besprochen hab.
Die Bewertung war wie gesagt merkwürdig. Mir wurde "reflektiert", dass ich einen sehr sehr guten Bericht geschrieben habe, dass meine Behandlung sehr gut war und ich nur mit meiner eigenen Reflexion und den 3 Fragen im Anschluss mit der Note 2 rausgehen würde. Dann der nächste Satz: Ich habe eine 2,0.
Also in meiner Welt ergibt (1+1+2):3 nicht 2,0 sondern 1,33.....
Eine weitere Begründung bekam ich nicht.
Ich habe heute nochmal nach einem Bewertungsbogen oder ähnlichem gefragt. Den gäbe es nicht, sagte mir meine Lehrerin und Anleiterin. Deshalb möchte ich gerne von euch wissen:

Wurden bei euch die Bewertungskriterien für die Sichtstunde offengelegt? Habt ihrNotizen oder irgendwas schriftliches bekommen um eure Note nachvollziehen zu können? Eine Punktebewertung?

Natürlich ist eine 2,0 super, ich würde mich auch nicht beklagen, ich will nur nicht so abgefertigt werden und unwissend bleiben.

Ich danke euch jetzt schonmal :) Liebe Grüße Elrauch aus Sachsen-Anhalt
6. Dezember 2025 11:14 # 2
Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 406

Also das wäre mir auch zu wenig. Also ich kenne es so (sowohl als Schülerin als auch als Anleiterin bei Schülern verschiedener Schulen):
Reflexion der Schüler bekommt 10-,15 mindestens Zeit allein sich selbst kurz zu reflektieren und Notizen zu machen. Danach Die eigene Reflexion was hat geklappt wie geplant, was hat man verändern. Was hätte man anders machen können und warum.
Im Anschluss werden ggf paar Fragen thematisiert passend gestellt. Was wäre eine Alternative Planung, wie würde man weiter machen, ggf kritische Fragen zu gesagten aus der Reflexion oder Planung.
Im Anschluß reflektieren dann Anleiter und Lehrer. In der Regel (zumindest einer) anhand der sichtstunden planen und des Abschlaufs. Wo hat man sich an den Plan gehalten, wo hat man was geändert und war das angemessen oder nur. Verhalten des Therapeuten in einzelnen Situationen und war dies angemessen oder nicht. Im Anschluss hat zumindest grob gesagt wie es ausfiel, meist gab es aber nicht gleich alle Noten. Von der sichtstunde schon aber den Bericht meist noch nicht. Die endnote gab's meist mit n paar Tagen Versatz mitgeteilt.

Finde qualitativ ist das seitens der Lehrein und Anleitung etwas wenig wenn sie einfach nur sagen es war gut. Oder sehr gut. Man sollte schon sagen was war gut, was hat man bemerkt und was war ggf der punkt warum es nur zum gut nicht zum sehr gut reichte. Was hätte man anders machen müssen. Und auch wenn alles top ist, kann man das auch detaillierter benennen. Gerade in unserem Beruf sollte man doch wissen wie das geht
11. Dezember 2025 08:31 # 3
Registriert seit: 13.03.2011
Beiträge: 232

Da ich vermute, dass es recht unterschiedliche Bewertungsgrundlagen gibt, solltest du nochmal Kontakt zu Schule und Anleiterin aufnehmen.

bei uns ist es so, dass Bericht und Reflexion mit je 20% und die Sichtstunde selbst mit 60% gewichtet wird. D.h. mit einem Faktor von 2 bzw. 6 multipliziert wird und die Gesamtsumme dann durch 10 dividiert.

Auch kriegen die Schüler von mir meine Notizen mit, in denen ich durch + und - kenntlich mache, was ich gut fand und was problematisch.

LG Salu
Liebe ist, dem Geliebten zu geben, was er braucht. Der Geliebte wird dir geben, was du brauchst, wenn du die Erwartung aufgibst, etwas zu bekommen. [Anita Balser]
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