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Behandlungszeit bei motorisch funktioneller Behandlung bei BG

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22. Mai 2016 22:17 # 1
Conversio
Registriert seit: 06.03.2016
Beiträge: 3

Hallo,

bei den Kassen/ Privatpatienten behandeln wir bei motorisch-funktionell 30 Minuten und planen später die Dokumentation in einer Schreibzeit.
Bei BG-Rezepte steht ja 3 x 15 Minuten darauf. Wenn man nachliest schreibt die BG, das in der Behandlungszeit allerdings auch die Dokumentation zu erfolgen soll. Dies muß auch nicht direkt im Anschluß oder Therapie sein.

Wir behandeln also auch hier 30 Minuten und planen später eine Schreibzeit in nicht verplanten Zeiten.
Ist das so umsetzbar? wie macht Ihr das?

Danke
22. Mai 2016 22:40 # 2
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1461

BG Patienten behandle ich auch immer 30 Min und 15 Min ist die Dokumentation, Vor und Nachbereitung des Arbeitsplatzes geplant. Die BG sieht genau diese Zeit auch so vor. Wenn du nicht so viel Zeit für die Doku plus Vor und Nachbereitung aufwendest sondern nur z.B 10 Min dafür brauchst, dann müsstest du auch länger behandeln.
Wann du Dokumentierst ist der BG wurscht das mach ich auch manchmal zwischen den Lücken. Oder es ist irgendwo extra in meinem Plan eine Dokuzeit eingeplant bzw plan ich mir selber zwischen drin mal ein, damit ich Luft zwischen den Patienten habe.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
24. Mai 2016 08:59 # 3
falladar
falladar
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 1376

Geändert am 24.05.2016 09:00:00
... die Mindestbehandlungszeiten bei BG-Patienten sind die gleichen wie bei den GKV-Patienten. Auch bei den GKV-Patienten sind die Berichtszeiten includiert. Daher heißt es bei diesen Kostenträgern:

- motorisch-funktionelle Behandlung 30 min - 45 min

Ob du nun für jeden Patienten mit motorisch-funktionelle Behandlung gleich 45 min einplanst und alle zu diesem Patienten Arbeiten erledigst, oder nur die Mindestbehandlungszeit abarbeitest und im Anschluß die notwendige Vor- und Nachbereitungszeit (Dokumentation/Therapieplanung/Abrechnung/Reinigung/Materialbeschaffung/Bestellungen/Arbeitsplatzvor- und Nachbereitung/int. und ext.Fortbildungen/ect.) erledigst, liegt in deinem Ermessen (oder dem deines Chef´s).

Die Mindestbehandlungszeit bei BG-Patienten kann individuell vom behandelnden Arzt verlängert werden, wobei davon immer 15 min auf die notwendige Vor- und Nachbereitungszeit entfallen.

PS:
Ein böser Schelm wer hierbei denkt, die Vergütung für die bezahlte "notwendige Vor- und Nachbereitungszeit" fließt dem Chef als Gewinn gleich 1:1 auf sein Bankkonto und bezahlt seinen Jahresurlaub oder seinen neuen PKW.

MfG falladar
31. Mai 2016 22:13 # 4
danny
Registriert seit: 14.02.2002
Beiträge: 69

Hallo Conversio!

Konkret zum Nachlesen:
Leistungsbeschreibung Ergotherapie DGUV - vor allem Punkt 2 . und 6.
http://www.dguv.de/medien/landesverbaende/de/med_reha/documents/hand.pdf

Dort steht unter :
" 6. Behandlungszeit
Die Zeitangaben der jeweiligen Maßnahmen beziehen sich auf die Durchführung der
Therapiemaßnahme mit dem Patienten sowie der anderen unter 2. (Umfang der
Leistung) genannten Leistungen.
Die anderen Leistungen sind auf das notwendige Maß zu beschränken, damit ausreichend Zeit für
die Behandlung mit dem Patienten besteht. "

...Also ob von 3x 15 min dann 30 min reine Therapiezeit sind oder mehr oder weniger ist Ermessenssache....

Oder weiß da jmd. konkreteres??
Liebe Grüße
danny
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