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Alle Praktika im Lebenslauf aufzählen?

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7. Dezember 2019 15:36 # 1
Isi42
Registriert seit: 22.02.2019
Beiträge: 3

Hi,
Ist es bei einer Bewerbung als Berufsanfänger erforderlich, alle Praktika einzeln aufzuzählen?
Also so in die Richtung: motorisch funktionelle Behandlungsverfahren, Reha Klinik xy, von Januar bis März 20xy, oder ist das so genau nicht notwendig?

Grüße, Isi
7. Dezember 2019 15:53 # 2
patricia_br
Registriert seit: 20.08.2017
Beiträge: 51

Ich hab die Bewertungen angefügt, da die m.E. aussagekräftiger waren, und genauso zeigten, wo ich wann im Praktikum gewesen bin. Andererseits: Letztlich für uns Berufsanfänger ja auch eine Möglichkeit, den Lebenslauf nicht ganz so mager aussehen zu lassen. ::confused:: ::biggrin::

Inwiefern es AGs interessiert, konnte ich in den Bewerbungsgesprächen nicht herausfinden. Im Krankenhaus haben sie gar nichts zu meinen Praktika und Noten gesagt - vielleicht auch aus Sorge, ich könnte "noch" mehr Gehalt fordern? - und in den Praxen kannten sie mich größtenteils bereits, da die PIs ein paar mal bei uns in der Schule waren oder ich sogar dort Praktika absolviert hatte.

Hmm.. je mehr ich überlege.. mich würde die AG Perspektive doch sehr interessieren.
9. Dezember 2019 09:55 # 3
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1421

Hallo ich selber habe als Berufsanfänger damals immer alle meine Praktika und auch die Vorpraktika im Lebenslauf mit aufgezählt und bin auch der Meinung, dass man das schon machen sollte, da der AG dann auch weis, worin dieser den schon seine Erfahrung gesammelt hat im Motorisch funktionellen Praktikum, weil es ist schon sehr wichtig, ob du jetzt dein Praktikum in einer Klinik die eher orthopädische Patienten hat oder eher Neurologische Patienten hatte, dementsprechend hast du ja dann auch die Erfahrung.

Es ist auch im Anschreiben sehr wichtig nicht nur zu Erwähnen das du Erfahrung in der Orthopädie oder Neurologie schon hast sondern auch mit welchen Patientenklientel hast du den schon gearbeitet.
Und Praktikumsbeurteilungen gehören einfach mit in die Bewerbung, da man als Berufsanfänger noch keine Arbeitszeugnisse hat. Zumindest sollte die Praktikumsbeurteilung nicht fehlen, in dem Bereich wo ihr euch bewirbt.

So hatte ich das auch gemacht, da die Beurteilung von der Arbeitstherapie und Geriatrie nicht so gut waren (Geriatrie ne glatte 6 damals). Und hatte dann bei den Praxen nur das Pädiatrische (wurde sehr gut beurteilt von 10 möglichen Punkten 8 bis 10 Punkte in allen Punkten) herein getan.

Wer sich bei mir aktuell bewirbt, da würde ich es eher wichtig finden, wenn ich die Praktikumsbeurteilung vom Motorisch Funktionellen Bereich bekommen würde.
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
9. Dezember 2019 10:31 # 4
falladar
Registriert seit: 27.09.2004
Bundesland: Berlin
Beiträge: 1243

Geändert am 09.12.2019 10:35:00
Schon anhand der Bewerbungsunterlagen ist es dem Arbeitgeber möglich, einen Großteil der Kandidaten vorab einzugrenzen. Es kommt sehr oft vor, dass die Unterlagen unvollständig oder mangelhaft sind. Zudem kann es auch passieren, dass die notwendige Qualifikation nicht ausreicht, oder erst gar nicht vom Arbeitgeber erkannt wird. Wenn die Bewerbungsunterlagen fehlerhaft sind, ist das somit für beide Seiten ein großes Problem.

Es kann durchaus als Respektlosigkeit gesehen werden, wenn ein Bewerber sich nicht einmal die Mühe macht, alle geforderten Unterlagen einzureichen. Wenn z. B. der Lebenslauf oder ein Foto fehlt, lässt sich eine Bewerbung nicht vernünftig bewerten. (Wobei sich beim Foto die Geister scheiden.) Ich finde es immer noch sehr wichtig, dass die Bewerbungsunterlagen in einem einwandfreien und kompletten Zustand sind. Selbst dann ist es noch schwierig, die richtige Stelle/den richtigen Mitarbeiter zu finden. Wenn die Unterlagen schlampig und fehlerhaft sind und Lücken/Ungereimtheiten aufweisen, dann braucht man sich nicht zu wundern wenn der neue Arbeitgeber einen als Angestellten genauso respektlos behandelt. Zumindest passt ihr von eurer Grundeinstellung schon einmal zusammen.

In allen Jobs wird Zuverlässigkeit und Ehrgeiz von den Mitarbeitern und auch vom Chef erwartet. Wer diese grundlegenden Eigenschaften nicht mitbringt, hat es im Berufsleben schwer. Wenn ein Arbeitgeber schon an der Bewerbung erkennt, dass ein Mensch sich keine Mühe gemacht hat, entsteht ein (sehr) schlechter Ersteindruck, und um den wieder zurechtzurücken bedarf es viel persönlichen Einsatz des Bewerbers beim Vorstellungsgespräch um seinen (Traum)Job doch noch zu bekommen.

So groß kann der Personalmangel nicht sein, dass ich jeden Bewerber einstellen würde, egal welche Voraussetzungen er mitbringt. Letzendlich kann er immer (meißt ungestraft und mit einem wohlwollend formulierten Zeugnis) weiterziehen, wenn er genug Schaden angerichtet hat. Ich stehe dann immer noch mit dem dann vielleicht schlechten/angeknacksten Ruf meiner Praxis da und kann noch mehr Energie in die Schadensbeseitigung investieren.

"Drum prüfe, wer sich länger bindet, ob man nicht schon vorab doch noch ein "NoGo" findet."

LG falladar
"Der Eine hofft, dass die Zeit sich wandelt, der Andere nutzt die Zeit und handelt."
9. Dezember 2019 20:57 # 5
xxu
Registriert seit: 12.09.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 188

Hallo Isi42

mich als Arbeitgeber interessiert es bei einem Berufsanfänger sehr, welche Praktika - einschließlich Vorpraktika und Hospitationen - er oder sie gemacht hat. Ich berücksichtige dies auch in einem Bewerbungsgespräch und stelle Fragen dazu, um herauszufinden, welches Vorwissen und welche Erfahrungen der Bewerber/die Bewerberin mitbringt.

Schön finde ich auch, wenn du auf das, was dir besonders liegt, was dir besonders gefallen hat oder was du gerne weiterverfolgen möchtest, kurz in der Bewerbung eingehst. Das hilft mir sehr, um einzuschätzen, ob du ins Team und zum Konzept passt.

Beste Grüße
xxu
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