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Bitte um Hilfe / Erfahrungswerte

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24. April 2024 14:49 # 1
Registriert seit: 24.04.2024
Beiträge: 1

Guten Tag!

Ich stehe vor der Entscheidung, mit einer Ergotherapie-Ausbildung zu beginnen. Ursprünglich plante ich mit einem Psychologiestudium, um nach dem neuen Gesetz bereits nach dem Master die Approbation zu erhalten und anschließend in eine bezahlte psychotherapeutische Weiterbildung zu gehen. Leider käme für mich nur ein Privatstudium infrage, welches mit gewissen Kosten verbunden ist.

Also habe ich mich mit den Vergütungen auseinandergesetzt und gesehen, dass freiberufliche Ergotherapeuten derzeit ungefähr 1 € pro Minute und Psychotherapeuten – je nach Therapie usw. – ungefähr 1,50–1,60 € von den gesetzlichen Krankenkassen erhalten. Ersteres würde ja bedeuten, dass der Stundenlohn unter 100 € und damit unter der Empfehlung von einer oberflächlichen Google-Recherche wäre.

Mein Plan ist folgender: 3-jährige Ausbildung zum Ergotherapeuten mit nahtloser Existenzgründung. Schwerpunkt psycho-sozial für Jugendliche und junge Erwachsene. Nun zu meinen Fragen ...

1. Ist es in Ordnung, lediglich bzw. primär an den psychologischen und pädagogischen Inhalten interessiert zu sein, mit der oben genannten Intention, anschließend ausschließlich freiberuflich und mit psychosozialem Schwerpunkt zu arbeiten?

2. Wie wahrscheinlich und realistisch ist die Umsetzung von meinem Plan? Auf folgende Faktoren bezogen: Ärzte-Anbindung, tatsächliche Website-Anfragen, Konkurrenz, Nachfrage (genannte Nische) et cetera.

3. Ist es möglich ausschließlich Hausbesuche zu machen oder benötige ich zwangsläufig einen Therapieraum?

4. Gibt es aktuelle Erfahrungswerte bzgl. der Genehmigung eines Gründungszuschusses der Arbeitsagentur?

(5. Hat jemand außerdem erfolgreich die Heilpraktiker-Prüfung durch autodidaktische Vorbereitung bestanden und wie groß ist die Nachfrage nach Psychotherapie bei Heilpraktikern für Selbstzahler?)

Vielen Dank!

LG, Alex.
24. April 2024 19:39 # 2
Registriert seit: 30.07.2001
Bundesland: Baden-Württemberg
Beiträge: 116

Hallo, zu Punkt 3:
Du kannst zwar ausschließlich "Hausbesuche" machen, wenn Du aber selbst, (also nicht als FM) mit den gesetzlichen KK abrechnen willst, benötigst Du auf jeden Fall eine von der ArGe abgenommene Praxis, die die Mindeststandards an Ausstattung etc. erfüllen muss.
Falls Du aber "nur" Privatpatienten behandeln willst, geht dies ohne eigene Therapieräume.
3~°
1. Mai 2024 19:54 # 3
Registriert seit: 30.01.2015
Beiträge: 22

Hallo,
Verabschiede dich geistig vom Gründungszuschuss, die ARGE wird dir sagen das es genug freie Stellen gibt und du dich nicht selbstständig machen musst.
Ich persönlich finde es sehr gewagt dich mit einer Selbstständigkeit zu beschäftigen, wenn du nicht mal du bislang nicht mal die Ausbildung geschweige denn Berufserfahrung hast. Aber das ist nur meine Meinung.
Viel Erfolg bei deinen Überlegungen
3. Mai 2024 15:06 # 4
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1193

Interessiert sein kannst du an was du willst. Trotzdem musst du in allen Fächern deine Prüfungen machen. Und nahtlos ohne jegliche Berufserfahrung eine Praxis zu gründen ist auch mehr als fragwürdig. Es gab auch mal glaube ich Vorgaben wie lange man gearbeitet haben muss. Aber ich denke das gibt es nicht mehr. Bzw . wissen das ja die Praxisinhaber.
Dein ganzes Vorhaben ist sehr theoretisch. Letztendlich musst Du erstmal die Ausbildung machen oder das Studium. Alles andere wird sich dann zeigen bzw. evtl. steigst du vorher aus.
3. Mai 2024 16:43 # 5
Registriert seit: 30.05.2016
Beiträge: 27

Hallo,

wenn Du mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchtest, werden die in der Regel keinen Hausbesuch bekommen.
Ich würde Dir raten ein Vorpraktikum in einer Pädiatriepraxis zu machen.
Dann bekommst Du auch ein Gefühl für die ergotherapeutische Arbeit in diesem Bereich.

Beste Grüße!
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