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Neue Preise - Privatversichert

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29. Juli 2019 18:26 # 1
flying19
Registriert seit: 12.01.2003
Beiträge: 548

Wie gestaltet ihr aktuell seit der Preiserhöhung die Privatpreise? Mit welchem Faktor multipliziert ihr oder macht ihr individuelle Preise?
flying19
29. Juli 2019 18:52 # 2
rapor
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1002

Mein Chef bleibt dabei, die gleichen Preise zu berechnen wie für andere Patienten. Er sagt, gleiche Arbeit, gleiche Bezahlung.

Gutgehn
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
29. Juli 2019 18:56 # 3
flying19
Registriert seit: 12.01.2003
Beiträge: 548

Ok, gleiche Preise wie Kasse. Macht ihr keinen Unterschied zwischen Privat und Kasse?
flying19
30. Juli 2019 11:01 # 4
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 510

Geändert am 30.07.2019 11:02:00
Hier findest Du unsere Privatpreise - kalkuliert nach Kosten, Rücklagen und Gewinnerwartung

Das läßt sich nicht sozialverantwortlich mit Kassensätzen realisieren!
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30. Juli 2019 17:16 # 5
rapor
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1002

Für meinen Chef anscheinend schon. Ich war verwundert.
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
30. Juli 2019 20:56 # 6
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1412

Oh die Funktionsanalyse ist bei euch echt teuer.
Ich habe meine Preise noch gar nicht angepasst seit der Erhöhung der GVK. Ich hatte vorher den 1,8 Fachen Satz genommen. Aber der Satz passt jetzt nicht mehr, weil ich dieses Jahr noch gar nicht erhöht habe.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
30. Juli 2019 21:35 # 7
flying19
Registriert seit: 12.01.2003
Beiträge: 548

Sensomotorisch mit 45 min, sind beim 1,8 fachen Satz dann 94,50€ plus ggf. Hausbesuch. Tu mir da gerade echt schwer mit den Preisen, sind im ländlichen Bereich. Wie macht ihr das mit den Hausbesuchen, pauschale inkl. Km?
flying19
30. Juli 2019 21:51 # 8
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 510

Wir machen keine Hausbesuche. Sonst wäre das nach Aufwand und nicht pauschal abgerechnet 1 Stunde = 114€

Ich bin seit 2000 in Praxen tätig - erst leitend jetzt Inhaber. Ich arbeite seit 1982 ohne große Pausen, ich habe kein Wohneigentum, bin nicht spielsüchtig oder pflege andere teure Hobbies.

Auf meinem Rentenbescheid steht aktuell 1200€ - 13 Jahre habe ich noch. Was soll ich tun?

Oder besser, was muss ich tun, um es meiner Familie gegenüber verantworten zu können?
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30. Juli 2019 21:56 # 9
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 510

Zitat / Kukdiehe hat geschrieben:
Oh die Funktionsanalyse ist bei euch echt teuer.
Ich habe meine Preise noch gar nicht angepasst seit der Erhöhung der GVK. Ich hatte vorher den 1,8 Fachen Satz genommen. Aber der Satz passt jetzt nicht mehr, weil ich dieses Jahr noch gar nicht erhöht habe.


Ob das teuer ist kann man ja nicht pauschal sagen - das kommt darauf an, was man dafür bekommt.

Ich biete zum Beispiel meine Kenntnisse als Ergotherapeut, Systemischer Therapeut und Systemischer Supervisor sowie Systemischer Paatherapeut in Ausbildung an. Außerdem habe ich eine erste Ausbildung im Handwerk gemacht.

All das ist der Hintergrund für meine Funktionsanalysen. Teuer? Finde ich nicht! ::rolleyes::
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30. Juli 2019 22:01 # 10
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 510

Zitat / rapor hat geschrieben:
Für meinen Chef anscheinend schon. Ich war verwundert.


