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Ausbildung oder Studium?

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15. Januar 2026 16:24 # 1
Registriert seit: 15.01.2026
Beiträge: 1

Hey,
ich interessiere mich sehr für das Berufsbild und plane dieses Jahr eine Ausbildung zu starten. Nun gibt es ja die Möglichkeiten über eine klassische Berufsausbildung oder eben über ein Studium. Da stellt sich mir die Frage, ob ich mit einem Studium finanziell besser dastehe? Im öffentlichen Dienst wird ja in der Regel nach Bildungsgrad bezahlt
16. Januar 2026 09:31 # 2
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 447

Zitat / pascaltri hat geschrieben:
Hey,
ich interessiere mich sehr für das Berufsbild und plane dieses Jahr eine Ausbildung zu starten. Nun gibt es ja die Möglichkeiten über eine klassische Berufsausbildung oder eben über ein Studium. Da stellt sich mir die Frage, ob ich mit einem Studium finanziell besser dastehe? Im öffentlichen Dienst wird ja in der Regel nach Bildungsgrad bezahlt
Ein reines Ergotherapiestudium ohne vorherige Ausbildung gibt es in Deutschland nicht. Es gibt nur die Kombi von Vollzeitausbildung und angeschlossenem Studium oder klassische 3-jährige Ausbildung und anschließendem Studium.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
16. Januar 2026 20:46 # 3
Registriert seit: 06.05.2011
Beiträge: 304

Geändert am 17.01.2026 10:10:00
Zitat / pascaltri hat geschrieben:
Hey,
ich interessiere mich sehr für das Berufsbild und plane dieses Jahr eine Ausbildung zu starten. Nun gibt es ja die Möglichkeiten über eine klassische Berufsausbildung oder eben über ein Studium. Da stellt sich mir die Frage, ob ich mit einem Studium finanziell besser dastehe? Im öffentlichen Dienst wird ja in der Regel nach Bildungsgrad bezahlt
Die meisten Tarifverträge kennen den Bachelor Ergotherapeuten nicht und dann wirst du eingruppiert wie ein normaler Ergotherapeut. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Mehr Lohn bekommst du eher indirekt weil du dich mit einem Bachelor eher für Leitungsfunktionen qualifizierst.
17. Januar 2026 16:58 # 4
Registriert seit: 25.02.2006
Beiträge: 14

Hallo,

die Tarifverträge berücksichtigen keinen Bachelor und auch die leitenden Ergotherapeuten, die ich kenne, haben keinen Bachelor. Überlege Dir also gut, was für ein ET-Studium spricht, z.B. willst Du irgendwann mal eine Professur in Ergotherapie haben oder an der Uni als ET-Dozent unterrichten? Oder vielleicht in der Schweiz arbeiten? Unserem Gesundheitssystem ist es egal, ob Du einen Bachelor oder sogar einen Master in ET hast - jedenfalls was die Arbeit am Patienten betrifft.

Mir sagte mal eine Mitkommilitonin, dass der Bachelor in ET sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiter gebracht hat. Ja, das kann ich bestätigen, aber finanziell rechnet sich das leider alles überhaupt nicht. Meiner Meinung nach bringt Dich eine Ausbildung (mit entsprechenden Weiterbildungen) sehr viel weiter.
17. Januar 2026 20:32 # 5
Registriert seit: 06.05.2011
Beiträge: 304

Zitat / L.S. hat geschrieben:
Mir sagte mal eine Mitkommilitonin, dass der Bachelor in ET sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiter gebracht hat. Ja, das kann ich bestätigen, aber finanziell rechnet sich das leider alles überhaupt nicht. Meiner Meinung nach bringt Dich eine Ausbildung (mit entsprechenden Weiterbildungen) sehr viel weiter.
Naja es gab zumindest die Möglichkeit grundständig Ergotherapie zu studieren (u.a. in Bochum und Berlin) auch wenn es Berlin aktuell wohl nicht anbietet, vielleicht ist das in Bochum oder einer anderen Hochschule anders. Dann wäre ein Studium wahrscheinlich sogar günstiger (wenn man nicht gerade an einer Schule mit Ausbildungsvergütung kommt). Oder man macht eine Ausbildung die eine Kooperation mit einer Hochschule hat. Dann hat man mit wenig Zusatzaufwand oder zusätzlichen Kosten beides: Bachelor und Staatliche Prüfung.
22. Januar 2026 20:29 # 6
Registriert seit: 29.09.2007
Beiträge: 791

So pauschal stimmt es nicht, dass man nicht mehr Geld bekommt. Ich bin wegen des Studiums analog zu Diplompädagog*innen eingestuft.

Gruß
nimis
22. Januar 2026 20:43 # 7
Registriert seit: 06.05.2011
Beiträge: 304

Zitat / nimis hat geschrieben:
So pauschal stimmt es nicht, dass man nicht mehr Geld bekommt. Ich bin wegen des Studiums analog zu Diplompädagog*innen eingestuft.
dann würde ich aber vermuten dass du nicht im klassisch therapeutischen Bereich arbeitest sondern vielleicht im Bereich Jobcoaching/Jugendhilfe/Schulsozialarbeit oder ähnliches auf einer Stelle die auch mit einer Diplompädagogin besetzt werden könnte.
26. Januar 2026 13:04 # 8
Registriert seit: 29.09.2007
Beiträge: 791


@ Sssophie
Ich bin im therapeutischen Bereich in der Psychiatrie beschäftigt.
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