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Keine Therapeuten

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16. April 2014 09:23 # 106
Registriert seit: 05.04.2005
Beiträge: 927

Sehr bedauerlich, dass Sie keine Praxen gefunden haben in denen
- Berichte, Besprechungen und Ausfallzeiten als Arbeitszeit gewertet werden
- die einen vernünftigen Stundenlohn bezahlen
- in denen die Rahmenbedingungen wie Fobi, Einarbeitung, Arbeitszeiten stimmig organisiert sind.
Solche Praxen gibt es durchaus! Wie gesagt....bedauerlich...
16. April 2014 09:35 # 107
Registriert seit: 08.05.2009
Beiträge: 305

Geändert am 23.04.2014 10:03:00
Hallo Leute

Bei uns in der Praxis stimmen auch die Faktoren Geld etc (ich bin AN). Aber wir bekommen seit Monaten so gut wie keine Bewerbung herein. Es ist ja wirklich verwunderlich, dass es einerseits Praxen gibt die nicht laufen und andererseits welche, die angebotene Stellen nicht besetzen können.

Gruss Andrea
Ich liebe unseren Beruf!
:-)
16. April 2014 10:00 # 108
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1248

Hallo,
es gibt auch super nette Pi, die sich um ihre Leute sorgen und kümmern, angemessenen Lohn zahlen und keine überzogenen Forderungen vertreten.
Auf der anderen Seite gibt es dann AN, die dann Dollarzeichen in den Augen haben und noch mehr haben wollen und versuchen mit unfairen Methoden, dies durchzusetzen..
Es gibt halt überall Sonne und Sonne, wie man bei uns sacht.

Auf 2 Anzeigen meldeten sich auch nur 2 Interessenten. Die Eine verpasste ohne Rückmeldung einen Hospitationstermin wenige Tage später, war 2 Wochen nicht zu erreichen. Sie war in Urlaub gefahren, es wäre wohl ein Missverständnis gewesen!?!
Der Andere ist jetzt mein neuer Kollege!, der eingestellt wurde, weil ich anmeldete es nicht mehr zu schaffen. Wir haben aber auch genug zu tun und meine Chefs reagierten sofort auf meine Probleme.
Gute Praxis, gutes Betriebsklima, guter Lohn, gute Arbeit!

Frohstern!
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
7. Juli 2014 13:11 # 109
Registriert seit: 07.07.2014
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1

Hallo,

ich habe mir einmal diese Posts durchgelesen und bin eigentlich durch Zufall darauf gestoßen, als ich selber nach einer freien Stelle gesucht habe.
Ich selber bin kein Ergotherapeut, sondern ein Kaufmann im Gesundheitswesen und habe 3 Jahre in der Verwaltung einer Praxis für Ergotherapie gelernt.
Wenn man als Verwaltungskraft in einer Praxis lernt, lernt man viele Seiten kennen. Vor allem hat man viel Kontakt zu den Mitarbeitern und hat natürlich auch immer ein offenes Ohr für Ihre Sorgen.
Im allgemeinen waren meine Arbeitskollegen sehr zufrieden, was aber vor allem auch daran lag, dass es eine Verwaltungskraft gab, die Ihnen einfach einiges an Arbeit abgenommen hat.
Natürlich sind Ergotherapeuten oftmals unterbezahlt, das liegt aber auch an der Gesundheitspolitik. Wieso kürzen Krankenkassen die Budgets, wenn Ergotherapie gerade mal 1 % des gesamten ausmacht und in vielen Fällen vor weiteren, erheblich höheren Kosten schützt.!?!?

In der Praxis in der ich nun leider nicht mehr arbeite haben die Ergotherapeuten nicht sooo schlecht verdient. es war schon über 10- 11 Euro...aber vor allem hatten sie den "Luxus", dass ich als Verwaltungskraft da war, was für die Meisten viel Wert war, da somit mehr Freizeit da war.

Eine Gute Verwaltungskraft kostet natürlich einer Praxis viel Geld und nicht oft können Praxen nur so knapp wie möglich kalkulieren, aber man kann als Verwaltungskraft sich gut "bezahlt" machen.
Bei meinem alten Arbeitgeber war ich nicht nur die ganze Zeit am Telefon. Man kümmert sich um Verordnungen ( Eingabe Pflege, Bestellung), man kümmert sich um das Rechnungs- und Mahnwesen, man kümmert sich komplett um die Vertretungsplanung und ist somit und immer erster Ansprechpartner für Patienten, für die die es werden wollen, für Ärzte und für Krankenkassen... man arbeitet mit Sanitätshäusern zusammen im Bezug auf Hilfsmittel...man führt die komplette Abrechnung durch ( mit der Software THEORG)...man verschiebt Termine...man wertet ergotherapeutische Testungen aus ( DTVP-2, DTVP-A, DLKG, D2, SLRT, ZAREKI-R)....

