Anzeigen:
Sie sind hier: Forum >> Ergotherapie-Forum >> Allgemeine Themen >> Umfrage Religiosität in der Ergotherapie

Diskussionsforum

Umfrage Religiosität in der Ergotherapie

Optionen:
1
16. August 2017 20:02 # 1
Sr.Stephanie
Registriert seit: 16.08.2017
Beiträge: 1

Hallo , ich bin Ergotherapeutin und schreibe gerade meine Bachelorthesis im Studiengang B.A. Medizinalfachberufe über das Thema Religiosität in der Therapie-Förderfaktor oder Barriere. Dazu wüsste ich gerne ob hier jemand schon einmal seine Therapie aus religiösen Gründen des Klienten abbrechen oder adaptieren musste und welchen Stellenwert der Glaube allgemein in der Therapie hat. Würdet ihr euch wünschen, dass Religiösität und Glaube einen höheren Stellenwert bekommt im Bereich der ADLs? Und tauchen bei euch manchmal Unsicherheiten auf, im Umgang mit fremden Religionen und würdet ihr euch dabei mehr Unterstützung z.B. in Form eines Leitfadens wünschen oder auch schon mehr Informationen über religiöse Besonderheiten und deren Umgang damit in der Therapie bereits in der Ausbildung ? Wie gestaltet sich der Austausch und die Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Konfessionen / Religionen? Ich weiss, dass sind viele Fragen, trotzdem würde ich mich sehr über die eine oder andere Antwort freuen.
17. August 2017 09:00 # 2
rapor
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1002

Hallo,
ich schicke die bisher wenigen vollverschleierten, die sich auch scheuen einem Mann die Hand zu geben, in die Praxis nebenan, zu einer türkischen Kollegin.
Ich selbst bin bekennender, aber nicht praktizierender Atheist. Ich habe seit den 70ern einige Erfahrungen im religiösen/esoterischen Bereich gemacht. Außerdem bin ich bekennender Schalker.
Dem ganzen "Götterwesen", sowie verbissen weltanschaulichen Gruppen stehe ich skeptisch, aber interessiert gegenüber. Ich kann es nicht nachvollziehen. Solange es nicht zur Ausgrenzung anderer (Gruppen) führt, führe ich gern Gespräche darüber.
Manche Patienten finden religiöse Praktiken für sich hilfreich, andere essen Zuckerkügelchen, manche fördern Selbstheilungsprozesse durch kognitive Methoden.
Was hilft und niemandem schadet, ist gut.

Gutgehn
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
17. August 2017 11:50 # 3
biene37
Registriert seit: 15.03.2003
Beiträge: 908

nach meinem Dafürhalten hat jedwede Religion in der Therapie nicht s zu suchen, dafür gibt es viel bessere Orte.....
Die Glaubensrichtung des Menschen vor mir ist mir egal, ich unterhalte mich auch gerne darüber, aber sie darf nicht Bestandteil der Therapie sein. Der Fokus liegt wo ganz anders.
Gruß
"Die Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen."
John Locke
17. August 2017 11:57 # 4
roo22
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1065

Wir haben immer mal wieder Muslime, die während dem Ramadan nicht essen, auch im KH nicht und dann eingeliefert werden.Auch dehydriert. Meist sind das aber die älteren und die Angehörigen schütteln nur den Kopf darüber.
Außerdem haben wir oft Russlanddeutsche mit einem Orthodoxen Glauben , die gerne missionieren. So etwas unterbinde ich dann. Glauben darf jeder was er möchte , aber sich nicht anderen aufdrängen.
17. August 2017 15:10 # 5
SteffiJa87
SteffiJa87
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 74

Geändert am 18.08.2017 13:59:00
Mir ist zwar unklar, wie dir das hier im Forum für deine BA helfen soll, aber ich erzähl mal ein bisschen was aus meiner Sichtweise:

Ich habe in der Psychiatrie viele konvertierte Muslime. Gerade der Islam scheint diesen Patienten viel Struktur und Halt zu geben. Daher ist das auch immer wieder Thema in der Therapie, was ich auch wichtig finde. Genauso wie andere Glaubensrichtungen auch. Und natürlich gehört auch die Religion in den ADL Bereich bzw das Ausüben dieser. Wenn der Glaube einen so hohen Stellenwert im Leben des Patienten hat, dann ist er natürlich daran interessiert diesem auch nachzukommen. Ob es der Gang zur Moschee oder in die Kirche ist, oder die Möglichkeit zu Beten (gerade im Bereich Neuro und Ortho vielleicht interessant, da Moslems ja auch eine bestimmte Bewegungsabfolge beim Beten haben). Genauso wie die Aufklärung über Medikamentennahme im Ramadan (was natürlich gestattet ist, ebenso das regelmäßige Trinken und Essen im Krankheitsfall)
Ich unterhalte mich gerne mit Patienten über ihren Glauben, sofern das für sie denn ein Thema ist. Mein Glaube (ich bin evangelisch) spielt dabei eher eine nebensächliche Rolle, wenn denn überhaupt, und kommt auch nur zur Sprache, wenn explizit danach gefragt wird bzw. es ins Gespräch passt. Ich finde man sollte das Thema nicht ausschließen, hat es doch viel mit Alltagsgewohnheiten und ethnischen Grundsätzen der Klienten zu tun.
Abgelehnt habe ich noch nie einen Patienten deswegen bzw. hatte auch noch nie von Seiten der Patienten Probleme.

Schwierig wird es eher wenn es in die radikale Richtung geht. Wir haben in der Psychiatrie leider oft mit Salafismus zu tun und hier muss man dann schauen, inwiefern das dann noch in den Rahmen passt, oder eben unangebracht ist. Aber auch dann muss man meiner Meinung nach gewisse Sachen akzeptieren (Männer geben Frauen nicht die Hand, gucken diesen ggf. auch nicht in die Augen, wollen nicht alleine im Raum sein etc.) und das kann man berücksichtigen und finde ich auch vollkommen in Ordnung.
Wir hatten auch schon mal bei einem Psychosepatienten einen "Exorzisten" aus der muslimischen Gemeinde da, welcher den "Dschinn" ausgetrieben hat. Und der Patient fühlte sich dadurch geholfen. Gerade bei muslimischen Patienten spielen ja die "Dschinns" oder auch das "böse Auge/der böse Blick" was Krankheiten betrifft eine große Rolle, da sollte man schon ein bisschen Hintergrundwissen haben, das kann helfen ;)

Also zumindest in der Psychiatrie spielt in meiner Arbeit der Glaube bei vielen Patienten eine große Rolle und es ist definitiv sinnvoll sich damit bzw. mit dem Patienten auseinanderzusetzen. Wir haben auch öfter mal ethnische Fallkonferenzen, an welchen auch die klinikinternen katholischen und evangelischen Pfarrer teilnehmen.
Ach und ein Oberarzt von uns ist neben Facharzt für Psychiatrie außerdem auch katholischer Pastor.
17. August 2017 15:23 # 6
roo22
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1065

Mir fällt gerade noch einen das ich mit einem Patienten mit Aphasie nach ICB verschiedene Gebete ausgesucht habe. Bzw. die ihm wichtig waren. Ich bin auch mit ihm in die Klinikkapelle gegangen wo er dann glücklich während des Gottesdienstes das Vater unser und Fürbitten mitsprechen konnte. Er war so glücklich darüber das er sich nach dem Gottesdienst sehr bedankte.
Das war insgesamt eine gute Sache, da wir da auch hingelaufen sind und erprobt haben ob er von der Kirchenbank aufstehen kann usw.
Sowas ist aber schon sehr selten.
Ich besuche aber mit jedem Patienten die Kapelle wenn dieser es wünscht und frage auch danach.
Es sind aber erstaunlich wenige .
17. August 2017 15:31 # 7
KW
Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen
Beiträge: 468

