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Diskussionsforum

Morbus Sudeck

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26. Oktober 2005 22:04 # 1
Registriert seit: 02.02.2002
Beiträge: 38

Hallo zusammen,
ich habe in der Praxis eine Patientin mit einer Sudeck-Dystrophie nach radius-fraktur.
Leider habe ich sehr wenig - hm; keine - Ahnung von der praktischen Arbeit, nur einiges, was ich mir angelesen habe, u.a. auch hier im Forum.
Es sind keinerlei Entzündungszeichen (mehr) vorhanden, Fingerfunktionen gut, schmerzhaft bei Oppositionen. Faustschluß geht, aber kraftverminmdert und schmerzhaft
Patientin hat Ruheschmerz (nachts verstärkt) und Bewegungsschmerz
Auf der Verordnung stehen "Eis-Behandlungen - lese überall, analgetisierende Maßnahmen seien kontraindiziert?! Oder wozu könnte das noch dienlich sein?
Habe etwas Angst, "etwas kaputt zu machen"; zwar fällt mir schon einiges zu der Patientin ein, aber gibt es aus Eurer praktischen Arbeit Dinge, die ich sozusagen unbedingt vermeiden, bzw. beachten muß?? Die Patientin ist auch psychisch ziemlich angeschlagen, reagiert ziemlich schroff und wirkt dabei recht verzweifelt...
Freu mich über kleine oder große Tips, danke!
Lg pamela

27. Oktober 2005 07:16 # 2
Registriert seit: 13.09.2005
Beiträge: 42

hallo,
auch ich hatte eine sudeck patientin mit ähnlicher diagnose. "meine patientin" sprach mehr auf wärme an, es hat ihr gutgetan.
meiner erfahrung nach, wissen patienten selber am besten, welche art von thermischer behandliung für sie gut ist - ist ja kein akutzustand bei ihr.
bei suddeck ist die psyche das hauptproblem. meine patientin war in einem sehr schlechten psychischen zustand. ich habe erstmal versucht, das aufzufangen und nach einer tätigkeit gesucht, die ihr spaß macht um wieder mehr das "positive im leben" zu sehen.
ist ein schwieriger und langer weg, setzt dir keine so hohen ziele. versuche sie verbal auf das zu lenken, was noch geht - was sie gut kann und nicht zu sehr auf das was nicht mehr so gut geht.

vielleicht wäre peddigrohr oder seidenmalen was?

hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, bin auch nicht so der fachmann auf diesem gebiet, arbeite überwiegend mit kindern!

mercato

27. Oktober 2005 22:23 # 3
Registriert seit: 05.03.2003
Beiträge: 562

Hallo, ich versuche den Patienten beim Sudeck davon zu überzeugen, dass der schmerz weniger wird je aktiver und gezielter er bestimmte schmerzfreie übungen durchführt.Als "Nur psychisch" würde ich es nicht bezeichnen, denn es gibt viele viele Krankheiten, die Rückschlüsse auf psyche geben....
Beim Sudeck bis so beginn 2 . stadium kriegt man die blockade durch zB. Tonarbeiten (wenn angenehm) oder Therapiekitt oder einfach funktionelle Bewegungsübungen der Hand gelöst,aber wichtig keine passiven vom Therapeuten ausgeführten bewegungen ... wirkt Kontra !!!

Mein Erfahrung damit. Ist aber sie alles kein Patentrezept....
LG Claudia

30. Oktober 2005 11:18 # 4
Registriert seit: 14.07.2004
Beiträge: 4

Hallöchen
habe bei Sudeck PAtienten die Anwendung von Blutegeln durch den behandlenden Arzt mit großen Erfolgen erlebt....man muß die Ekelgrenze reduzieren. Ansonstem kann sowohl Wärme als auch Kälteanwendung erfolgreich sein, Wärme wirkt entspannend, Kälte schmerzlindernd. Beides vorsichtig probieren und beobachten... und wichtig ist: zwischenzeitlich (nachts lagern) und tags aktiv dabei Dinge tun, die Spaß machen und von der Bewegung ablenken, der Pat muß regelrecht lernen, daß Bewegung nicht Schmerz bedeutet. Also ABLENKEN.
Viel Erfolg bei der Arbeit

6. November 2005 14:02 # 5
Registriert seit: 02.02.2002
Beiträge: 38

Hallo nochmal;
besser spät als nie lieben Dank für die Tps.
Klappt auch schon besser, jeweils 1/2 Std MoFu reicht ja leider auch nicht so für große Projekte...
Da die nächste Suddeck-Patientin sich gerade angekündigt hat, freue ich mich weiterhin über Anregungen; vermutlich kann ich schon bald selbst gaanz viele geben!)
Lg, Pamela
3. Dezember 2011 12:28 # 6
Registriert seit: 04.01.2008
Beiträge: 1

Halo zusammen,
ich fand im Internet den hinweis zur Schienenversorgung "evtl. Quengelung" Kann das richtig sein, wenn doch immer wieder darauf hingewiesen wird nicht passiv zu arbeiten? Gruß von Gaby

3. Dezember 2011 13:18 # 7
Registriert seit: 05.04.2010
Beiträge: 897

die sudeck-patientin meiner kollegin bekam diese woche vom arzt die empfehlung, spiegeltherapie zu machen.
die spiegeltherapie beginnt sie dann demnächst. dann kann ich berichten, ob es gut ist.