Man kann dem Therapeuten so vieles an Zeit abnehmen und vor allem dem Inhaber auch. Wie gesagt, es ist nicht immer das Günstigste, aber man hat auch gleichzeitig die Zeit als Verwaltung, Altenheime zu akquirieren und versuchen dadurch neue Patientenstämme zu bekommen. Ich habe mich im Sommer selbst finanziert indem ich Rückenschulungen an Grundschulen angeboten habe, die über die Praxis und dem Verein der Aktion Rückenwirbel abgerechnet wurden...

Als ich meine Ausbildung vor 3 Jahren angefangen habe, dachte ich, dass ich eine kleine Lücke entdeckt habe. Verwaltungskraft in einer Praxis für Ergotherapie mit Ausbildung in einer Praxis für Ergotherapie.Leider aber, jetzt wo meine Ausbildung beendet ist, muss ich feststellen, dass das leider nicht gesucht wird....schade auch
Stephan Schroeder
28. Juli 2014 16:41 # 110
Registriert seit: 13.12.2013
Beiträge: 6

Hallo an alle!

Ich denke auch das es genug Ergotherapeuten gibt.
Ich bin selbst gelernte Ergo aber bin schon eine Weile auf der Suche.

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung die auf Grund selbstständiger Tätigkeit meines Vaters regelmäßig zum Einsatz kam.
Ich kann Buchhaltung, Terminabsprachen etc.
Nur als Ergotherapeutin habe ich leider noch keine Berufserfahrung.
Praktika sind in meiner Region (Thüringen) alle unbezahlt und ich sehe nicht ein meine Zeit zu verschwenden.
Zeit ist Geld, ich denke viele Praxisinhaber dürften das selbst sehr gut wissen.

Lange habe ich Bewerbungen den Stellen entsprechend angepasst, aber auch damit hatte ich keinen Erfolg.
Nun frage ich mich sehr oft, was die Arbeitgeber denn von einem Arbeitnehmer wünschen!

Ich bin gewillt umzuziehen, den Führerschein nachzuholen, jede Fortbildung zu machen und ich arbeite auch gerne Überstunden soweit es dem AG hilft.
Ich hab in meinem Leben schon viel gearbeitet: Bäckerei, Zeitung, Buchhersteller usw.

Ich liebe den Umgang mit Menschen sehr, sonst hätte ich den Job ja nicht gelernt...

28. Juli 2014 19:04 # 111
Registriert seit: 24.05.2014
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 17

Hallo Azriel,

ich selbst komme ursprünglich auch aus Thüringen, habe dort meine Ausbildung gemacht und auch die ersten Berufserfahrungen sammeln können. Daher weiß ich, dass es dort ziemlich überschaubar ist, was es an freien Stellen gibt. Die Bedingungen sind leider häufig durchwachsen.
Aus Deinem Text entnehme ich, dass Du scheinbar mehr und mehr versucht hast, Dich in Deinem Bewerbungsschreiben an das anzupassen, was offene Stellen fordern. Aber wenn es nicht Dir, Deinen Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht, macht das aus meiner Sicht wenig Sinn. Klar solltest Du grundsätzlich den Anforderungsprofil der Stellenbeschreibung entsprechen. Aber es geht ja auch um den Menschen hinter der Bewerbung. Gerade als Berufsanfänger macht es Sinn, die eine oder andere Fortbildung zu machen. Zum Teil werden die ja auch über diverse Förderungen der ARGE unterstützt. Und das macht sich in der Bewerbung immer gut. Viele Praxisinhaber bzw. potentielle Arbeitgeber schauen auf sowas. Gerade für die Arbeit in einer Praxis ist ein Führerschein und ein Auto unerlässlich.... kümmere Dich darum, wenn die Tätigkeit in dem Bereich für Dich in Frage kommt.
Derzeit wohne und arbeite ich in BaWü, dort gibt es einige freie Stellen, die auch gegenüber Berufsanfängern aufgeschlossen sind. Die Praxis, in der ich tätig bin, hat ca. 4 Monate händeringend Verstärkung gesucht.... es gab glaube ich nur 4 oder 5 Bewerber. Und die Bedingungen sind wirklich nicht die schlechtesten.
Aber egal was Du in dieser Hinsicht unternimmst, lass Dir von negativen Antworten nicht den Mut nehmen. Du hast auch bei Absagen nach einem Gespräch das Recht nach einem Grund zu fragen. Vielleicht hilft es Dir ja, es beim nächsten Mal besser zu machen. Trotz des einen oder anderen Rückschlages macht es Sinn, selbstbewusst beim Vorstellungsgespräch aufzutreten. Kein Arbeitgeber möchte einen Mitarbeiter, der nicht an sich und seine Fähigkeiten glaubt.