Um einen Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit zu erfassen und der vielzitierten Ganzheitlichkeit gerecht zu werden, kann es bei ausgeprägter Religiosität ein wichtiger Aspekt sein, den Glauben des Patienten oder seiner Familie zu kennen, um sein Verhalten einzuordnen. Mein persönlicher Glaube oder Nichtglaube hat da außen vor zu stehen, wenngleich nichts dagegen spricht, die eigene Anschauung zu kommunizieren, wenn es in den Gesprächsrahmen passt. Ein Gespräch über Weihnachten läuft z.B. mit Kindern, deren Eltern Zeugen Jehovas sind, anders aus als bei Katholiken, erst recht bei Moslems. Ich habe auch beobachtet, dass viele moslemische Männer nicht viel Wert auf Selbstständigkeit im Haushalt legen, da in deren Anschauung die Frau hierfür zuständig ist. Dieses Wissen kann entscheidend die Zielsetzung in der Therapie beeinflussen.

Meistens aber, so meine Erfahrung, ist die religiöse Ausrichtung, zumindest hier in Norddeutschland, eher bedeutungslos für die Therapie.

Gruß, Karsten
R46.2 – und Spaß dabei!
18. August 2017 08:11 # 8
Sina12
Registriert seit: 01.03.2016
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 105

Hallo,

sehr interessantes Thema, auch wenn ich nicht genau weiß, wie dir einzelne Meinungen hier weiterhelfen in deiner BA...

Ich frage mich, ob wir einen Unterschied zwischen Religiösität und Glauben machen sollten. Das sind 2 Paar Schuhe. Auch jemand der nichtgläubig ist, kann durchaus sehr religiös leben. Grundsätzlich spielt der Glaube in jeder Phase des Lebens eine enorme Rolle. Jeder glaubt an etwas - an einen Sinn seines Lebens. Ob sich das in ausgeübter Religiösität wider spiegelt ist personenabhängig UND vielleicht sogar religionsabhängig.

Meiner Meinung nach spielt Religiösität/Glaube für Therapeuten immer eine wichtige Rolle. Meine Haltung gegenüber Menschen, Wertevorstellungen und auch die Sicht auf Krankheiten/Schicksalschläge usw. wird doch wesentlich von meinem Lebenssinn beeinflusst. Wie ich mit Ehrlichkeit meinem Chef/Kollegen/Abrechnungsstellen/Träger gegenüber umgehe - auch dass wird meiner Meinung nach von einer bestimmten Wertevorstellung beeinflusst.
18. August 2017 13:19 # 9
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1412

Hallo ich bin Katholisch und lebe auch teilweise meinen Glauben auch aus. Ich nehme es nicht so streng mit den ganzen. Also esse auch Fleisch am Karfreitag, was für manche Menschen ja ein no Go ist. Ich gehe auch ab und an mal in die Kirche und stehe auch zu meinem Glauben. Ich bete auch gerne mal mit den Patienten gemeinsam. Als ich noch im Altenheim gearbeitet habe, war das so, dass man sich mit den alten Menschen über Gott und deren Glauben unterhalten hat. Ich finde es auch sehr wichtig, das der Patient seinen Glauben ausleben kann.
Aus Ethischen Gründen habe ich noch nie einen Patienten abgelehnt. Ich respektiere bzw akzeptiere andere Religionen, was nicht unbedingt heißt, dass ich deren Religion und deren Bräuche für gut halte. Als ich halte zum Beispiel nix von Beschneidungen und gebe bzw würde das auch so kund tun.
Ich mach als Ergotherapeutin meine Arbeit und da gehört mein eigener Glaube nicht hin. Also ich rede nicht mit meinen Patienten über meinen Glauben, es sei den sie möchten es auch. Umgekehrt könnte ich es auch nicht ertragen, wenn einer mich bekehren möchte. Ich ak
Ich habe zwar schon ein mal einen Türkischen Mann behandelt, aber da war Religion kein Thema gewesen. So Muslimische Menschen hatte ich jetzt noch nie so richtig in meiner Behandlung gehabt, bis auf den einen Türken und in wie weit der seinen Glauben ausgelebt hat oder auch ob er überhaupt an Gott glaubt oder nicht weis ich nicht. Du kannst ja auch getauft sein, ohne wirklich an Gott zu glauben. Man kann getauft sein und trotzdem ein Atheist sein.
Es gibt ja auch Türken oder Syrer die zum Christentum konveniert sind.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
18. August 2017 21:30 # 10
Ivanhoe
Registriert seit: 21.03.2002
Beiträge: 355

