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Diskussionsforum

Realistischer Stundenlon in einer Praxis in Niedersachsen 2019

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16. Januar 2019 22:42 # 1
FrauErgo
Registriert seit: 01.10.2011
Beiträge: 37

Hallo zusammen,

die Beiträge die Gehälter betreffen, sind ja schon etwas älter und es hat sich bei den Vergütungen der Krankenkassen einiges getan.
Was ist eurer Meinung nach aktuell, ein realistischer Stundenlohn in Niedersachsen (in einer Praxis) bei mehr als 10 Jahren Berufserfahrung?
Ja ich weiß, das hängt noch von vielen anderen Faktoren ab aber ich suche auch nur eine grobe Orientierungshilfe.
17. Januar 2019 08:42 # 2
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 429

Meine Meinung?

Nicht unter 16,50€ und nach der nächsten Erhöhung der Preise (wahrscheinlich April/Mai 2019) nicht unter 17€.

Ausgegangen bin ich von einer 85%igen Auslastung - also bei 40Std/Wo = 34 Stunden am Pat.
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17. Januar 2019 09:49 # 3
falladar
Registriert seit: 27.09.2004
Bundesland: Berlin
Beiträge: 1112

... und damit es keine Mißverständnisse gibt:

16,50 € Brutto Stundenlohn sind bei 40 Std. pro Woche 2860,00 € Brutto pro Monat
17,00 € Brutto Stundenlohn sind bei 40 Std. pro Woche 2.946,67 € Brutto pro Monat

Ich hab immer wieder in den Vorstellungsgesprächen Bewerber die horrende Stundenlöhne fordern, jedoch wenn es um die Umrechnung auf das Bruttogehalt pro Monat geht doch sehr deutlich darunter liegen und wir eigentlich doch die gleichen Gehaltsvorstellungen haben. Seitdem reden wir in den Vorstellungsgesprächen fast nur noch vom Bruttogehalt pro Monat.

Offizielle und korrekte Formel zur Stundenlohn­berechnung

Da die Anzahl der Arbeits­tage und Arbeits­stunden pro Monat variiert, wird bei der Stundenlohn­berechnung ein ganzes Quartal zugrunde­ gelegt. Dabei erfolgt die Berechnung des Stunden­lohn­es mit der Annahme, dass auf drei Monate 13 Wochen ent­fallen.

Die Umrechnung vom Monats­lohn zum Stunden­lohn ergibt sich damit aus folgender Formel:
Stundenlohn = 3 × Monatslohn ÷ 13 ÷ (wöchent­liche Arbeitsstunden)


Umgekehrt können Sie entsprechend auch den Monats­lohn aus dem Stunden­lohn berechnen:
Monatslohn = Stunden­lohn × (wöchentliche Arbeitsstunden) × 13 ÷ 3

LG falladar

PS: Es ist nicht schön wenn man beim Vorstellungsgespräch als Ausbeuter, der seine Mitarbeiter chronisch unterbezahlt, betitelt wird und sich 5 min später herausstellt, dass die Gehaltsvorstellung des Bewerbers 300,00 € unter meinem Gehaltsangebot liegt. Peinlich für den Bewerber und für mich definitiv ein potentieller Mitarbeiter weniger.
"Der Eine hofft, dass die Zeit sich wandelt, der Andere nutzt die Zeit und handelt."
17. Januar 2019 19:58 # 4
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 429

Zitat / falladar hat geschrieben:
... und damit es keine Mißverständnisse gibt:


@ falladar: Ja, das ist vielleicht besser so rum...
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17. Januar 2019 20:46 # 5
FrauErgo
Registriert seit: 01.10.2011
Beiträge: 37

::thumbup:: Super, vielen Dank euch zweien, dann liege ich ja, mit dem was ich als realistisch ansehe gar nicht falsch.

Zitat / falladar hat geschrieben:
... und damit es keine Mißverständnisse gibt:

Offizielle und korrekte Formel zur Stundenlohn­berechnung

Die Formel kannte ich und hätte gedacht, das sie allgemein bekannt ist. ::wink:: Denn bisher war ich immer der Meinung, das nach Stundenlohn verhandelt wird und es deshalb im eigenen Interesse liegt, zu wissen wie dann das Gehalt errechnet wird. ::biggrin::
4. Februar 2019 16:42 # 6
zorali
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 139

Liebe AG und AN ,

kurze Frage die mich noch zusätzlich interessiert... bei 2800€ oder 2900€ brutto werden da noch Sonderzahlungen ( Tankgutscheine , Essensgutscheine u.a ) getätigt und Fortbildungen finanziert ?

Vg
5. Februar 2019 15:15 # 7
zorali
Registriert seit: 27.12.2005
Beiträge: 139

Liebe AG und AN ,

kurze Frage die mich noch zusätzlich interessiert... bei 2800€ oder 2900€ brutto werden da noch Sonderzahlungen ( Tankgutscheine , Essensgutscheine u.a ) getätigt und Fortbildungen finanziert ?

Vg
6. Februar 2019 19:49 # 8
falladar
Registriert seit: 27.09.2004
Bundesland: Berlin
Beiträge: 1112

.... das solltest du deinen zukünftigen Arbeitgeber Fragen.

LG falladar
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