Weiterhin viel Erfolg
28. Juli 2014 23:54 # 112
Registriert seit: 13.12.2013
Beiträge: 6

Liebe Tabsi.

Danke für deine Antwort.

Ja in Thüringen sind die Bedinungen wirklich durchwachsen....aber das ist noch milde ausgedrückt.
Was die Fortbildungen und den Führerschein betrifft...SEHR GERNE!
Aber es ist die Gesetzenlage das sowas ERST bezahlt wird wenn ein potenzieller Job in Aussicht steht, nicht vorher.
In diese Richtung habe ich schon viel versucht, aber das kann man vergessen.
Alleine stemmen kann ich das unmöglich.

Ich passe mich den Stellen auch nur so an, dass es meinen Fähigkeiten noch entspricht.
Niemals schreibe ich etwas was nicht den Tatsachen entspricht, aber das ist ja klar!

Für Berlin ist aber Gott sei Dank kein Führerschein notwendig, zumindest war das bei den Stellen so wo ich mich beworben habe.
Nach den Vorstellungsgesprächen habe ich natürlich IMMER nachgefragt was los war, es hieß:
"Wir suchen DOCH jemanden mit Berufserfahrung."....das hatte ich ziemlich oft!
::thumbup::
4. November 2014 08:22 # 113
Registriert seit: 01.03.2009
Beiträge: 109

Liebe Azriel,
spannend ist allerdings auch bei Deiner Suche, dass man sich erst via Email bewirbt,
dann nicht ans angegebene Telefon geht und auch keine Antworten via Email nach 2x hin und her beantwortet und auch nicht absagt.
Auch sowas spricht sich rum und zeugt nicht von Sozialkompetenz....
Das nur am Rande...
4. November 2014 11:16 # 114
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1191

Wir haben eine Ergo gesucht, 2 Tage lang. Jetzt wurde jemand eingestellt. Hier kein Mangel.
4. November 2014 11:20 # 115
Registriert seit: 31.08.2007
Beiträge: 518

Zitat / roo22 hat geschrieben:
Wir haben eine Ergo gesucht, 2 Tage lang. Jetzt wurde jemand eingestellt. Hier kein Mangel.

Wo ist "Hier"? Finde bei dir nur Australien...::tongue::

4. November 2014 12:01 # 116
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1191

Australien ist bei mir immer richtig.::smile::

Mit hier meine ich Bayern, genauer Oberfranken.
4. November 2014 15:38 # 117
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1476

In Mittelfranken gibt es anscheinend auch kein Mangel. Könnte zur Zeit jemanden Einstellen wenn ich wollte und könnte, da bei mir Bewerbungen rein flattern. Ich stelle allerdings im Moment leider keinen ein. Aber wenn jemand aus Mittelfranken kommt und sich beschwert, dass sich bei ihm keiner Bewirbt, empfehle ich ruhig mal weiter ::smile:: und würde meine Bewerber auf euer Stellenangebot aufmerksam machen. ::smile:: Wäre ja ne prima Sache. Oder wenn jemand auch bereit wäre weg zu ziehen könnte ich diese ja auch auf andere Suchende aufmerksam machen.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
6. November 2014 12:38 # 118
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1191

Ich kann es nur immer wieder sagen, diesmal ist es wieder jemand die mal vor Jahren bei uns ihr Motor.Funkt. Praktikum gemacht hat , dann einige Jahre woanders gearbeitet hat. Es ist immer gut einen losen Kontakt zu halten. Auch für die Suchenden, wenn man weiß das sich jemand verändern will hat man das schon mal im Hinterkopf wenn jemand gebraucht wird. Es gibt oft nicht sofort die Traumstelle, aber vielleicht einfach ein paar Jahre später...::smile::
14. Juli 2023 20:06 # 119
Registriert seit: 14.07.2023
Beiträge: 1