Ich denke dass die verschiedenen Glaubensauffasungen sehr individuell sind,
da stellt sich dann für uns die wichtige Frage nach der Alltagsrelevanz und der
Wichtigkeit. Ein Leitfaden würde dann wieder in Richtung der "Entindividualisierung"
und der kollektivierten religiösen Vorgaben laufen, somit wieder weg vom Klienten.
Zudem sollte das therapeutische Vorgehen immer im interdisziplinären Team abgesprochen
werden.
Kritisch sehe ich Ergotherapeuten, die ihre religiöse Realität nicht aus der Lebensrealität des
Klienten und ihrer Arbeit heraushalten können.
Ich selbst hatte eine Kollegin, die mit diesem unheilvollen Wohlwollen auf die Klientel in
der Psychosomatik losgegangen ist. Die Klinikleitung konnte nur noch zum Schutz der Patienten und
des Teams die Reissleine ziehen, diese Kollegin wurde in der Probezeit entlassen.
( "Lebe dein Sterben" als Therapielosung für die Behandlung einer Klientin mit reaktiver Depression)

Gruß
PS: Steht dein Namenszusatz für Schwester?
18. August 2017 22:58 # 11
Tekka
Registriert seit: 16.02.2007
Beiträge: 166

Dazu wüsste ich gerne ob hier jemand schon einmal seine Therapie aus religiösen Gründen des Klienten abbrechen oder adaptieren musste
- nein

und welchen Stellenwert der Glaube allgemein in der Therapie hat.
- den Wert den der Patient ihm zukommen lässt

Würdet ihr euch wünschen, dass Religiösität und Glaube einen höheren Stellenwert bekommt im Bereich der ADLs?
- wozu? Ziele werden vom Patienten festgelegt, er bestimmt, nicht ich

Und tauchen bei euch manchmal Unsicherheiten auf, im Umgang mit fremden Religionen und würdet ihr euch dabei mehr Unterstützung z.B. in Form eines Leitfadens wünschen oder auch schon mehr Informationen über religiöse Besonderheiten und deren Umgang damit in der Therapie bereits in der Ausbildung ?
- bislang kein Bedarf, in Fachzeitschriften wird das Thema kultureller Unterschiede immer mal wieder aufgegriffen, notfalls würde ich mich im Internet informieren, bislang keine Notwendigkeit erlebt

Wie gestaltet sich der Austausch und die Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Konfessionen / Religionen?
- kein Thema

Es sind eher Kleinigkeiten, die selten auftauchen.
Einzelfälle: (Pädiatrie) kein Bonbon als Belohnung bei einem Kind da von der Mutter verboten, es könnte Schweine-Gelatine enthalten, (`Psychiatrie) Glaube als Starke Stütze bei psychotischen Episoden, (Neurologie) Hemd zur Messe anziehen wollen können, (Psychiatrie) große Angst vor dem Tod bei Atheist, (Geriatrie) Kirchgang als fester Ankerpunkt und Struktur bei Demenz, (Geriatrie) Messe folgen können bei kogn. Störung, Religion erscheint manchmal als Thema am Rande - nicht therapierrelevant, eher Small-Talk, Spiritualität als Thema ist bereits in vielen Modellen und Theorien vorhanden
Meine persönlichen Ansichten äußere ich nur auf konkrete Nachfrage.