3. Dezember 2011 13:33 # 8
Registriert seit: 06.04.2007
Beiträge: 44

hey,
also ich habe selbst schon einige CRPS-Patienten in Behandlung gehabt. Es ist ein sehr schwierig zu behandelndes Krankheitsbild und besonders hier müssen wir sehr breit als Therapeut ansetzen. Ja es gibt eine große psychische Komponente die wir beachten müssen und in diesem Bereich den Patienten stützen und aufbauen müssen jedcoh im Rahmen eines Ergotherapeuten und nciht Psychotherapeuten .
Passiv arbeiten halte ich für sehr kontraindiziert und verschlimmert eher den ISt-Stand.
Ich arbeite oft mit der Spiegeltherapie seitdem ich darin ncoh einmal eine ausführliche Fobi absloviert habe. Ein tolles Konzet besonders bei CRPS-Patienten jedoch nicht als Allheilmittel zu sehen.
Ansonsten hatte ich Patienten die schon auf Paraffin sehr gut angesprochen haben was ich faszinierend fand aber auch auf kühlen Raps.
Im Moment habe ich selbst eine Patientin mit autem CRPS wo wir spiegeltherapeutisch arbeiten und uns mit ZImmertemperaturraps vorrantasten. Dies bekommt ihr sehr gut. Ansonsten viel aktive Übungen die schmerzfrei sind so wie oben beschrieben die dem Patienten zeigen das es schmerzfreie Bewegungen noch gibt um ihr Schmerzgedächtnis langsam zu reduzieren.
lg

3. Dezember 2011 18:31 # 9
Registriert seit: 29.10.2011
Beiträge: 186

Hallo PamFree,

beim CRPS haben die Patienten das Problem, dass sich zum einen eine Überaktivität des Sympathicus zeigt und zum anderen im Gewebe bei Bewegung vermehrt freie Radikale ansammeln, welche nicht abgebaut werden können, so dass die Schmerzen bei Bewegung in der Regel zunehmen. Die betroffene Extremität nicht zu bewegen ist nun aber selbstverständlich nicht die Lösung, da es hierdurch zu klassischen Folgen von Immobilisation käme (Muskelatrophie, Kontrakturen durch Schonhaltungen, Kapsel-Band-Veränderungen etc.). Zudem ist nachgewiesen worden, dass es durch das Schmerzgeschehen zu Veränderungen im Gehirn kommt und der Patient die betroffene Extremität zunehmend neglectisiert.
Daher sollten in der Behandlung mehrere Aspekte berücksichtigt werden:
Um ein Bewegen-Können zu ermöglichen, ist es sinnvoll eine Behandlung unter Einbeziehung von DMSO-Salbe (50%ig) über mind. 17 Wochen hinweg mit 3-5maliger Applikation/ Tag durchzuführen. (Muss ärztlich verordnet werden. Einen Fachartikel hierzu findest du unter www.handakademie.de.) Dies wirkt schmerzlindernd (mit der selben Wirkintensität wie Morphium, aber eben nicht zentral, sondern lokal), ödemreduzierend, durchblutungsfördernd und bindet freie Radikale. Wenn möglich und nötig kann danach manualtherapeutisch an der Hand gearbeitet werden. Desweiteren macht imaginäres Training mit anschließender Spiegeltherapie Sinn, um zentrale Veränderungen zu bewirken. Auch das vegetative Nervensystem muss zwingend mit in die Behandlung integriert werden, durch die Anwendung vegetativer Techniken (z.B. Akumat-Anwendung).
Sicher spielt die Psyche auch eine Rolle (siehe Sozioemotionales Schmerzmodell nach Gifford), aber ich denke auch, dass Patienten mit CRPS auch aufgrund ihrer Leidenssituation verständlicherweise depressive Tendenzen entwickeln können und nicht zwingend schon vor der Erkrankung oder allgemein psychisch "schwierig" sind.
Den Sinn einer Eisanwendung kann ich auch nicht ergründen. Allgemein sind Eisanwendungen eher "out", da es durch die Kälteanalgesie zu einer verminderten Schutzschmerzreaktion kommen kann, wodurch vorgeschädigtes Gewebe potentiell gefährdet ist. Frag da doch einfach mal den Arzt, warum er das möchte.