Hallo erst einmal an Alle die an diesem Kommentar vorbeikommen sollten.
(Entschuldigt bitte aufkommende Rechtschreibfehler.) ::smile::

Wie ich sehe war der letzte Eintrag von 2014 und ich dachte mir, dass ich als Auszubildende im Jahre 2023 vielleicht etwas dazu beitragen kann bzw. möchte.
Ich weiß nicht wie viele Auszubildende es 2014 gegeben hat aber jetzt im Jahr 2023 gibt es stellenweise sehr wenig. Das liegt größtenteils an den hohen Ausbildungskosten aber auch an der hohen Durchfallquoten in den Staatlichen Schulen. Während Speyer zum Beispiel auf 30 Plätze über 300 Bewerber hat, so haben Private Schulen die ein Schulgeld von 350 Euro im Monat verlangen, gerade mal 6 bis 10 Klassenteilnehmer.

Das die Qualität der Auszubildenden abgenommen hat, kann ich selber nicht aus Erfahrung bestätigen, dennoch sehe ich anhand einiger Kursteilnehmer unter mir, was man damit meinen könnte. (Ich rede hier von Baden-Württemberg)
Das Thema war und ist des öfteren bei uns im Unterricht angesprochen und Diskutiert worden. Viele meiner Lehrer sind der Meinung, dass die Schüler heutzutage nicht mehr so Aufnahmefähig sind wie früher und für die gleichen Aufgaben mehr Schwierigkeiten hätten. Vielleicht kennt sich jemand von euch besser damit aus.

Zum Thema des Gehaltes wollte ich noch schreiben, dass mit den heutigen Lebenserhaltungskosten kaum noch ein Gehalt ausreicht, was man angeboten bekommt. Vor allem, wenn diese zusätzlich sich noch um Verwandte, eigene Familie, Haustiere usw. kümmern müssen. Ich weiß das man Praxisgehälter nicht mit denen der Klinik vergleichen kann, jedoch bitte ich um Verständnis dafür das sich die Menschen dann eben für die Klinik entscheiden.
Selber habe ich kein Problem 40H die Woche zu arbeiten, umzuziehen oder sogar Auszuwandern wenn dies bedeutet eine für mich zufriedenstellende Stelle zu bekommen. ::ohmy::
Wenn man Einstiegsgehalt Ergotherapeut google´t, dann wird ein Einstiegsgehalt von 2980 Euro angezeigt. (Baden-Württemberg) Wenn man nun auch tatsächlich dieses Gehalt bekommen würde, gäbe es glaube ich weniger Probleme bei neuen Bewerbern. Jedoch bieten viele Stellen ein Gehalt deutlich darunter an.

Was mich etwas erschüttert hat, war das Unverständnis auf die Sicht von einzelnen Personen in dieser Diskussion. Mann sollte immer die Meinung anderer Respektieren und auf gleicher Augenhöhe miteinander Kommunizieren und nicht jemanden für seine Einstellung fertig machen. (z.B. wenn man sich fragt warum niemand sich Bewirbt aber dann die Person angreifen, wenn diese sich äußert) ::unsure::

ich hoffe das ihr alle mit einem neutralen Gesichtspunkt meinen Text lesen könnt und eure Meinungen und Kritiken ebenfalls neutral wiedergeben könnt. Ich bin offen für alles, schließlich ist dies hier ein Diskussionsforum. ::smile::
Ich wünsche euch allen viel Erfolg beim finden von Bewerbern oder Stellen und eine Erfülltheit in dem was sie Tun.
LG eure HumbleBee
15. Juli 2023 12:37 # 120
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 302

Zitat / HumbleBee hat geschrieben:
Hallo erst einmal an Alle die an diesem Kommentar vorbeikommen sollten.
(Entschuldigt bitte aufkommende Rechtschreibfehler.) ::smile::

Wie ich sehe war der letzte Eintrag von 2014 und ich dachte mir, dass ich als Auszubildende im Jahre 2023 vielleicht etwas dazu beitragen kann bzw. möchte.
Ich weiß nicht wie viele Auszubildende es 2014 gegeben hat aber jetzt im Jahr 2023 gibt es stellenweise sehr wenig. Das liegt größtenteils an den hohen Ausbildungskosten aber auch an der hohen Durchfallquoten in den Staatlichen Schulen. Während Speyer zum Beispiel auf 30 Plätze über 300 Bewerber hat, so haben Private Schulen die ein Schulgeld von 350 Euro im Monat verlangen, gerade mal 6 bis 10 Klassenteilnehmer.

