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adaptierbarer Therapietisch

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15. Juni 2014 13:29 # 1
Handycab
Registriert seit: 27.04.2013
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 28

Geändert am 15.06.2014 19:27:00
Hallo Kollegen,

was genau versteht die KK unter ADAPTIERBAREM THERAPIETISCH? Was wird von der KK abgenommen, was nicht?? Muss er zwingend NEIGBAR sein?

Ich für mich brauche eigentlich nur einen höhenverstellbaren Tisch, er muss (aus meiner Erfahrung) für meine Behandlungen nicht neigbar sein. Wichtiger ist mir, dass er 4 Beine hat, und eben nicht diese T-Beine, das stört mich beim Behandeln, da ich auch oft über Ecke arbeiten möchte.

Kann mir jemand einen Tipp geben, wo man einen "bezahlbaren" (nicht für 1700 Euro!!!), 4-beinigen, höhenverstellbaren Tisch, (eventuell auf feststellbaren Rollen) mit der Tischbreite von max. 60 cm bekommen kann???

Freue mich schon über Eure Erfahrungen…

LG ::biggrin::
15. Juni 2014 18:58 # 2
Maria2
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3153

Zitat / handycap hat geschrieben:
(wenn er nicht zwingend für die Abnahme NEIGBAR sein muss)???

Ein Tisch muss zwingend neigbar sein und in der Höhe verstellbar.

Wie schon so häufig hier im Forum geschrieben wurde, reicht ein Schülerschreibtisch.
Aus BW z. B. Link

Versuch bei Deinen vielen Fragen doch auch mal die Suchfunktion.;)
Grüße von

Maria2


15. Juni 2014 19:25 # 3
Handycab
Registriert seit: 27.04.2013
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 28

Geändert am 15.06.2014 19:32:00
Danke für die Info. WO hast Du diese Information her, steht das so irgendwo genau, oder versteht man das automatisch unter adaptierbar? An meinen bisherigen Arbeitsstellen waren die Tisch oft nicht höhenverstellbar und garnicht erst neigbar. Daher bin ich etwas verunsichert….

Ich benutze natürlich die Suchfunktion hier im Forum, aber meine Frage (n) wurden SO bis jetzt nicht geklärt, und dafür ist ein Forum ja da, UM FRAGEN STELLEN ZU DÜRFEN. Ich bin auch dabei, das ganze Forum vom Anfang an durchzulesen, habe schon etwa die Hälfte geschafft, puahh… also weiter gehts… vielleicht bekomme ich somit noch Antworten. Aber man erhält halt bei manchen Themen einfach unterschiedliche Meinungen und Antworten oder garkeine Antworten.
15. Juni 2014 20:38 # 4
Maria2
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3153

Zitat / Handycab hat geschrieben:
Danke für die Info. WO hast Du diese Information her, steht das so irgendwo genau, oder versteht man das automatisch unter adaptierbar? An meinen bisherigen Arbeitsstellen waren die Tisch oft nicht höhenverstellbar und garnicht erst neigbar. Daher bin ich etwas verunsichert….


Ich habe zwei Praxen mit Zulassung, jede Praxis ist schon mal umgezogen. Die Praxen mussten jedesmal vom Berufsverband abgenommen werden. Der DVE, als auch der BED haben die Abnahmen gemacht und jeweils musste ein Therapietisch vorhanden sein, der in der Höhe als auch in der Ebene verstellbar sein musste.

In BW brauchst du ja nur die Zettel ausfüllen und ab die Post. Ob das in BW stichprobenartig geprüft wird, ob die Angaben stimmen, das weiß ich nicht.
Frag doch einfach den BED oder den DVE, dann hast du deine Antwort.
Grüße von

Maria2


20. Juni 2014 20:55 # 5
Handycab
Registriert seit: 27.04.2013
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 28

Geändert am 20.06.2014 20:56:00



"Frag doch einfach den BED oder den DVE, dann hast du deine Antwort.""

Ja, gute Idee, jedenfalls beim BED bekomme ich vermutlich eine "kostenlose" Antwort. Ich werde auch nochmal bei der AOK nachfragen wegen dem adaptierbaren Tisch.



"In BW brauchst du ja nur die Zettel ausfüllen und ab die Post. Ob das in BW stichprobenartig geprüft wird, ob die Angaben stimmen, das weiß ich nicht."

Also das mit den Zettel ausfüllen stimmt so meines Wissens nicht, sondern in BW wird die Abnahme entweder durch die KK oder wenn die das nicht (mehr) machen, dann vom Verband durchgeführt. Ich bin mit der Dame von der AOK in Kontakt und sie kann mir einfach keine klare Aussage geben, ob sie nun vorbei kommt oder nicht, weil ja etwas für sie rausspringen muss. Es ist einfach so, dass es einfach in der Hand der Dame der AOK liegt, das versteh ich auch nicht, aber ich muss es halt so hinnehmen. Habe mich inzwischen schon informiert, was das alles bei den Verbänden jeweils kostet und auch die Broschüre vom DVE noch bestellt (die vom BED habe ich ja schon, sowie etliche anderen Unterlagen zur Existenzgründung). Ich hoffe, dass dort meine vielen Fragen noch geklärt werden (auch betreffend des Tisches).

