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Wie gestaltet ihr Erstgespräche in der Pädiatrie?

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24. Januar 2015 09:28 # 1
ergotron
Registriert seit: 31.08.2007
Beiträge: 510

Geändert am 24.01.2015 09:30:00
Hallo,

mich interessiert, welche Erfahrungen ihr mit welcher Methode gemacht habt.

Früher waren bei mir beim Erstgespräch nur die Eltern (bzw. zumeist die Mütter) anwesend. Inzwischen gestalte ich es völlig anders. Zu 95 % sind die Kinder und möglichst beide Eltern von Anfang an dabei. Hauptsächlich kommuniziere ich mit den Kindern, die Eltern "soufflieren" eher. Natürlich kommt die Aufklärung über den Ergoprozess für die Eltern nicht zu kurz. Einen Anamnesebogen und Betätigungsprofil gebe ich zum Ausfüllen mit. Offene Fragen bespreche ich in der nächsten Einheit. Dann mache ich das COPM.

Nach dem "Wunstorfer Konzept" wird ja empfohlen, das Erstgespräch ohne die Kinder durchzuführen. Der Sinn erschließt sich mir schon, nur hat meiner Erfahrung nach "meine" Methode auch viele Vorteile, die Kids sind z. B. direkt mit im Boot.

Wie macht ihr es? Würde mich über einen inspirierenden Austausch freuen.::smile::

Lieben Gruß, ergotron
24. Januar 2015 09:51 # 2
freckle
Registriert seit: 05.02.2007
Bundesland: Bayern
Beiträge: 923

Ich hab Kind und zumindest EIN Elternteil dabei und spreche auch das Kind direkt an.
Gestalte es eher "locker", gibt was zu trinken, Kind darf sich umgucken und ich mache mir Notizen, nicht "heimlich", sondern erkläre auch dem Kind, was ich da schreibe und warum. Zeige die Praxisräume am Schluß.
Dann gibt´s noch einen Bogen für daheim und Schule/Kiga.
24. Januar 2015 11:33 # 3
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1461

Ich habe anfangs nur die Mutter dabei. Ich stelle ihr Fragen, seit wann diese Problematiken aufgetreten sind, wo und wann es Probleme gibt. Möchte dann auch irgendwelche Vorerkrankungen und Probleme in der Schwangerschaft wissen. Dann werden mit der Mutter einzelne Punkte besprochen und ich erkläre ihr wie der Therapieablauf so sein wird. Am nächsten Tag kommt dann das Kind an der Reihe. Je nach dem wie alt es ist frage ich es auch nach seinem Wünschen was aus Sicht des Kinde besser laufen sollte. In der ersten Therapieeinheit wird hauptsächlich der Befund erhoben und die letzten 5 Min begonnen zu therapieren. Nach der Stunde wird die Mutter zu mir herein bestellt und zusammen mit dem Kind die Ergebnisse besprochen, was der Befund so ergeben hat und wo genau ich ansetzen werde. Ich mach das ganze ohne irgend welche Ausfüllbögen. Bei mir wird alles sehr frei gestaltet. Ich habe meinen Fragekatalog im Kopf und mach mir nebenbei evt Notizen oder hole die dann nach wenn ich meine Doku mache.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
24. Januar 2015 12:36 # 4
Nordlicht
Registriert seit: 31.12.2014
Beiträge: 10

Bei uns sind Kind und Eltern/Elternteil anwesend im Erstgespräch. Nach einem kurzen Kennenlernen wird das COPM a kids erläutert und dessen Sinn. Ich erarbeite es mit dem Kind und die Eltern/Elternteil erarbeiten es für sich. Die Auswertung erfolgt gemeinsam. Dies ist im Sinne der Transparenz relevant. Die Auswertund erfolgt oft in der 2. Einheit. Da besprechen wir dann auch die Zielsetzung. Hier Eltern und Kind in ein Boot zu holen ist vor allem relevant, wenn die "Bewertungen" und somit die Zielsetzung von einander abweicht. Der gesamte Therapieablauf erfolgt nach CPPF.
24. Januar 2015 13:22 # 5
ergotron
Registriert seit: 31.08.2007
Beiträge: 510

Erstmal danke für die bisherige Resonanz.::thumbup::

@freckle:
ich gestalte es auch eher "locker", Praxisräume zeigen und eine Runde im Motorikraum sind auch meistens drin.
Frage an dich: Was bietest du den Kindern zu trinken an?

