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Diskussionsforum

von Angestellter zur Teilhaberin

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30. April 2022 08:46 # 1
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 2

Liebe Kolleg:innen
ich habe das Angebot meines Chefs erhalten, mich mit 50% an der Praxis zu beteiligen. Der Kaufpreis ist in Ordnung, wir verstehen uns gut und haben gleiche Vorstellungen/Ziele. Er möchte sich durch die Teilhaberschaft Erleichterung nach 20 Jahren Berufstätigkeit und eine Aufteilung der Verantwortung/Zuständigkeit schaffen. So weit, so gut.
Nun meine Frage: Habt Ihr Erfahrung mit solchen Konstellationen? Auf was muss man im Gesellschaftervertrag achten, was einem keiner sagt? Würdet Ihr rückblickend so eine Entscheidung wieder treffen?
Vielleicht könnt Ihr mir Dinge aufzeigen, die ich noch nicht bedacht habe.
Vielen Dank im Voraus,
B.
2. Mai 2022 09:48 # 2
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 177

Geändert am 03.05.2022 09:54:00
Es kommt auf die von dir/euch gewünschte Geschäftsform an. Dazu solltest du dich vorab über ein Existenzgründerseminar bei deinem Berufsverband und evtl. bei der IHK informieren. Einen Steuerberater, schon bei der Geschäftsgründung mit ins Boot zu holen, ist auch nicht verkehrt. Den dafür notwendigen Vertrag würde ich nur von einem darauf spezialisierten Rechtsanwalt aufsetzen lassen, oder zumindest von DEINEM Fachanwalt gegenlesen lassen.. Dieser kann dich dann auch rechtssicher im Vorfeld beraten. Diese Art der Selbständigkeit birgt viel mehr Fallstricke als eine Einzelpraxis. Das Geld das du dir hier vorab an fachlicher Beratung einsparst, das kann du hinterher (wenn es so richtig schief läuft) doppelt und dreifach draufzahlen. Letztendlich wird es auf eine "berufliche Ehe" hinauslaufen. Also prüfe vorab genau ob dies nicht nur eine momentane Laune ist und du dich wirklich aktuell und in Zukunft als Unternehmerin siehst und dein jetziger Chef dein beruflicher Partner für die nächsten Jahre sein soll/kann.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
2. Mai 2022 20:58 # 3
Registriert seit: 19.06.2012
Beiträge: 19

Hallo Berta 2019,
ich hatte ein ähnliches Modell geplant und wurde sehr gut beraten, zum einen von meinem Steuerberater und dann von Timo Sessler in der Anwaltskanzlei Schwaniger und Schmale (eine Empfehlung vom DVE)
Sessler@schwaniger und schmale
Leider ist mein Projekt gescheitert, die Kollegin hat es sich nicht zugetraut.
Ich würde es immer noch machen und finde da liegt viel gutes Potenzial drin, wenn sich alle Beteiligten einig sind.
Ein guter Einstieg in eine bestehende Praxis und ein guter langsamer Austsstieg oder einfach etwas weniger für den PI.
Liebe Grüße brigitte
Laß dich nicht entmutigen, wenn es dein Weg ist, dann gibt es auch eine saubere Umsetzung
2. Mai 2022 22:32 # 4
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 2

Vielen Dank schon mal für die Tipps!
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