Ich möchte mich einfach an klare Richtlinien halten können, die von allen Kassen akzeptiert werden und dafür brauche ich dann eigentlich keinen Verband, der vorbei kommt, um für`s Abhaken dann eine Menge Kohle zu kassieren. Die Unterlagen für die Krankenkassen hab ich mir schon längst zuschicken lassen, es ärgert mich einfach, dass es hier in meiner Region nicht über Selbstauskunft geregelt wird bzw. dass die AOK das so nach Belieben entscheidet, ob sie vorbeikommen oder nicht.

Ich habe jedoch inzwischen feststellen müssen, dass es leider nicht einheitlich in Deutschland gehandhabt wird und leider auch trotz Richtlinien vieles von den jeweiligen zuständigen Personen der Krankenkassen abhängt, was abgenommen wird und was nicht. Nach dem ich nun das Forum von vorne bis hinten durchgelesen habe ist mir klar geworden, dass es einfach manchmal unterschiedlich läuft und es unterschiedliche Ansichten z. B. betreffend der Räume (ein Raum/ mehrere Räume), ein WC (mehrere WC'S), behindertengerechte Toilette/Eingang, adaptierbarem Tisch, Abnahme KK / Abnahme Verband use. gibt. Das finde ich sehr schade und seeeeeeeeehr verwirrend. Aber so ist es nun mal! Auch wenn das bei anderen ALLES KLAR war. Jeder muss seinen Weg finden und ich gebe deswegen trotzdem nicht auf!!
Danke für Eure Hinweise!
21. Juni 2014 08:31 # 6
chipchap
chipchap
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 1339

Die "Zulassungsempfehlungen..." der GKV für Heilmittelerbringer
heißen eben EMPFEHLUNGEN!
Das bedeutet, daß jede einzelne zulassende GKV vor Ort selbst entscheiden kann
und auch darf, wie sie die Zulassungsempfehlungen auslegen möchte...
Du bist also abhängig von der zuständigen MA der AOK vor Ort.

Trotzdem ist es sinnvoll, sich vom DVE abnehmen zu lassen, weil man bereits
im Vorfeld mit dem Prüfer des DVE Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen kann.
Der Prüfer kennt die zuständige AOK bereits aus vorhergehenden Prüfungen und weiß,
was gewünscht ist.

Oder die PI in der Umgebung fragen..
21. Juni 2014 18:51 # 7
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1371

Geändert am 21.06.2014 18:52:00
Hallo Handycap,

frag einfach mal bei deiner Stelle nach, die für dich für die Zulassung zuständig ist, bezüglich wie man es zu verstehen hat mit dem adaptierbaren Tisch. Ich habe fast mein komplettes Inventar von IKEA . Da bekommst du auch Tische mit 4 Beinen die sowohl in der Höhe als auch in der Neigung verstellbar sind. So ein Tisch reicht vollkommen aus. Die Möbel sind dort recht günstig.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
27. Juni 2014 17:36 # 8
Handycab
Registriert seit: 27.04.2013
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 28

Geändert am 30.06.2014 19:50:00
Hallo nochmal,

danke für Eure Feedbacks und Tipps.
Ich warte noch auf die Antwort von der AOK bezüglich des adaptierbaren Arbeitstisches, bin gespannt, was die sagen, wie der aussehen soll..
PI in der Umgebung habe ich auch schon angefragt, warte ebenfalls auf eine Antwort…

Ja und bei Ikea bin ich bis jetzt nicht fündig geworden, weil ich wie gesagt einen Tisch mit 4 Beinen suche (aber keine T-Beine, da die mich beim Arbeiten über Ecke sehr stören…) Günstig sind die Schülerschreibtische da schon, aber mir gehts halt darum, das ICH vernünftig arbeiten kann.

Weiss denn niemand einen passenden Tisch?? Die meisten im Internet sind entweder zu breit (ich brauche 60cm Breite), oder es sind nur T-Beine (also wenn ich von der Seite arbeiten will, stört mich das mit dem Rollhocker) und da ich vorallem im Bereich Orthopädie so arbeite, ist so ein Tisch (z.B. die Nitzbon-Tische) ungeeignet. Es kommt halt darauf an, wie man hauptsächlich arbeitet und mit welchem Klientel (da passen dann halt die Ikea-Tische vielleicht). Und ich möchte nicht nur was für die Abnahme kaufen ::wink::

EINEN Tisch hätte ich mit 4 Beinen und höhenverstellbar, Breite 60 cm, aber nicht neigbar…und eben sau teuer,
Ich warte mal ab, was die KK verlangen, und dann entscheide ich mich…

Allen ein schönes Wochenende::biggrin::
4. Juli 2014 10:28 # 9
Handycab
Registriert seit: 27.04.2013
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 28

Einen wunderschönen guten Tag Euch allen,

die nette Dame von der AOK hat sich für mich betreffend des adaptierbaren Tisches und Stuhles (sogar beim Berufsverband) informiert!!

