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Therapie mit 20 jähriger Enzephalitis Patientin

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9. April 2019 21:16 # 1
XEva
Registriert seit: 12.03.2019
Beiträge: 2

Hallo ihr Lieben !

Zur Zeit befinde ich mich im praktischen Teil meiner Ergoausbildung und absolviere gerade ein Praktikum in der neurologischen Frührehastation einer Klinik. Für meine kommende Sichtstunde bräuchte ich noch ein paar Ratschläge und bin für jeden Tipp dankbar. ::smile::

Im Rahmen des Praktikums lernte ich eine junge (20 jahre alte) Patientin kennen, die aufgrund einer autoimmunen Enzephalitis bei uns behandelt wird.
Sie wurde bereits in einen Aktivrollstuhl mobilisiert, in dem sie sich selbstständig durchs trippeln mit den Füßen fortbewegen kann, in Begleitung kann sie auch eine kürzere Zeitspanne laufen. Insgesamt wirkt sie sehr auf irhe Bedürfnisse fixiert, Kommunikation erfolgt hauptsächlich durch Mimik und Gestik, einige Wörter kann sie auch sprechen.
Sie zeigt ein verlangsamtes Verhalten, ist wenig belastbar und hat eine geringe Frustrationstoleranz. SIe ist sehr oft ablehnend.
Sie zeigt ein Kraftdefizit in den Armen und einen leicht paretischen Arm. Ich möchte gerne eine Therapie mit ihr gestalten, an der sie auch wieder Freude hat und möchte an der Armfunktion arbeiten. Allerdings weiß ich noch nicht so recht, was genau ich mit ihr machen kann, vorallem wenn sie das abwehrende verhalten zeigt.
Ich habe an Übungen mit Luftballon / Bällen gedacht weil diese einen hohen Auffroderungscharakter haben.

Mit einer anderen Ergotherapeutin wurde das Ziel des Ausbaus der Stehzeiten angedacht, dafür fühle ich mich aber noch nicht sicher genug mit ihr im Umgang.

Habt ihr Erfahrung mit jungen Patienten in einer ähnlichen Situation? ::confused::::scared::

Vielen Danke schonmal für alle Ratschläge !
9. April 2019 22:16 # 2
Rowdy
Registriert seit: 05.04.2010
Beiträge: 827

Hallo,
Arbeite am besten alltagsnah mit ihr.
Was hälst du von Haare kämmen, sich die Zähne putzen, sich anziehen, vielleicht Schuhe oder Socken mit Hilfsmittel anziehen.
Was kann sie da bereits? Wenn sie keine Ziele verbal formulieren kann, arbeite mit Bildkarten und lasse Aktivitäten zeigen, die für sie relevant sind.

Ich beginne (in der geriatrischen Komplexbehandlung, ähnlich wie Frühreha) im Grunde viele Therapien damit, dass sich die Patienten anziehen, kämmen. Dabei werden dann auch Hilfsmittel getestet, die das erleichtern können.

Du kannst auch ein Rollstuhltraining anbieten. Transfer, lenken, Bremsen, unterschiedliche Untergründe....

Vg

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