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Räumliches Sehen

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17. September 2019 22:11 # 1
ergo-frieda
Registriert seit: 02.01.2018
Beiträge: 5

Hallo Forum-Gemeinde,

ich kann aus Datenschutz-Gründen nicht näher auf das Kind eingehen und es genauer beschreiben, zu welchem ich eine Frage habe.
Wie kann sich eine Einschränkung im räumlichen Sehen im Alltag bei Kindern (spätes Kindergartenalter) äußern? Welche Tätigkeiten fallen dem Kind schwer?

Google hat mir nicht weiter geholfen, da komme ich auf viele Seiten über Sehstörungen und Therapien bei Schielen (ist bei dem Kind nicht der Fall), aber eine Antwort habe ich nicht so richtig gefunden.

Danke schonmal für Eure Hilfe!
VG
18. September 2019 07:58 # 2
freckle
Registriert seit: 05.02.2007
Bundesland: Bayern
Beiträge: 872

https://www.blickcheck.de/auge/funktion/raeumliches-sehen/

Auge muß sehr gut abgeklärt werden, "nur" Augenarzt reicht hier nicht.
Alleine Probleme beim räumlichen Sehen wären ungewöhnlich.
18. September 2019 18:40 # 3
ergo-frieda
Registriert seit: 02.01.2018
Beiträge: 5

Hallo freckle,
Danke für den Link.
Das Kind(5) ist im Alltag völlig unauffällig. Fahrrad fahren ohne Stützräder mit 3, Kann klettern (Kletterwald), Etwa 10-12 Buchstaben benennen, zahlen bis 10 benennen, ist schnell bei Wimmelbildern.
Er schneidet noch nicht so super (bisher kein Interesse, seit kurzem schneidet er gern).

Einzig auffällig im Alltag: er ist tollpatschig und stößt sich oft und er ist verträumt, aber kein ADS (so schlimm ist es bei weitem nicht. Konzentration ist altersgerecht).

Allein das sichere Radfahren und das gute klettern spricht gegen eine Störung des räumlichen Sehens oder?
18. September 2019 19:13 # 4
freckle
Registriert seit: 05.02.2007
Bundesland: Bayern
Beiträge: 872

Es gibt nix, was man nicht kompensieren könnte, wenn man es nicht anders kennt :-) Fast nichts.
Gibt wohl auch Autofahrer, bei denen das klappt.
Google Dich da mal rein, ist echt interessant.

Wieso denkst Du, dass das Kind in dem Bereich Probleme hat?

Schneiden mit der Schere - Du schreibst, es hatte kein Interesse daran. Nicht ungewöhnlich.
Vielleicht bestand auch keine Notwendigkeit für Schere? Für gutes ausschneiden braucht es Routine.

Tolpatschig und sich stoßen kann mit dem Körpergefühl zusammen hängen, mit dem Sehen, mit dem einschätzen der eigenen Körpergrenzen, mit schlechten Schuhen, mit Unkonzentriertheit, mit "in Gedanken schon weiter sein", Filterproblematik, ... so viele Ursachen möglich :-)
18. September 2019 19:22 # 5
freckle
Registriert seit: 05.02.2007
Bundesland: Bayern
Beiträge: 872

Abgesehen davon... warum ist das Kind in der Ergo?

Wenn Schere schneiden ein Wunsch ist, dann das angehen.
Geht es um "Unfallgefahr" senken, dann dieses Ziel in Angriff nehmen.

Vielleicht mal Richtung Wunstorfer Konzept...? Da kann und sollte man die Eltern gut mit einbinden.
18. September 2019 20:11 # 6
ergo-frieda
Registriert seit: 02.01.2018
Beiträge: 5

Hallo freckle, hast ne PM.
19. September 2019 07:47 # 7
freckle
Registriert seit: 05.02.2007
Bundesland: Bayern
Beiträge: 872

Mal für alle, weil die Fragen oft im letzten KigaJahr und im 1. Schuljahr auftauchen und im Praktikum.
Ergo ist PRAKTISCH.
"Wollen" und Ziel und Weg:

Wäre es mein Kind............................................ dann würde ich ihn gezielt toben lassen.
D.h. auf dem Spielplatz Aufgaben stellen, die Sorgfältigkeit brauchen.
Denk mal an die ganzen alten Spiele, Eierlauf z.B.
Viele Kinder, viele große Löffel, jeweils einen Keks drauf, damit dann gehen, hochklettern, Sachen umrunden, zu mir kommen, Keks essen. Und das NICHT auf Schnelligkeit, sondern auf Ruhe und Besonnenheit :-)
Großer Löffel = leichter, kleiner = schwerer. Keks = leichter, Schokoei = schwerer.

Im Schwimmbad genauso: Kann ich auf einem Schwimmbrett eine kleine Ente (später dann schwieriger) vom Beckenrand zur Schnur fahren?
Rad fahren super. Wie wäre es dann noch mit Skateboard oder Rollschuhen (leichter) oder Inlinern?
Alles easy ohne Übertreibung.

Bezüglich Feinmotorik schadet es sicher nicht, wenn er daheim helfen muß.
Zeitung klein reißen, bevor sie entsorgt wird.
Kartons klein machen (schwer!) - nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Füßen :-D
Vom Tisch decken über Tesafilm abschneiden. Blumenstile schneiden mit dem Messer. Brot abschneiden (nicht mit der Maschine). Das alles ist super für die Schule. Nicht nur Feinmotorik, sondern auch Kraftdosierung, Maß nehmen, Sorgfalt.

Gerade daheim im Haushalt, im Garten gibt es so viele Tätigkeiten, die klasse sind.
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