Ergotherapie Veranstaltungskalender Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V.
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Probesichtstunde Pädiatrie - dringend!

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13. Januar 2018 13:30 # 1
lilsparkle
Registriert seit: 13.01.2018
Beiträge: 3

Geändert am 14.01.2018 22:27:00
Thema erledigt, danke!
13. Januar 2018 13:42 # 2
Rowdy
Registriert seit: 05.04.2010
Beiträge: 788

hallo,
die Idee an sich ist gut, aber:
in 10 min. schaffst DU so einen ball. er braucht dafür sicher länger. ich würde die stunde anders aufziehen. ich würde mit ihm die Anleitung durchgehen, was an material gebraucht wird. du kannst es ja schon bereit legen.
dann beginnt ihr. lass ihn möglichst viel machen (so viel hilfe wie nötig - so wenig wie möglich). wenn ihr nicht fertig werdet, macht ihr in der folgenden ergostunde weiter.

ich habe auch ein begonnenes projekt in einer sichtstunde weiter gearbeitet. das war ok so.

am ende kannst du im Bewegungsraum tatsächlich noch einen "ausklang" machen. vielleicht gleich mit dem ball! etwa zuwerfen und dabei tiere, fahrzeuge, zählen... usw benennen....

vg
13. Januar 2018 13:52 # 3
lilsparkle
Registriert seit: 13.01.2018
Beiträge: 3

Zitat / Rowdy hat geschrieben:
hallo,
die Idee an sich ist gut, aber:
in 10 min. schaffst DU so einen ball. er braucht dafür sicher länger. ich würde die stunde anders aufziehen. ich würde mit ihm die Anleitung durchgehen, was an material gebraucht wird. du kannst es ja schon bereit legen.
dann beginnt ihr. lass ihn möglichst viel machen (so viel hilfe wie nötig - so wenig wie möglich). wenn ihr nicht fertig werdet, macht ihr in der folgenden ergostunde weiter.

ich habe auch ein begonnenes projekt in einer sichtstunde weiter gearbeitet. das war ok so.

am ende kannst du im Bewegungsraum tatsächlich noch einen "ausklang" machen. vielleicht gleich mit dem ball! etwa zuwerfen und dabei tiere, fahrzeuge, zählen... usw benennen....

vg



Danke für den Vorschlag!
Das Material hätte ich sowieso schon gleich am Anfang bereitgestellt. Jedoch muss bei dieser Tätigkeit eigentlich nicht viel gemacht werden, bis auf den Sand in den Luftballon zu füllen, zuzukleben und 2 weitere Ballons drüber zu stülpen. Es ging mir ja auch darum, dass dies nicht zu viel Zeit beansprucht.
Ich wollte im Anschlussz.B. noch eine Übung an der Kletterwand (evtl. auf Klettergrüst adaptieren, falls zu schwierig) für seine Koordination machen und eben nicht nur mit dem Medium Ball arbeiten. ::unsure::
13. Januar 2018 16:05 # 4
Mietzi
Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 223

Ich glaube auch, dass 10 Minuten wirklich viel zu knapp bemessen sind. Klar sind es nicht viele Arbeitsschritte, aber es sind alles Arbeitsschritte, die er überhaupt gar nicht kennt. Da es ja darum geht, das er so viel wie möglich selbst macht, macht es ja keinen Sinn, wenn du ihm alles vordiktierst und er machts nur mal schnell. Zudem würde ich schon drüber nachdenken, den gebastelten Ball (warum eigentlich nur einer? Jonglieren würde man ja mit 3 Stück, oder wenigstens mit 2) im weiteren Verlauf nochmal aufgreifen. Also verwende den Ball mit ihm zusammen auch. z.B. hin und her werfen mit dem Ball (wenn ihr doch 2 macht, kann man auch zwei Bälle gleichzeitig hin und her werfen, je nachdem wie gut er im fangen ist). Dann solltest du ihm natürlich auch zeigen, was er allein mit dem Ball anfangen kann und was er zu Hause üben kann. Eine spaßige Übung wäre zum Beispiel: Er wirft den Ball hoch und versucht ihn wieder aufzufangen. Schafft er das, versucht er während der Ball oben ist, in die Hände zu klatschen. Er kann dann zu Hause ausprobieren, wie oft er in die Händeklatsch kann, während der Ball in der Luft ist. Da haben die meisten Kinder viel Spaß dran. Geht natürlich nur, wenn er es überhaupt schafft, den Ball wieder aufzufangen. Da hast du dann auch Hand- Hand und Hand Auge Koordination. Wenn du das Gleichgewicht brauchst, kannst du ihn auch auf ein Wackelbrett stellen, während ihr hin und her werft.
Alles natürlich nur, wenn ers einigermaßen kann. Du musst aber ja nicht alle seine Grobziele in einer Einheit ab arbeiten, nur weil er dort Dfizite hat, musst du das nicht alles in die Sichtstunde quetschen.