Hier sind ihre Antworten:
die Zulassungsregelungen geben vor, dass der Tisch und der Stuhl (für die Patienten) adaptierbar sein muss.
Der Tisch muss in der Höhe verstellbar und auch neigbar sein. Der Stuhl muss höhenverstellbar sein.

Jetzt habe ich es schwarz auf weiss!

Also nochmal vielen Dank an alle für Eure Beiträge zu diesem Thread!!!

::biggrin::

7. November 2018 19:14 # 10
Ulli-K
Registriert seit: 25.10.2006
Beiträge: 99

Geändert am 09.11.2018 11:54:00
Aus langjähriger Erfahrung mit Schwerpunkt Schlaganfall möchte ich doch einmal die Vorteile eines höhen- und neigungsverstellbaren Therapietisches hervorheben. Insbesondere die schnelle Adaptierbarkeit und immer schnell den passenden Abstand herzustellen ist nicht zu unterschätzen. Der Muskeltonus ist u.a. total abhängig von dem Sicherheitsgefühl der Patienten, das läuft vielfach unbewußt ab. Durch die vielfältigen Ebenen und Abstände habe ich viel mehr Einfluß darauf, welche Strukturen ich anspreche.

[Beitrag vom Admin moderiert]
Spezialgebiet:
Entwurf von Therapiemitteln
7. November 2018 20:31 # 11
Fine43
Registriert seit: 14.01.2011
Beiträge: 978

Geändert am 07.11.2018 20:33:00
sorry
"Fast alles, was wir gelernt haben, wissen wir nicht. Aber wir können es". (Spitzer)
16. November 2018 19:59 # 12
kaenguru
Registriert seit: 26.08.2007
Beiträge: 242

Hallo handicap,

also deine Abneigung gegen die "T-Tischbeine" kann ich so nicht unbedingt nachvollziehen... ich arbeite seit 27 Jahren mit t-Tischen und vierbeinigen und kann mich mit beiden gut arrangieren. Im orthopädischen, neurologischen, pädiatrischen und HLT-Bereich. Von vorne, von der Seite, parallel, alles gut möglich. Wir haben sechs unterschiedliche Tische.

Was mich (und meine Patienten und Kollegen) allerdings stört, sind die hervorstehenden Rollen an manchen Tischen. Da wird öfters darüber gestolpert, daran hängen geblieben oder der Fuß angestoßen. oder alles in Kombination. Au...::scared::
Solche kommen mir persönlich nicht mehr ins Haus.

Die Zulassungesbedingungen, tja.. aber das ist ja nicht nur in unserem Bereich so. Habe ein Freundin, die hat eine kleine gewerbliche Seifenwerkstatt, da sind sich selbst die Kollegen im selben Landratsamt (Gesundheitsamt) nicht einig, wie das genau auszusehen hat. Ein Hüh und Hott. Das habe ich bei Miene Zulassung und Neuzulassung nach Umzug so nicht erlebt. da war das immer klar seitens der Kostenträger. ich habe aber auch einen persönlichen Austausch mit ihnen vorgezogen, bin halt hin und habe persönlich vorgesprochen.

Lieben Gruß und viel Glück,
und entmutigen? Nee, wegen sowas doch nicht... da kommen noch ganz andere Sachen ::biggrin::...

kaenguru
Im Alter möchte ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.
16. November 2018 22:09 # 13
coriande
Registriert seit: 15.06.2005
Beiträge: 109

Hallo!

Falls du so einen noch brauchst, bitte schicke mir deine Kontaktdaten.
Mfg Coriande.

9. Januar 2019 16:54 # 14
Ulli-K
Registriert seit: 25.10.2006
Beiträge: 99

An alle, die einen optimalen Therapietisch suchen, bitte unbedingt bei mir melden!
Ich habe eine Aufstellung warum, wofür und welche Vorteile ein höhen-und neigungsverstellbarer Tisch hat.
Herzliche Grüß
Spezialgebiet:
Entwurf von Therapiemitteln
9. Januar 2019 21:09 # 15
falladar
Registriert seit: 27.09.2004
Bundesland: Berlin
Beiträge: 1128

... @Handycab wird wohl seit 2014 einen für die GKV-Zulassung geeigneten Tisch und Stuhl gefunden haben.

LG falladar
"Der Eine hofft, dass die Zeit sich wandelt, der Andere nutzt die Zeit und handelt."
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