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21. Mai 2020 17:39 # 1
Lisa gi
Registriert seit: 14.05.2020
Beiträge: 6

Hallo,

Ich stelle mir die Frage, wie viel man ca. Als selbständige ergo verdienen kann? Eine eigene Praxis und als einzige Therapeutin. Wenn man 8 Kinder am Tag hat sind es im Monat ca. 8000€. Davon natürlich minus Versicherungen Usw.
Dann bleiben einem ja gute ca. 3000€.

D.h. selbstständige Ergos verdienen viel besser als wenn man in eine Praxis tätig ist oder? Aber dafür natürlich mehr Verantwortung, mehr Arbeitszeit usw.
21. Mai 2020 18:53 # 2
rapor
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1043

( Kinder = 6 Stunden am Tag, traumhaft.
Wieviel weitere Arbeitszeit für den ganzen anderen Kram, Büro, Putzen, Erhalt der materialien, Neuanschaffungen, Fortbildunge? Wie lange brauchst du, um regelmäßig 40 Patienten in der Woche zu haben,wieviel musst du erst einmal investieren, was ist mit Krankheits- und Urlaubszeiten, Ausfällen von Behandlungen, unvorvergesehenen Ereignissen (wie gerade), wieviel musst du zurücklegen, und bei 8 Mille Umsatz 3 Mille übrig behalten, wie kommst du darauf?
Ich hab allerdings keine Ahnung, da ich nie Selbstständig war, aber dies fällt mir auf Anhieb ein.
Ich bin gespannt was von den PI dazu kommt.

Gutgehn
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
22. Mai 2020 09:46 # 3
falladar
Registriert seit: 27.09.2004
Bundesland: Berlin
Beiträge: 1296

Geändert am 22.05.2020 10:00:00
Was verstehst du genau unter "minus Versicherungen usw."? Du bist dir aber bewust, das z.B. Krankenversicherung und Rentenversicherung aus deinem Gewinn nach Steuern abgeht? Diese Posten sind z.B. keine Betriebsausgaben. Deshalb meine Frage, was du wo einordnest. Es gibt verschiedene Bücher zu diesem Thema. Dieses ist z.B. ein Klassiker.

Link
https://www.amazon.de/Die-eigene-Praxis-Physiotherapeuten-Ergotherapeuten/dp/3000225838

Als PI hast du kein Gehalt sondern mußt von deinem Gewinn (nach Steuern) leben. Wieviel das genau ist, erfährst du erst am Ende des Geschäftsjahres und nach deiner Steuererklärung. Vorher kannst du es nur in etwa schätzen und für Steuernachzahlungen ausreichend Rücklagen aufbauen. Während Urlaub und Krankheit hast du keine Einnahmen aber weiterlaufende Ausgaben - als Mitarbeiter wird jedoch dein Lohn bei Urlaub, Krankheit, Patientenausfall, ect. weitergezahlt. Bei einem Jobverlust als MA bist du automatisch über die Arbeitslosenversicherung abgesichert. Als PI ist diese Absicherung eine zusätzliche Privatausgabe. Du haftest als PI mit deinem Privatvermögen für dein Unternehmen und für alle "Unzulänglichkeiten" deiner Mitarbeiter.

Fazit: Wenn nichts dazwischen kommt, kannst du mehr Geld verdienen als als ein normaler Angestellter. Das kann jedoch, je nachdem wie du als Unternehmen aufgestellt bist, auch schnell in die Gegenrichtung umschlagen. Das haben aktuell viele PI und FM "schmerzlich" erfahren müssen.

LG falladar
"Der Eine hofft, dass die Zeit sich wandelt, der Andere nutzt die Zeit und handelt." (nach Dante Alighieri)
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