Link
Nach Schätzungen ca. 91% der Religionen in Deutschand bilden sich aus:
Konfessionslos 34–36 %
Römisch-katholische Kirche in Deutschland 28,5 %
Evangelische Kirche in Deutschland 26,5 %
Sunniten 3,21 % (und auch hier sind die indivduellen Ansichten seeeehr verschieden)

Alles andere liegt bei unter 1%.....
21. August 2017 10:12 # 12
pflümi
Registriert seit: 01.04.2014
Beiträge: 600

Wenn Du dich mit dem Thema auseinandersetzt, fnde ich es sehr wichtig, dass Du dir unsere Modelle anschaust. Immerhin taucht in mehreren der Aspekt der Spiritualität auf. Was finde ich viele deiner Fragen in Bezug auf Glaube und Ergotherapie beantwortet.

Was genau ist deine Bachelorthemenstellung?

Berichte mal über dein Ergebnis. Würde mich sehr interessieren! Viel Erfolg!
29. August 2017 19:25 # 13
lucia73
Registriert seit: 05.03.2008
Beiträge: 46

Hallo ,

Dazu wüsste ich gerne ob hier jemand schon einmal seine Therapie aus religiösen Gründen des Klienten abbrechen oder adaptieren musste - nein, mußte ich noch nie.

und welchen Stellenwert der Glaube allgemein in der Therapie hat - eher gering, es sei denn natürlich der Patient wünscht es sich, ist aber eher selten.

Würdet ihr euch wünschen, dass Religiösität und Glaube einen höheren Stellenwert bekommt im Bereich der ADLs? - Nein

Und tauchen bei euch manchmal Unsicherheiten auf, im Umgang mit fremden Religionen und würdet ihr euch dabei mehr Unterstützung z.B. in Form eines Leitfadens wünschen oder auch schon mehr Informationen über religiöse Besonderheiten und deren Umgang damit in der Therapie bereits in der Ausbildung ? - In meiner jetzigen Arbeit nicht
.
Wie gestaltet sich der Austausch und die Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Konfessionen / Religionen? - war bisher nie Thema.

Bei uns in der Einrichtung (Tagesstätte für Psychisch Erkrankte Menschen) spielt Religiosität eine eher untergeordnete Rolle; beim Kochen achten wir darauf, dass für die muslimischen Klienten eine Alternative zum Schweinefleisch da ist, das ist aber nie ein Problem. Vor Feiertagen wird Religion manchmal zum Thema, wenn wir darüber sprechen, wo Weihnachten oder Ostern eigentlich ihren Ursprung haben. Oder ich lasse mir gerne von den muslimischen Klienten erzählen, wie sie die muslimischen Feiertage mit der Familie gefeiert haben etc.
Früher habe ich mal in der Akutpsychiatrie gearbeitet, da war das schon anders, wenn Patienten beispielsweise einen religiösen Wahn entwickelt hatten. Dort habe ich einmal mit einem griechischen Patienten gearbeitet, der akustische Halluzinationen hatte, die für ihn die Stimmen der griechischen Götter waren. Da haben wir uns im Team ein bißchen mit der griechischen Götterwelt befaßt, um ihn besser zu verstehen. War spannend.

Viel Erfolg wünscht Lucia
et hätt noch immer jot jejange
Optionen:
1

Anzeige

Döpfer Schulen - Ergotherapeut/in Ausbildung und Studium

Diskussionsforum

Aktuelle Forenthemen

Buch-Tipp

Marktplatz & Stellenbörse

EBBS

Neuigkeiten

Neuigkeiten

Veranstaltungskalender

Kommende Veranstaltungen

nach oben scrollen