Das die Qualität der Auszubildenden abgenommen hat, kann ich selber nicht aus Erfahrung bestätigen, dennoch sehe ich anhand einiger Kursteilnehmer unter mir, was man damit meinen könnte. (Ich rede hier von Baden-Württemberg)
Das Thema war und ist des öfteren bei uns im Unterricht angesprochen und Diskutiert worden. Viele meiner Lehrer sind der Meinung, dass die Schüler heutzutage nicht mehr so Aufnahmefähig sind wie früher und für die gleichen Aufgaben mehr Schwierigkeiten hätten. Vielleicht kennt sich jemand von euch besser damit aus.

Zum Thema des Gehaltes wollte ich noch schreiben, dass mit den heutigen Lebenserhaltungskosten kaum noch ein Gehalt ausreicht, was man angeboten bekommt. Vor allem, wenn diese zusätzlich sich noch um Verwandte, eigene Familie, Haustiere usw. kümmern müssen. Ich weiß das man Praxisgehälter nicht mit denen der Klinik vergleichen kann, jedoch bitte ich um Verständnis dafür das sich die Menschen dann eben für die Klinik entscheiden.
Selber habe ich kein Problem 40H die Woche zu arbeiten, umzuziehen oder sogar Auszuwandern wenn dies bedeutet eine für mich zufriedenstellende Stelle zu bekommen. ::ohmy::
Wenn man Einstiegsgehalt Ergotherapeut google´t, dann wird ein Einstiegsgehalt von 2980 Euro angezeigt. (Baden-Württemberg) Wenn man nun auch tatsächlich dieses Gehalt bekommen würde, gäbe es glaube ich weniger Probleme bei neuen Bewerbern. Jedoch bieten viele Stellen ein Gehalt deutlich darunter an.

Was mich etwas erschüttert hat, war das Unverständnis auf die Sicht von einzelnen Personen in dieser Diskussion. Mann sollte immer die Meinung anderer Respektieren und auf gleicher Augenhöhe miteinander Kommunizieren und nicht jemanden für seine Einstellung fertig machen. (z.B. wenn man sich fragt warum niemand sich Bewirbt aber dann die Person angreifen, wenn diese sich äußert) ::unsure::

ich hoffe das ihr alle mit einem neutralen Gesichtspunkt meinen Text lesen könnt und eure Meinungen und Kritiken ebenfalls neutral wiedergeben könnt. Ich bin offen für alles, schließlich ist dies hier ein Diskussionsforum. ::smile::
Ich wünsche euch allen viel Erfolg beim finden von Bewerbern oder Stellen und eine Erfülltheit in dem was sie Tun.
LG eure HumbleBee
Aktuell liegen die Bruttogehälter in Praxen über 3000,00€/Monat für 40 Stunden. Teilweise gibt es sogar bessere Gehaltsangebote und Arbeitsbedingungen in Praxen als es in Kliniken möglich sind. Es gibt in Praxen Einstellungs- und Wechselprämien von bis zu 5000,00€ und trotzdem gibt es kein qualifiziertes Personal, oder nur Therapeuten die maximal 20 bis 25 Wochenstunden arbeiten wollen. Bei Gehaltserhöhungen wird immer öfter im gleichem Atemzug vom Therapeuten nach Stundenkürzungen gefragt. Somit kann das Gehalt ja nicht wirklich zu gering ausfallen. In diesen Praxen hat der Arbeitgeber Angst die Gehälter zu erhöhen und dafür mit weniger Wochenarbeitsstunden aus der Verhandlung herauszukommen.

Die Anzahl der deutschlandweit tätigen Therapeuten ist insgesamt konstant geblieben. Abgenommen haben jedoch die durchschnittlichen Wochenarbeitsstunden.

An unseren Ausbildungspraktikanten erkennen wir schon im theoretischen Bereich deutliche Wissenseinbußen, die wohl auch der Coronazeit geschuldet sind. Im praktischen Bereich ist die Motivation und Einsatzbereitschaft weitestgehend gleich geblieben. Die Durchfallquoten sind nach unseren Erfahrungen eigentlich gleich geblieben. Die Abbruchquoten sind jedoch deutlich angestiegen. Vielleicht liegt dies daran, dass die Ausbildung an den mit uns kooperierenden Schulen
kein Geld mehr kostet und es eine Ausbildungsvergütung gibt. Wenn die Ausbildung Schulgeld kostet, dann gibt man wohl nicht so schnell auf und hält auch durch wenn es mal nicht so gut läuft.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
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