ABER: Das sind nun alles Vorschläge, wenn es wirklich um die Funktionsziele geht, die du da benannt hast.
Was mir aber gar nicht ersichtlich ist. Warum kommt er überhaupt zur Ergo? Was sind seine Betätigungsprobleme? Grob und Feinmotorik ist ja grundsätzlich eine sehr grobe Beschreibung und kann alles und nichts heißen.
13. Januar 2018 21:04 # 5
lilsparkle
Registriert seit: 13.01.2018
Beiträge: 3

Geändert am 14.01.2018 22:27:00



Meine Ziele sehen dann wie folgt aus:
Grobziel 1: Verbesserung der Hand-Hand-Koordination: Innerhalb der Therapieeinheit in zwei Wochen schafft es X., 3-mal hintereinander einen Ball von einer Hand zur anderen zu werfen, ohne dass dieser zu Boden fällt. Damit diese Aufgabe ge-lingt, soll er das als Hausaufgabe üben.
Feinziel 1.1.: Förderung des Selbstbewusstseins: Innerhalb der nächsten Therapieeinheit bastelt der Junge mit Anleitung einen Jonglierball (aus Luftballons und Sand) und erachtet das Ergebnis als Erfolg.
Feinziel 1.2.: Verbesserung der Koordination: Innerhalb der nächsten Therapieeinheit schafft es X. bis zum Stern, der an dem anderen Ende des Klettergerüsts angebracht ist, zu klettern. (oder wäre das dann mehr die Handlungsplanung?



p.s.: Es sind am Ende auch genau 3 Jonglierbälle. Ich habe heute schon einen Ball zum Vorzeigen gemacht, den schenke ich ihm dann zusätzlich zu den anderen 2 Bällen. :-)
14. Januar 2018 16:05 # 6
Mietzi
Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 223

Also da es ja in jeder Schule etwas anders ist mit den Berichten, mag mein Einwand bei den Zielen bei dir gar nichjt zutreffen. Aber die Festlegung was Grob und was Feinziel ist, wurde bei uns ganz anders gemacht und macht für mich auch mehr Sinn:

Grobziele
1. Verbesserung der Hand- Hand, sowie Hand- Auge Koordination
2. Verbesserung der Handlungsplanung und Durchführung
3. Stärkung des Selbstbewusstseins

Feinziele:
1.1. X wirft einen Jonglierball 3x von hintereinander von einer Hand zur anderen, ohne das dieser herunter fällt.
1.2. X Klettert bis zum am Ende des Klettergerüst angebrachten Stern, ohne herunter zu fallen
1.3 X wirft einen Ball in die Luft, klatscht einmal in die Hände und fängt den Ball mit beiden Händen wieder auf.

2.1 X bastelt einen Jonglierball, nach vorher gezeigten Handlungsschritten, mit möglichst wenig Hilfe nach.
2.2 X plant selbstständig, wie er das Klettergerüst entlang klettern kann, um zum angebrachten Stern zu kommen und führt diesen Plan selbstständig aus. (auf diesen Punkt solltest du auch richtig eingehen in der Sichtstunden und ihn nicht einfach nur machen lassen)

3.1 X bastelt einen Jonglierball, nach vorher gezeigten Handlungsschritten, mit möglichst wenig Hilfe nach und sieht sein Ergebnis als Erfolg an. (Auch hier musst du drauf eingehen und nicht einfach davon ausgehen, das er sich schon drüber freut, sondern auch mit ihm drüber sprechen)

(Sollten eure Ziele nach SMART formuliert werden müssen, kann es durchaus sein, dass sie zu ungenau formuliert sind, ich wollte dir nur die Hierarchie zeigen, da es mir irgendwie unstimmig vorkam, was du zu was zuordnest)

Wurde er eigentlich mal gefragt, was er gerne alles so können möchte? Also wurden seine Betätigungsziele herausgefunden? Was ihn genau stört? Man wunders sich manchmal (auch die Eltern wundern sich meist) was die Kinder da so sagen (wenn sie das schon können mit 5 können noch nicht alle formulieren was sie können wollen)
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