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Diskussionsforum

Vor-und Nachbereitungszeit

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5. Juli 2022 22:25 # 1
Ensa
Registriert seit: 23.09.2021
Beiträge: 5

Hallo,
mich würde interessieren, wie andere Praxen die Vor - und Nachbereitungszeit handhaben.
Zum Beispiel motorisch-funktionell 30-45 Minuten inklusive Vor- und Nachbereitung.
Behandelt ihr 30 Minuten und 15 Minuten werden als Leerlauf hinten dran gehangen für die Vor - und Nachbereitung?
Oder ist alles eng getaktet und die Therapeuten behandeln 25 Minuten und nutzen die letztens 5 Minuten zum desinfizieren usw?
Wie viel Orgazeit am Tag, oder pro Woche bekommen eure Mitarbeiter?
Aktuell bekommen meine Mitarbeiter 30-45 Minuten Orgazeit pro Tag.
Ansonsten behandeln wir so kurz es geht, also um meinem oben genannten Beispiel zu folgen, 30 Minuten bei motorisch-funktioneller Behandlung.
Ich persönlich finde die Orgazeiten schon recht viel, wenn man das auf den Monat hoch rechnet und dann noch auf die ganzen Mitarbeiter hoch rechnet, dann geht dadurch schon viel Geld verloren.
Allerdings möchte ich meine Mitarbeiter ungern ausbrennen.
Also, was haltet ihr für angemessen und wie regelt ihr das?
Ich freue mich über einen regen Austausch :)
6. Juli 2022 08:23 # 2
onkel tom
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 122

Klär das doch mit den Beteiligten bzw. den Betroffenen in deinem Unternehmen. Jeder handhabt dies unterschiedlich, so wie es seine Unternehmensstrukturen vorgeben. Hier hast du höchstwarscheinlich die Verfechter von "Uns Angestellten stehen die vollen 15 min pro Behandlungseinheit zu!!!" bis "In den zusätzlichen 15 min Mindestbehandlungszeit ist alles rund um die Behandlung abgedeckt und wird auf Therapeuten, Praxisinhaber und Rezikräfte und evtl. Reinigungskräfte aufgeteilt.".

Viel Spaß bei der nachfolgenden Diskussion. ::wink::
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
6. Juli 2022 23:56 # 3
Micha
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 81

30 Min. Behandlungszeit pro Sitzung sind ja eh schon knapp bemessen.
Ich behandle bei MFB (mind.) eine halbe Stunde "am Patient".

Die +/- 5 Min. für Hygieneaufwand - einschl. Lüften etc. - gehen "auf mein Konto".
Dadurch ergeben sich dann u.U. etwas "krumme" Anfangszeiten.
Zum Thema MA kann ich aktuell nichts sagen, da in meiner Praxis keine angestellt sind.

Von meiner Zeit als Angesteller kenne ich es aber auch so, dass, je nach VO, eben 30/45/60 getaktet war.
Sprich der "Rest", also die besagten 15 Min. unberücksichtigt blieben.




3~°
7. Juli 2022 07:09 # 4
kieser
Registriert seit: 19.06.2012
Beiträge: 18

Aus meiner Erfahrung heraus ist es sinnvoller die Zeiten zu bündeln, um dann genügend Zeit für Team, Fallbesprechungen, Berichte schreiben und Telefonate zu haben. Sinnvoll ist es auch, die Ausfallzeiten zu nutzen.
Der Aufwand der einzelnen MA`s ist unterschiedlich, in der Pädiatrie fällt meist mehr an als z.B. in der psychisch-funktionellen Behandlung.
Ich rechne mit einem Aufwand zwischen 10 und 15% der Arbeitszeit und schaue regelmäßig. ob genügend Zeit und genügend Umsatz vorhanden sind.
Mit dem MA`s darüber im Austausch zu sein läßt das Miteinander in der Praxis entspannt bleiben!
7. Juli 2022 09:15 # 5
onkel tom
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 122

@ Ensa
Du hast dazu eine persönliche Nachricht (PN) von mir erhalten.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
20. Juli 2022 19:39 # 6
Kukdiehe
Registriert seit: 18.10.2012
Beiträge: 1472

Meine ehemalige Mitarbeiterin kam jedes Mal 15 Min bis 30 Min vor Arbeitsbeginn und machte da den Corona test ind dieser Zeit wo sie auf das Ergebnis gewartet hatte, hat sie auch die Doku gemacht und Therpieberichte geschrieben.

Sonst würden Berichte und die Doku so wie Vorbereitung von Therapiematrialien oder desinfizieren auch in den Ausfallzeiten gemacht
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
26. Juli 2022 19:34 # 7
HandArbeit
Registriert seit: 09.07.2019
Beiträge: 7

Hallo Ensa,
wir bemühen uns, tatsächlich zwischen den Behandlungen 15 Minuten Pause einzuhalten, die für Reinigung, Terminvergabe, Anrufe, Vor- und Nachbereitung oder Ortswechsel zur Verfügung stehen. Berichte werden in Ausfallzeiten geschrieben oder wenn es sich staut, dafür auch schon mal eine Therapiezeit geopfert. Denn oft sind dafür mehr als 10 Minuten nötig.
D.h. MFB und HLT im 45-MinutenTakt, SPB 60 min, PFB 75 min.
Das entspannt den Tag und lässt leichter Absprachen zwischen den Kollegen zu, die wir für ein gutes Betriebsklima unverzichtbar halten.
Kommt alle gut durch den Sommer!
1. August 2022 14:41 # 8
onkel tom
Registriert seit: 30.09.2021
Beiträge: 122

Zitat / HandArbeit hat geschrieben:
Hallo Ensa,
wir bemühen uns, tatsächlich zwischen den Behandlungen 15 Minuten Pause einzuhalten, die für Reinigung, Terminvergabe, Anrufe, Vor- und Nachbereitung oder Ortswechsel zur Verfügung stehen. Berichte werden in Ausfallzeiten geschrieben oder wenn es sich staut, dafür auch schon mal eine Therapiezeit geopfert. Denn oft sind dafür mehr als 10 Minuten nötig.
D.h. MFB und HLT im 45-MinutenTakt, SPB 60 min, PFB 75 min.
Das entspannt den Tag und lässt leichter Absprachen zwischen den Kollegen zu, die wir für ein gutes Betriebsklima unverzichtbar halten.
Kommt alle gut durch den Sommer!
Da ist eine Bürokraft (Reinigung, Terminvergabe, Anrufe, Vor- und Nachbereitung) deutlich günstiger als jeder Therapeut. Wer mehr als einen Dreizeiler als Therapieberich schreibt und dabei länger als zwei bis drei Minuten benötigt ist wirtschaftlich unrentabel und macht viel mehr als die GKV verlangt und bezahlt. Jeder entscheidet halt selbst wie er das Geld an wen verteilt.
"Lebe im Heute als wenn es kein Morgen geben würde. Wenn es doch ein Morgen gibt, um so besser für dich."
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