@kukdiehe:
Deine Vorgehensweise kenne ich auch noch von "früher", ich hatte nur irgendwann das Gefühl, zu defizitorientiert zu starten.
Was mich wundert, ist deine Aussage "Nach der Stunde wird die Mutter zu mir herein bestellt und zusammen mit dem Kind die Ergebnisse besprochen, was der Befund so ergeben hat und wo genau ich ansetzen werde". Dass wirkt auf mich nur wenig klientenzentriert.
"Ausfüllbögen" haben wir sogar zwei. Einen, der eher Schwangerschaft, Entwicklung und diverse Wahrnehmungsbereiche umfasst (also alles, was KEINE Betätigungen direkt betrifft). Einen weiteren, der eher auf alles, was mit Verhalten zu tun hat. Insbesondere der mit Bezug auf dass Verhalten beinhaltet essentielle Infos für den Therapieprozess.
Die Bögen mit nach Hause zu geben hat den Vorteil, dass Kind und Eltern sie weitestgehend gemeinsam ausfüllen können und mehr Zeit zur Selbstreflexion der Einzelnen, bezogen auf die Fragestellungen, bleibt.
Sicherlich hat es auch Vorteile, nur mit den Eltern zu starten, z. B. wenn es vorher klar ist, dass sich die Eltern erstmal "auskotzen" müssen, dann ist es natürlich besser ohne Kind. Die meisten Eltern finden es aber klasse, wenn ich Sie darum bitte, direkt mit dem Kind zu kommen.

@Nordlicht:
Wow, du ziehst ja am Draht, direkt das COPM zu machen...machst du immer eine Doppelstunde für den ersten Termin?
Wir arbeiten auch nach dem CPPF-Prozess, aber ich bin noch nie auf die Idee gekommen, die Eltern das COPM alleine ausfüllen zu lassen, ist dann ja eigentlich kein halbstrukturiertes Interview mehr (aber sicherlich trotzdem so durchführbar). Auf jeden Fall eine interessante Anregung.::smile::
Dass mit dem "ins Boot holen" (nur dass ich noch lernen muss, die Finger vom Steuer zu lassen und höchstens mal ein bisschen mit zu rudern...::wink::) und der Transparenz halte ich mit als die wichtigsten Grundlagen im gesamten Therapieprozess.

Lieben Gruß, ergotron
24. Januar 2015 14:35 # 6
freckle
Registriert seit: 05.02.2007
Bundesland: Bayern
Beiträge: 923

Was grad da ist:
Wasser, Apfelsaft in der Regel, Tee, Kakao, Wasserkocher und Kaffeemaschine im Zimmer - Luxus pur, lach.
Für "locker machen" der Mamas, zum Hände beschäftigen. Kaffee macht heimeligen Geruch ::smile::
24. Januar 2015 15:15 # 7
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1461

Geändert am 24.01.2015 15:16:00
@ ergotron

ich gehe natürlich auf die Wünsche des Klienten ein. Bis jetzt haben die " Probleme " was die Mutter so sieht immer mit meinem Befund übereingestimmt. Ich mache die Eltern immer darauf Aufmerksam, dass das Kind auch an sich arbeiten möchte. Wenn das Kind in bestimmten Punkten sich ganz ok so findet oder darin keine Veränderungswünsche hat, dann wird auch die Therapie nicht so viel bringen. Ich zeig den Eltern z.B die Testergebnisse wo das Kind jetzt steht. An welchen Punkte ich als erstes arbeiten werde. Aber sie werden auch von mir gefragt, ob die es auch so sehen. Wenn weder das Kind noch die Eltern an diesem Punkt arbeiten möchten, dann ist es für mich auch ok.
Ab wie viel Jahren nimmst du das Kind mit in das Elterngespräch? Oder gibt es da keine Altersangabe? So ältere Kinder würde ich schon mit in das Gespräch einladen. Bis jetzt hatte ich nur Vorschulkinder gehabt.

