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SL-Band Ruptur ohne OP behandeln?

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4. Dezember 2016 19:19 # 1
JohnnyC
Registriert seit: 04.12.2016
Beiträge: 2

Geändert am 30.01.2017 00:19:00
Hallo.::smile::
Ich habe mir vor 4 Wochen bei einem Fahrradunfall die Hand verletzt. Einen Tag später Röntgenuntersuchung beim Orthopäden -> ohne Befund; Ruhigstellung mit Schiene und Voltaren, Sportpause, MRT-Termin angesetzt.
Während der Wartezeit auf den MRT-Termin verschwanden die Schmerzen nach und nach. Nach 2 Wochen war die Hand wieder zu 80% belastbar (mittlerweile sind es gefühlt 90%) und ich begann wieder mit dem Training im Fitnesstudio (ohne jegliche Einschränkungen durch Schmerzen o.ä.).
Nun kam aber der MRT-Termin, welcher folgende Diagnose erbrachte:
Zustand nach SL-Ruptur, Gelenkspalt 5mm, keine Fehlstellungen im carpalen Gefüge, Flüssigkeitsansammlung im Gelenkspalt zwischen Mond- und Kahnbein. Daraufhin Überweisung an einen Handchirurgen.

Meine Frage: Muss diese Art der Verletzung unbedingt operativ behandelt werden? Diese OP scheint mir, so wie ich jetzt vermehrt lesen musste, ja auch div. "Nebenwirkungen", wie dauerhaften Bewegunseinschränkungen, Kraftverlust und/oder dauerhafte Schmerzen mit sich zu bringen. Und bombastisch sind die Erfolgsaussichten der OP ja auch nicht, oder?

Die Gefahr der Entwicklung zum SLAC-Wrist ist mit bewusst, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich angsicht der drohenden "OP-Nebenwirkungen" dieses Risiko nicht sogar eingehen würde. Wie gesagt, meine Hand ist mittlerweile fast komplett schmerzfrei und zu 95% belastbar.

Wie seht ihr Experten das? ::smile::


Meine zweite Frage:
Eine weitere Diagnose beim MRT war "Deformierung des Discus triangularis". Das habe ich wohl schon ewig. Das Handgelenk hatte nämlich vor 8 Jahren schon mal Beschwerden gemacht, da wurde dann diese Diagnose gestellt. Ein Handchirurg meinte damals sofort, dass eine Verkürzung der Speiche gemacht werden müsste und er wollte die andere Hand gleich auch noch mit operieren, da hier ja auch eine Ulnaminus zu erwarten sei. Das war mir aber etwas too much, besonders da die andere Hand ja gar keine Beschwerden machte. Also hab ich da keine OP gemacht und die Beschwerden verschwanden ziemlich schnell von selbst und kamen auch nicht nicht wieder.

Falls ich mich zur SL-Band OP entscheide: Kann diese auch isoliert von der Ulnaminus operiert werden? Oder wird von Chirurgen immer alles gemacht was geht?::unsure::

Grüße ::rolleyes:: KATI
7. April 2021 11:26 # 2
Südwind
Registriert seit: 07.04.2021
Beiträge: 1

Hallo Kati,
ich habe hier bei meiner Suche diesen älteren Artikel von Dir gefunden.
Da sich mir bei einem aktuellen ähnlichen Befund( SL Band Ruptur nach Sturz) die Frage stellt ob ich operieren lassen soll oder nicht, würde mich sehr interessieren welche Erfahrungen Du zwischenzeitlich damit gemacht hast.

Vielen Dank
Ralf
10. April 2021 09:42 # 3
ingwio
Registriert seit: 08.04.2009
Bundesland: Sachsen
Beiträge: 45

Hallo Südwind,
2018 musste ich nach einem Sturz, mit Radiusfraktur, versorgt mit Plattenosteosynthese, auch nachträglich (2 Wo später) eine SL Band Rekonstruktion durchführen lassen.
Dabei hatte ich das Glück ein gutes Chirurgenteam bekommen zu haben.
An Hand der OP´s war ich insgesamt 6 Monate zu Hause.
Über meine Narbenbehandlung und andere Fragen gibt es hier im Forum auch einige Artikel.
Heute habe ich wenig Probleme, selten Schmerzen und hoffe, dass dies so bleibt. Ich kann meine Hand gut bewegen, selbst Yoga ist kein Problem.
Ich wünsche Dir für Deine Entscheidung den freien Kopf dazu und viel Erfolg zur Genesung
Liebe Grüße
Ingwio
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