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Vorstellung

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30. Dezember 2020 10:50 # 1
TerraPi
Registriert seit: 30.12.2020
Beiträge: 3

Geändert am 23.04.2021 21:44:00
Hallo liebes Forum,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz hier vorstellen.

Seit einiger Zeit bich mir aber sicher, dass ich in den therapeutsischen Bereich möchte. Meine künstlerischen Talente und meine besondere Empathie in Zusammenarbeit mit menschen kämen hier nämlich auch zur Geltung, OHNE dass ich meine Kunst verkaufen müsste und mir so ein wertvolles Hobby verloren ging, in dem ich es zum Beruf machte. Das kann bestimmt jeder verstehen, der schon einmal den Traum hatte, als Künstler sein Geld zu verdienen.

Für die Ergotherapieschule muss man bei der Bewerbung Vorpraktika vorweisen, das ist leider aktuell schwer (will sagen: unmöglich), ich hoffe das haut alles noch hin, so dass mich die Schule vieleicht für den Einstieg im Oktober nimmt.

30. Dezember 2020 12:00 # 2
rapor
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1122

Herzlich willkommen,
für empfehlenswert halte ich mehrere Praktika / Hospitationen in Praxen / Einrichtungen.
Der Alltag sieht von Injnen betrachtet oft doch etwas anders aus, als man ihn sich vorstellt.

Viel Erfolg
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
30. Dezember 2020 12:30 # 3
TerraPi
Registriert seit: 30.12.2020
Beiträge: 3

Geändert am 30.12.2020 12:31:00
Vielen Dank!

Ich möchte auch auf jeden Fall noch mehrere Praktika machen, tatsächlich auch für mich um feststellen zu können ob das wirklich was für mich ist. Die Frage ist nur ob ich ich das noch schaffe, bevor die Anmeldefrist für die Schule verstreicht.

Um dem Problem Abhilfe zu schaffen, bewerbe ich mich vorerst an der Schule mit schriftlichen Zusagen für die Praktika, damit ich noch berücksichtigt werden kann. Bis ich dann eventuell von der Schule zum Vorgespräch eingeladen werde, dürfte ich zumindest schon 2 oder 3 Praktika absolviert haben.

Hoffe mein Plan geht auf.
30. Dezember 2020 13:49 # 4
Sssophie
Registriert seit: 06.05.2011
Beiträge: 106

Geändert am 30.12.2020 13:50:00
Hallo,

Ich habe eine Weile überlegt ob ich was dazu schreibe, mir ist es aber doch wichtig genug um eines deutlich zu machen:
DEINE künstlerischen Ideen und Gedanken haben NIX beim Klienten zu suchen.
Gewisses künsterisches, handwerkliches und kreatives Können kann von Vorteil in der Ausbildung sein. Im Berufsalltag spielt dein Können maximal eine untergeordnete Rolle. Im Sinne von ich weiß wie ich mit dem Material umgehen muss.

Mal konkret: wenn ich mit einer dementen Frau Musik mache bzw. aus dem Melodiebruchstücken die sie im Kopf hat das Stück finde das ihre Erinnerungen weckt, dann kann es hilfreich sein etwas von Musik und Melodien zu verstehen, es kann aber auch ausreichen eine gute Musikerkennungssoftware/Suchmaschine mit Textfragmenten zu füttern. Kurz gesagt meine Kenntnisse im Umgang mit modernen Medien hilft mir viel mehr weiter als das was ich musikalisch kann.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei deinen Weg zu finden.
30. Dezember 2020 15:34 # 5
TerraPi
Registriert seit: 30.12.2020
Beiträge: 3

Geändert am 30.12.2020 15:46:00
Das Beispiel mit der dementen Frau war schon sehr anschaulich, danke dafür!

Mir ist aber durchaus klar, dass es in diesem Beruf nicht um meine eigene Kreativität geht, eben das ist auch das Gute - meine Kunst mache ich für mich und Im Beruf möchte ich was anderes machen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich ein Händchen dafür habe, verborgene Talente zu entdecken und zu Kreativität anzuregen und zu motivieren. Dazu kommt, dass Menschen, denen es schlecht geht mir gerne vertrauen und mich aufsuchen, weil es ihnen bei mir gut geht und sie sich gehen lassen können (also kreativ jetzt zum Beispiel). Das liegt an vielen Feinheiten, denke es hat was mit meiner Ausstrahlung zu tun, den Dingen mit denen ich mich beschäftige und mit der Art und Weise wie ich meine Räume einrichte vielleicht auch. Diese Veranlagung muss man doch irgendwie nutzen, so war mein Initialgedanke vor einiger Zeit.

Ich dachte auch ursprünglich mal mich in irgendeiner Form auf Musik/Kunstherapie zu spezialisieren (deswegen habe ich mitunter die Ausbildung als Psychologischer Berater gemacht), aber das alleine würde mich auf Dauer wahrscheinlich doch langweilen. Es ist nur ein Aspekt meiner Talente. Hinzukommt die Einschränkungen in welcher Art und Weise man das dann ausführen kann. Beispielsweise nur als Selbstständiger für Privatversicherte und Selbstzahler.

Was ich an Ergotherapie so interessant finde ist, dass es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt und das gibt mir schon jetzt, mit der bloßen Entscheidung es anzugehen, das Gefühl endlich angekommen zu sein. Ich kann das erste Praktikum kaum abwarten!

Meine erste Praktikumstelle ist vor allem auf Neurologie ausgelegt, die haben da mitunter Phonophorese und Neurofeedback. Das sind auch Gebiete die ich total spannend finde, weil ich mich sehr für Wissenschaft interessiere. Als Heilpraktiker für Psychotherapie könnte ich mich ja durchaus auch mit solchen Themen beschäftigen, allerdings überzeugt mich die Szene insgesamt nicht so sehr, gerade Phonophorese ist da ein gutes Beispiel.

Ich möchte auch nochmal erwähnen, dass ich nach meiner Ausbildung als Psych. Berater schon einigermaßen auf einen Alltag als Therapeut vorbereitet wurde, also ich wurde unterrichtet in Anamnese, Diagnostik, klinischer Psychologie und zB auch Therapieplanung.

Ich denke ich habe schon zumindest eine grobe Vorstellung, was mich als Ergotherapeut erwarten könnte. Dennoch bin ich dankbar für eure Einwände!
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