Ich biete den Eltern und dem Kind auch was zum trinken an. Man kann bei mir zwischen Wasser oder Tee wählen. Wobei die bei mir bis jetzt weder das eine noch das andere bei mir trinken. Außer ein mal da hatte ein Kind in den Therapien ab und an mal Tee gewollt.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
24. Januar 2015 16:14 # 8
ergotron
Registriert seit: 31.08.2007
Beiträge: 510

Geändert am 24.01.2015 16:16:00
@kukdiehe:
Ich lade Kinder von 0-18 Jahren mit ins Erstgespräch ein. Bei mir sind entsprechend auch Vorschulkinder dabei. Auch wenn sie nicht direkt am "Gespräch" beteiligt sind, können ja schon viele Randbeobachtungen getätigt werden. Wie verhält sich das Kind? Kann es sich alleine beschäftigen? Wie ist der Kontakt zwischen Eltern und Kind? Und vieles mehr...

Zitat / kukdiehe hat geschrieben:
Ich zeig den Eltern z.B die Testergebnisse wo das Kind jetzt steht. An welchen Punkte ich als erstes arbeiten werde. Aber sie werden auch von mir gefragt, ob die es auch so sehen. Wenn weder das Kind noch die Eltern an diesem Punkt arbeiten möchten, dann ist es für mich auch ok.


Liebe kukdiehe, ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber aus diesem Satz lässt sich vieles herauslesen, was NICHT klientenzentriert wirkt. Schlüsselworte/-sätze sind hierbei u. a. "Ich zeig den Eltern...", "Testergebnisse", "An welchen Punkten ich als erstes arbeiten werde"...

Wir sollten die Klienten professionell begleiten und beraten in den Veränderungsprozessen...wir sollten nur nicht mehr vorgeben, WAS getan wird und es steht auch nicht im Vordergrund, woran DU als erstes arbeiten wirst. Mir scheint, du ruderst UND steuerst dass Boot, du klärst die Klienten zwar darüber auf, was und warum es getan wird...es wirkt aber auf mich so, als erledigtest du es dann für sie und sie müssten es nur noch abnicken.

Dass entspricht meines Erachtens einer eher "veralteten" Arbeitsweise (mir von mir selbst noch hinlänglich vertraut::rolleyes::)!

Vielleicht versuchst du mal, mehr "Arbeit" an die Klienten abzugeben und ihnen damit mehr Eigenverantwortung zu übertragen. Auch wenn unser Gesundheitssystem da anders gestrickt ist und Patienten Jahrzehnte auf "Die machen dass schon" getrimmt wurden...wir haben das Glück, ganzheitlicher und klientenzentrierter zu arbeiten...also sollten wir es auch tun.

Nix für ungut, lieben Gruß,
ergotron


27. Januar 2015 15:27 # 9
Nordlicht
Registriert seit: 31.12.2014
Beiträge: 10

@ergotron: In der Regel mache ich keine Doppelstunde, da ich nach der Anmeldung noch nicht einschätzen kann, wie die Konzentrationsfähigkeit ist. Und auch bei kleineren Kindern geht das nicht. Entweder wir schaffen es noch auszuwerten, aber im Normalfall erfolgt die in der 2. Einheit, da ich hier das Gespräch wichtig finde, damit das Kind und auch die Eltern verstehen wieso der eine, bzw. andere was wie angegeben hat. Gerade wenn die Ziele von einander abweichen, sollten beide Seiten verstehen wieso was anderes für relevant erachtet wird.

