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Praktikum

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30. Oktober 2017 22:56 # 1
Registriert seit: 20.10.2017
Beiträge: 5

Geändert am 05.11.2017 19:09:00
Hallo
31. Oktober 2017 19:10 # 2
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1218

Ja natürlich. Fang erst einmal an. Auch dich mit den Grundlagen der Ergotherapie zu beschäftigen. hattet ihr schon mal Unterricht? Hast du vielleicht ein Buch wie "Vom Behandeln zum Handeln"?
Wie Du vielleicht merkst, bin ich ziemlich fassungslos, wie du diese Frage stellen kannst. Vielleicht bekommst du heraus, warum das so ist.
"Pupetieren" ist übrigens kein existierendes Wort. Eine Diagnose oder Befund erst recht nicht. Vor dem Posten bitte den Text noch einmal kontrollieren.
Der Sichtstundenpatient wird dir übrigens zugewiesen.

Trotzdem viel Erfolg und du wirst hoffentlich noch viel Lernen.

Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
31. Oktober 2017 19:22 # 3
Registriert seit: 25.07.2014
Beiträge: 40

Geändert am 02.11.2017 08:10:00
Hallo,

mache mir ein wenig Sorgen um dich. weil du 2 mal ein Thread zum selben Thema aufgemacht hast, scheint dich das Thema sehr zu beunruhigen.

Ich bin keine Ergotherapeutin. aber ein Praktikum ist prinzipiell da, um Erfahrungen zu sammeln, sich zu erproben, etwas dazulernen und offen für Neues zu sein. Klar, kann man sich auch ein Stück weit vorbereiten, aber man sollte sich auch nicht hineinsteigern. Wichtig ist dass du noch klar mit dem gesunden Menschenverstand denken kannst. Die Angst kommt halt oft, wenn man was macht, was einem noch nicht bekannt ist od. nicht vertraut ist.Etwas Angst ist ok, und normal, aber zuviel hemmt und blockiert. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Die Ausbildung ist zum lernen da, also nutze die Zeit. Ich schreibe aus eig. Erfahrung. Ich bin manchmal etw. perfektionistisch, und will alles gleich beim ersten mal perfekt machen, aber das setzt zu sehr unter Druck. Druck, der einen stresst und blockiert. Etwas Aufregung ist ok, aber zuviel ist wirklich nicht gesund.

Du musst die Klienten und das Umfeld doch erst kennenlernen. Also komm erst mal dort an. Ergo ist nicht einfach "Beschäftigung", es geht um Zielsetzungen. Es ist glaub ich schwierig über "ungelegte Eier" zu spekulieren, selbst wenn jemand in dem Bereich arbeiten würde, es geht doch um flexibles "klientenzentriertes Arbeiten" . Die Ideen/Zielsetzungen müssen zum Klienten passen, er muss ein Sinn darin sehen, was er tut. Manchmal fällt es den Patienten nicht immer leicht, persönliche Ziele zu benennen (Überforderung, eingeschränkte Selbstwahrnehmung, mangelnde Motivation oder sprachl. Barrieren, ggf. auch Tagesform), manche haben eher Ideen was sie gerne als nächstes tun möchten, welche Aufgabe/Projekt/Werkstück/Medium und . wollen in erster Linie halt nur das machen, was sie gerne tun. Dann liegt es an dir, geschickt damit umzugehen, sodass am Ende vielleicht doch etw. Sinnvolles bei rauskommt für beide Seiten.

