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Zielhierarchie Sichtstunde

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10. Oktober 2019 19:16 # 1
debbigruen
Registriert seit: 27.06.2019
Beiträge: 3

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe, mir kann jemand weiter helfen. Ich befinde mich momentan im zweiten Praktikum im Motorisch-funktionellen Bereich. Ich habe für meine Sichtstunde eine Klientin mit Sensibilitätsstörungen in den ersten 3 ein halb Fingern der rechten Hand nach einer Karpaltunnel OP. Auch mit der Geschicklichkeit hat sie kleine Defizite. Ihr Ziel ist es, dass ihre Sensibilität wieder vollständig zurück kommt.

Nun zu meinem Problem: Wie kann ich hier ein Richt- und ein Rehaziel formulieren?
Rehaziele beziehen sich ja auf den Lebensbereich des Klienten. Meine Klientin hat allerdings keine Einschränkung im Alltag durch die Sensistörung.

Ich hoffe, mir kann jemand weiter helfen und hat ein paar Tipps oder Anregungen.

Danke :-)
10. Oktober 2019 21:41 # 2
tilman
Registriert seit: 19.10.2010
Beiträge: 104

Hallo!
Geringe Defizite äußern sich im Alltag meist "nur" dadurch, dass Handlungen zeitlich verlangsamt und/oder mit erhöhter Anstrengung durchführbar sind, und das auch nur bei wirklich anspruchsvollen Tätigkeiten. Vielleicht ist das Tippen am PC, schreiben, Münzen aus dem Geldbeutel holen, Halskette oder Ohrringe anlegen usw.
Wenn du bei solchen Dingen nochmal genauer nachhakst, findet ihr bestimmt ein, zwei Alltagsziele.
Viel Glück!
10. Oktober 2019 22:18 # 3
xxu
Registriert seit: 12.09.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 173

Hallo debbigruen

Ich glaube, da verwechselst du etwas:
Zitat / debbigruen hat geschrieben:
Ihr Ziel ist es, dass ihre Sensibilität wieder vollständig zurück kommt.
Ich vermute, das ist ein Wunsch deiner Klientin, aber ein Ziel ist das nicht. Ansonsten könnte ich mir auch als Ziel für morgen vornehmen, dass die Sonne scheint. ;-) Soweit ich weiß, sind Sensistörungen nach der Karpaltunnel-OP nicht immer völlig reversibel, mit oder ohne Therapie. Bin aber da keine Fachfrau...

Mein Tipp: Schau noch einmal mit der Klientin zusammen ganz konkret, was sie erreichen kann und möchte, berücksichtige auch die Feinmotorik (s. tilman) und kläre sie darüber auf, was du ihr als (angehende) Ergotherapeutin anbieten kannst, damit sie ihren Wünschen und Zielen näher kommt. Dazu gehört vielleicht auch, ihr Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie zu Hause selbst an ihren Zielen arbeiten kann.

Manchmal ist es einfach schwierig, wenn die Patienten keine offensichtlichen Betätigungsanliegen haben, sondern einfach nur wollen, dass alles wieder so wird wie vorher...

Viel Erfolg
xxu





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