Ich hoffe er bezahlt Dich trotzdem zeitgemäß!
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31. Juli 2019 09:41 # 11
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1412

Ja 94,00 € für Sensomotorisch Perzeptiv finde ich schon sehr viel. So viel Zahlen die Patienten bei mir nicht. Da würde mir auch jeder Patient den Vogel Zeigen, wenn ich solche Preise verlangen würde. Wobei ich selbst letzes Jahr noch nicht erhöht habe. Aber ich werde mal meine Preise erhöhen und wenigstens 1,5 bis 1,6 Fachen Satz verlangen. Weil im Jahr 2017 war es noch der 1,8 Fache Satz gewesen. Wenn ich erhöhe bin ich mal auf den 1,5 Fachen Satz angelangt.
Die Hausbesuchskanidaten zahlen bei mir eine Pauschale von 22,00€ und in Sozialen Einrichtungen wenn ich mehrer betreue 15,00€ wobei ich bei Privatpatienten nur welche annehme die ebenfalls nur maximal 15 Min mit dem Auto weg sind und auch nur maximal 6 Km von der Praxis entfernt sind.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
31. Juli 2019 09:55 # 12
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 510

Zitat / Kukdiehe hat geschrieben:
Ja 94,00 € für Sensomotorisch Perzeptiv finde ich schon sehr viel. So viel Zahlen die Patienten bei mir nicht. Da würde mir auch jeder Patient den Vogel Zeigen, wenn ich solche Preise verlangen würde. ....


Damit die Patienten das nicht zahlen müssen, haben sie sich ja privat krankenversichert.
Wie viel Geld sie bereit waren dafür auszugeben liegt ja in deren Verantwortung....
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31. Juli 2019 10:21 # 13
flying19
Registriert seit: 12.01.2003
Beiträge: 548

Habe mich jetzt für den 1,5 fachen Satz entschieden. Bei Hausbesuchsen direkt im Ort knapp 18,50€ und für weitere dann 25€. Somit komme ich bei MFB auf 58,50 € und SMP auf 78,75 €. Das kann ich selbst mit gutem Gewissen bei meinen Patienten vertreten. Was ich mitbekommen hab, ist das in Großstädten die Preise schon beim 1,8 fachen Satz liegen teils auch höher, ist ja ok. aber bei uns im ländlichen finde ich es so passend.
flying19
4. August 2019 09:51 # 14
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1412

Ja ab den nächsten Rezept wird bei mir auch der Preis angehoben. Weil die meisten Prifatpatienten Beamten sind. Und keiner bei mir den 1,8 Fachen Satz bereit wäre zu zahlen. Das nützt mir ja nicht s wenn 80 % sagen, dass ist mir zu teuer. Weil keiner einsieht das sie noch so viel aus eigener Tasche bezahlen müssen.
Bei Sensomotorisch Perzeptiv zahlt die Beihilfe 56 oder 58 ,€ da sind se noch bereit 10€ aus eigener Tasche zu bezahlen. Aber 20 oder 30,00€ sind denen dann zu viel.
Dann kommt das wären dann 200,00€ oder 300,00€ was ich selber .
Ich argumentiere dann auch immer dass die Kassenpatienten auch ein Eigenanteil haben. Der beträgt bei manchen um die 80Euro. Da wird schon eher noch eingelegt. Aber wenn es 200,00€ oder mehr sind, ne das ist meinen Patienten dann zuviel.
Wenn man in einer Stadt bzw in einem Gebiet wohnt, wo 60 oder 70 der Privatpatienten keine Beamten sind, dann würde ich auch durchaus mehr verlangen.
Die sagen dann eher kein Problem zählt meine Kasse.
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4. August 2019 16:32 # 15
HHAltona
Registriert seit: 05.10.2011
Bundesland: Hamburg
Beiträge: 510

Zitat / Kukdiehe hat geschrieben:
Und keiner bei mir den 1,8 Fachen Satz bereit wäre zu zahlen. Das nützt mir ja nicht s wenn 80 % sagen, dass ist mir zu teuer. Weil keiner einsieht das sie noch so viel aus eigener Tasche bezahlen müssen.


Das Prinzip der Privatversicherung ist doch so:

1 Teil übernimmt die Beihilfe (Preise sind bekannt) und der 2.Teil wird durch die PKV bezahlt und nicht durch den Versicherten.

Wenn Versicherte neben der Beihilfe noch selbst was zahlen "müssen", liegt dies entweder an der Wahl des Tarifes (niedriger Beitrag = niedrige Leistung) oder daran, dass sie auf eine Beitragsrückerstattung wegen nicht in Anspruch genommener Versicherunsgleistung am Jahresende hoffen/spekulieren.

Ein normaler Lehrer / Beamter etc... ist in der Regel dank Beihilfe plus PKV komplett abgesichert.

Da frage ich mich dann schon, was sie dazu bewegt die geforderten Preise nicht zu akzeptieren?

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