Es gibt kein Patentrezept ala Schema F. Lass dich doch erst einmal auf die Umgebung ein, dann werden dir sicher auch zielgerichtete und sinnvolle Ideen kommen. "Learning by Doing". Eins nach dem Anderen. Klar ist so eine Sichtstunde aufregend, weil sie bewertet wird. aber ich denke es wird vor allem bewertet, wie du mit Patienten umgehst, mit den Dingen und Therapiemitteln umgehst, ob den Überblick und die Zeit einigermaßen angemessen im Auge behalten kannst, Arbeitsschutz,-organisation und Struktur, Anwendung des Gelernten im Alltag und ob das auch "Sinn" machst und zielführend ist, was du da machst und die Doku (wichtig dürften hier genaue Beobachtungen und Fachbegriffe bei der Beschreibung im Befund u. bei den Diagnosen sein, angemessene Länge, aber präzise Formulierung, Stil, , Ausdrucksweise, usw. ), Reflexion, dabei geht es darum, um eine realistische Selbsteinschätzung, wie du denkst, worin deine Stärken und Schwächen /noch Schwierigkeiten lagen. Was du vielleicht besser machen kannst in Zukunft ,(Vorausblick). Woran es gelegen haben könnte (Analyse). Was du gelernt hast. Was du denkst, was dir in Zukunft vielleicht helfen könnte. (und sich darüber in Zukunft informieren) Was du dir vielleicht anders vorgestellt hast, ob deine Erwartungen eingetroffen sind, wie du mit Schwierigkeiten umgehst (Belastbarkeit, Kritikfähigkeit; EinsichtsfähigkeitI etc. Nicht in Eigenlob versinken, aber auch nicht sein Licht unter den Scheffel stellen, also angemessenes Selbstbewusstsein.
.Auch wenn viele Leute in der Öffentlichkeit denken, Ergo ist keine "Beschäftigungstherapie oder Basteln od. Werken auf Rezept," . So viel Selbstständigkeit wie möglich bei den Klienten fördern, nur so viel Hilfe wie nötig, nicht alles abnehmen Geduld, EInfühlungsvermögen und den Patienten dort abzuholen, wo er steht, , ein Vertrauensverhältnis aufbauen ist wichtig.

Ich drück dir die Daumen. Wichtig ist dass du nicht zu sehr in deiner Freizeit und vor dem Schlafengehen darüber grübelst. denn du brauchst etwas Abstand und gesunde Distanz, um gesundzubleiben und zielführend mit den Patienten umzugehen. Tief durchatmen. Bis drei zählen.
Sonst ist das auf Dauer auch nicht sehr gut für deine eig. Gesundheit.
VG lalaworld
31. Oktober 2017 22:23 # 4
Kwick_Kiwi
Kwick_Kiwi
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 64

Geändert am 31.10.2017 22:26:00
Hallo Lisa,
Ich schließe mich meiner Vorrednerin an: komm erst mal in der Stelle an und beobachte viel. Frage und reflektiere mit deiner Anleitung und probiere deine Rolle als Ergo in diesem geschützen Rahmen aus.
Ich habe mir in den Sichtstunden auch immer sehr viel Druck gemacht. In der Arbeit mit Menschen wird es nie perfekt laufen, und was die Prüfer sehen wollen ist, wie flexibel du agieren kannst.
Ich habe mein AT Praktikum an einer GB Förderschule in einer Berufspraxisstufe gemacht und in Einzeltherapie/Anleitung mit einem jugendlichen Schüler Kerzen hergestellt. Wenn du später Fragen hast, kann du dich gerne an mich wenden, aber komm erst mal an. An den Schultagen in der Praktikumszeit wurde bei uns das Berichtsschema besprochen und mit viel Glück lässt dich dein Anleiter gute Berichte deiner Vorgängerpraktikanten einsehen ::wink::
1. November 2017 22:54 # 5
Registriert seit: 05.04.2010
Beiträge: 876

hallo...

mein praktikum in der wfbm war das beste überhaupt. auch sichtstundenmäßig. diese lief folgendermaßen ab: ich hatte jeden tag für eine stunde die gruppe "im alleingang" (unter aufsicht) und sollte da je nach wochenplan etwas mit ihnen machen/üben usw (berufsbildungsbereich).
die sichtstunde lief genau zu der zeit, wo "kulturtechniken" auf dem plan stand. also wurde dort genau das gemacht, was auch üblicherweise zu dieser "übungseinheit" gemacht wurde. die mitarbeiter waren somit entspannt, weil es nix neues war, sondern "jede woche der gleiche mist". das einzige, was ich gemacht habe, ist, dass meine berichtspatientin ein wenig öfter dran kam (was ich im bericht auch begründet habe, war ihr lieblingsthema und eins ihrer ziele war, vor der gruppe zu sprechen).

lass es auf dich zu kommen! du siehst, es geht ganz einfach!

vg
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