Ich finde es total wichtig standardisiert vorzugehen. Als ich anfing zu arbeiten vor ca. 15 Jahren fand ich es kurios, dass gewisse Sachen gefragt wurden, weil sie halt immer gefragt wurden aber ohne andere Begründung. Ich bin froh, dass wir mittlerweile soviele standardisierte Verfahren haben und kann mir nicht vorstellen einfach mal so ins Blaue hinein zu fragen auf Grund von Erfahrung oder was weiß ich was da hinter steckt. Gerade um auch den Klienten zu zeigen, dass sich was tut, arbeite ich gerne mit dem COPM. Dir viel Erfolg bei der Veränderung Anpassung!

28. Januar 2015 14:05 # 10
helgak62
Registriert seit: 27.08.2009
Beiträge: 31

Ich mache meine Befundung sehr angelehnt an das Wunstorfer Konzept, aber aus Zeitgründen sehr gestrafft. Ich muss in 3 Einheiten zur Entscheidung kommen längerfristige Ergo ja oder nein. Zum ersten Termin kommen die Eltern allein im Idealfall mit einem ausgefüllten Fragebogen inkl. Betätigungsprofil des Kindes. Das macht für mich bei einigen Eltern sehr viel Sinn. Es verhindert entwertende Aussagen gegenüber dem Kind und gibt den Eltern Raum für ihre Probleme mit dem Kind, die sie vor dem Kind nicht verbalisieren würden. Ich halte mich meistens nicht lange mit der Anamnese auf, es sei denn ich hab noch Fragen zu Angaben im Bogen. Dann mach ich das COPM und erkläre, was in weiterer Folge auf Eltern und Kind zukommt, wie ich mir die gemeinsame Zusammenarbeit vorstelle, wie sie sich während der Therapieeinheit verhalten sollen und wie sie das Kind vorbereiten sollen. In der zweiten Einheit mach ich je nach Entwicklungsstand Kids Activity Cards oder COPM (wobei ich hier eher den Schwerpunkt ressourcenorientierter lege) im Beisein der Eltern. Das halte ich für essentiell, weil ich das schon häufig als Therapieintervention erlebe, weil die Eltern erfahren, wie bewusst sich die Kinder der eigenen Schwächen und Stärken sind und sie plötzlich eine gemeinsame Plattform bekommen. Dann variiert meine Vorgangsweise. Manchmal mach ich dann schon die Ziele. Ich hab beobachtet, dass es für die meisten Eltern ganz schwierig ist, wenn ich ihre angegebene Problembereiche in die Zielfindung des Kindes integriere. Sie erleben es als Kritiküben am eigenen Kind, obwohl ich die Kinder ja frage, was sie meinen, was die Eltern sich wünschen, was besser klappen soll, und sie treffen damit häufig ins Schwarze. Außerdem werden sie an dieser Stelle häufig mit ihren eigenen Erwartungen /Ansprüche gegenüber ihrem Kind konfrontiert. Es kann aber auch sein, dass ich an dieser Stelle vorher oder nachher betätigungsorientierte Assessments oder Tests einsetze.
29. Januar 2015 08:58 # 11
ergotron
Registriert seit: 31.08.2007
Beiträge: 510

Geändert am 29.01.2015 09:00:00
Zitat / helgak62 hat geschrieben:
Ich muss in 3 Einheiten zur Entscheidung kommen längerfristige Ergo ja oder nein. Zum ersten Termin kommen die Eltern allein im Idealfall mit einem ausgefüllten Fragebogen inkl. Betätigungsprofil des Kindes. Das macht für mich bei einigen Eltern sehr viel Sinn. Es verhindert entwertende Aussagen gegenüber dem Kind und gibt den Eltern Raum für ihre Probleme mit dem Kind, die sie vor dem Kind nicht verbalisieren würden.


Hallo helgak62,

erstmal danke für deine Antwort.
Direkt einige Fragen: Schickst du also einen Fragebogen und das Betätigungsprofil vorab per Post oder Mail? Erklärst du zusätzlich schriftlich oder mündlich das Umgehen mit den Bögen? Wie ist der Rücklauf? Und zuletzt: Welche Infos erfährst du aus dem Fragebogen?

