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22. August 2017 17:16 # 1
Sasha-Shanice
Registriert seit: 03.12.2016
Bundesland: Bremen
Beiträge: 2

Hallo ihr Lieben, :)

Wir sollen eine Therapieeinheit in einem Rollenspiel vorführen. Nun haben wir uns bereits für eine Tagesbildungsschule entschieden, wo ergotherapeutisch in einer Therapie-Einheit ein ganz einfacher Adventskalender gebastelt werden soll.

Die Klienten sind 14-16 Jahre alt: Trisomie 21 (Weiblich 14), frühkindlicher Autismus (männlich 16) , FAS

Die Aufgabe soll sein, dass jeder der Klienten eine Aufgabe für das Gesamtergebnis übernimmt. Dabei achten wir auf Vorlieben, Defizite und den Grobzielen die wir durch diese Aufgabe ua. kleinschrittig erarbeiten möchten.

Arbeitsplatz: Großer Holztisch (genug Platz und Freiraum), Reiz arm (hell, ruhig).
Materialien: Butterbrottüten (einfach zum Einpacken von Süßigkeiten und gut zum Anmalen), Bundstifte, Aufkleber.

Aufgabenverteilung: Trisomie 21 Klientin schreibt Zahlen (1-24) , FAS Klientin malt einfache Weihnachtssymbole auf die Tüte, frühkindl. Autismus Klient verpackt und schließt die Tüten mit je einem Sticker.

Charaktermerkmale und Ziele :
Trisomie 21 Charakter: Offen, Lebhaft, Keck und Umarmt Leute sehr gerne (ist aber durch Erklärung der ET empathisch dem Autisten ggü.) obgleich es im Rollenspiel zur Verdeutlichung ein Ausrutscher geben soll. Ziel: Förderung der Muskeltonus/Motorik der Hand und des Armes, sowie Affektkontrolle=Nicht jeden gleich ungefragt umarmen.)

FAS Charakter: Stellt viele Fragen, macht nicht immer die vorgegebene Aufgabe (malt lieber Herzen statt Tannen z.B) Ziel: Sich länger einer vorgegebenen Aufgabe widmen, im Reiz reduzierten, geschützten Rahmen, mit vorerst zwei Mitschülern. Sie soll sich ggf. auch merken wie viele Tüten sie bereits bemalt hat. Individualisierend fände ich schön, sie vllt. nach den Weihnachtssymbolen zu fragen, und Weihnacht spezifische Fragen zu stellen, um ihr Gedächtnis zu trainieren?

Autismus: In sich gekehrt, hält keine Körpernähe aus, mag monotone Tätigkeiten, interagiert selten mit Umwelt. Ziel: Er soll hauptsächlich langsam in einem für ihn geschützten Rahmen an mehrere Kinder, sprich einer Gruppe herangeführt werden. Reiz reduziert, ruhig, genügend Abstand von den Anderen, um dennoch dabei zu sein. Er macht gerne monotone Tätigkeiten und ist in der Lage, die zwei Handlungsschritte nach seinem Tempo auszuführen.

Das zu unseren Vorstellungen.

Nun möchte ich gerne wissen, ob die Aufgabenverteilung so ganz gut ist?

Ganz liebe Grüße!
Sasha ::biggrin::



Liebe Grüße!
Sasha
25. August 2017 12:56 # 2
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 383

Geändert am 25.08.2017 12:56:00
Nur so ganz spontan mal nachgefragt:

Warum nicht mit der Gruppe die Aufgabenbeteiligung besprechen?

Das kann bei Menschen gut ankommen, wenn Sie bei der Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.....
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