Das mit den entwertenden Aussagen kann ich nachvollziehen, ich kläre es vorab telefonisch mit den Eltern, viele wünschen sich dann doch die Kinder dabei. Evtl. probiere ich es ja mal punktuell nach dem Wunstorfer Konzept aus...auch diese Vorgehensweise ist ja schlüssig...

Dein Input in Bezug auf die Zielfindung ist sehr inspirierend...::smile::!

Lieben Gruß, ergotron

29. Januar 2015 12:29 # 12
helgak62
Registriert seit: 27.08.2009
Beiträge: 31

Sie kriegen den Wunstorfer-Elternfragebogen (enthält auch ein grobes Betätigungsprofil in Form eines Tages und Wochenplans) in der Regel per Mail (nur ganz selten sende ich in per Post oder lass die Eltern früher als zum eigentlichen Termin kommen, um ihn auszufüllen). Ich erklär eigentlich nicht viel und bis jetzt gab´s damit eigentlich nicht wirklich Probleme. Und ich kann mich nur an ein paar Fälle erinnern, wo das nicht funktioniert hätte und da waren dann auch technische Probleme dabei, die ich vorher vergessen habe abzuklären (hab Mailadresse erfragt, Bogen geschickt, nur ruft die Mutter ihre Mails per Handy ab und kann von dort aus nicht ausdrucken). Aber aus Fehlern lernt man!
Also der Rücklauf ist hoch, obwohl der Bogen wirklich sehr lang ist, da wird den Eltern schon einiges abverlangt. Sicher gibt's Unterschiede darin, wie ausführlich Eltern die Bögen ausfüllen oder ob sie Bereiche auslassen. Aber solche Dinge geben mir dann auch Auskünfte, wie viel ich die Eltern vermutlich einbinden kann. Aber ja die Bögen funktionieren bei mir auch mit "Problem"-Familien.

Und mit den Zielen der Kinder lerne ich gerade noch ganz viel darüber, was Kindern wirklich wichtig ist, und wie ich es schaffen kann, dass die Kinder zum wirklichen Klienten werden und die Eltern gut damit leben können, dass sie es nicht sind. Ist für mich sehr befriedigend und so fällt mir vieles leichter in der Viel-Eck-Beziehung (Therapeut, Kind, Eltern, Lehrer,...).
29. Januar 2015 20:45 # 13
ergotron
Registriert seit: 31.08.2007
Beiträge: 510

@freckle, Nordlicht, helgak62, kukdiehe:

Danke für die vertiefenden Aufklärungen...::thumbup::

Liebe Grüße, ergotron

20. Juni 2016 14:51 # 14
Nordlicht
Registriert seit: 31.12.2014
Beiträge: 10

Hallo ergotron,

hast Du etwas an deinem Vorgehen geändert. Wenn ja, magst Du mal über deine Beweggründe und Erfahrungen berichten? Ich würde mich echt freuen, um auch mein Vorgehen nochmal abzugleichen und ggf. anzupassen.

20. Juni 2016 20:37 # 15
rapor
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1146

Für mich hört es sich so an, als würden die Eltern alle unsere Sprache sprechen und verstehen. Dazu noch über einen guten Bildungsgrad, großes Interesse an ihren Kindern und angemessene Bereitschaft zur Mitarbeit verfügen.
Das würde ich mir auch wünschen, die Realität sieht bei uns leider anders aus.
Auch finde ich es häufig erschreckend, wie schlecht Kinder in der 3. Generation in Deutschland unsere Sprache sprechen und verstehen.
In manchen Kulturkreisen beginnt eine gezielte Erziehung erst mit der Schule und sollte aus Sicht der Eltern auch dort stattfinden.
Dabei hat die aktuelle Flüchtlingswelle die Praxen hier noch nicht erreicht.

Gutgehn
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