Fall du noch Fragen hast, darfst du mir jederzeit eine Mail schicken.

Herzliche Grüße und deinen Patienten alles Gute!

Annika Heinz (www.handakademie.de)

3. Dezember 2011 21:18 # 10
Registriert seit: 26.06.2005
Beiträge: 520

Hallo KollegInnen,

der Ursprungsartikel von Pamela ist schon über 6 Jahre her!
Aber ist trotzdem interssant, was sich im Bereich CRPS inzwischen getan hat: eben auch gute Ergebnisse mittels Spiegeltherapie. Das war meines Erachtens 2005 noch nicht bekannt, oder?

LG
Christina


4. Dezember 2011 11:16 # 11
Registriert seit: 14.03.2010
Beiträge: 271

Hallo PamFree,

ich kann dir auch dazu raten eventuell einen Kurs im Bereich Spiegeltherapie zu besuchen.
Auch finde ich es gut, ein Übungsprogramm für den Patienten zu machen. Z.B. das er sich selbst Theapieknete besorgt und du ihm verschiedene Übungen zeigst, die er täglich üben soll. Auch die Spiegeltherapie sollte täglich mehrfach "geübt" werden.
http://spiegeltherapie.com/Fortbildungen.html
Hier sind Fortbildungen für 2012 und diesen Therapeuten kann ich dir sehr empfehlen.
Auch kannst du dich etwas einlesen:
http://www.amazon.de/Spiegeltherapie-Neurorehabilitation-Antje-Bioniok/dp/3824806347/ref=sr_1_sc_1?ie=UTF8&qid=1322993695&sr=8-1-spell

Viel Erfolg wünsche ich dir.
LG Stern87

22. Januar 2013 03:01 # 12
Registriert seit: 22.01.2013
Bundesland: Saarland
Beiträge: 2

hallo ihr lieben, wenn ich darf würde ich gerne mal meine geschichte erklären:

am 15.11.11 habe ich einen abgang von der treppe gemacht und habe mir frakturen am 3. und 4. mittelhandknochens zugezogen und was macht man in diesem fall, ich bin ins krankenhaus gefahren habe die situation erklärt und ich wurde erst mal schief angeschaut, nach längerer diskussion mit dem arzt der noch frisch hinter den ohren war, wurde dann mal ein röntgenbild erstellt und er fragte mich wörtlich "sehen sie was auf dem bild?" dann war es mir klar was kommt und er sagte ma machen en gelverband! ich traute ihm und er sagte ich kann arbeiten da es nur eine zerrung sei und ich wurde auch gleich gefragt ob es ein arbeitsunfall sei und ich musste dies verneinen, also ging ich arbeiten konnte aber weder meine finger noch meine hand und arm bewegen und wenn hat es sich angefühlt als hätte mich einer angeschossen. nach einer woche war meine hand und mein arm so dick angeschwollen das ich die fingerknochen und die hand anfühlten als würden sie aufplatzen! ich ging dann mal zu einem unfallchirugen und der meinte man muss ein mrt vornehmen und die handschienen wegen eines sehr großen ödem´s, wurde gemacht und es wurde und wurde immer schlimmer inzwischen waren 8 wochen vergangen und es ist nicht´s weiter passiert als nen verbandwechsel mit voltaren, nach 10 wochen ist immernoch nichts passiert und es wurde immer schlimmer habe ich ihn gebeten mit ein rezept auszustellen für ne krankengymnastick und nach der 2. sitzung hat sich mein therapeut die hand angeschaut und den verdacht auf MORBUS SUDECK in den raum gestellt und er fragte auch noch gleich ob ich einen arzt kenne dem ich vertrauen kann also ging ich mal zu einen orthopäden habe dem meine situation erklärt und er sagte er möchte sich an hand einer knochenszintigrafie vergewissern das die diagnose hinkommt und ich bin vom stuhl gefallenals sich 3 ärzte die bilder angeschaut hatten bevor ich sie sah und die diagnose war dann klar "morbus sudeck"!
ich wusste nicht mehr was passiert ist, mein hirn war abwesend! und so schlau wie manche eben sind habe ich nach dieser krankheit gegoog´lt und dann wurde mir schlecht und dann wurde mir klar nach und nach was überhaupt los ist, also wurde ich an einen schmerztherapeuten vermittelt und der hatte mir mal genau erklärt was sache ist und was die krankheit mit sich bringt und ich habe ihm auch gesagt das ich bei 6 verschiedenen ärzten war und er mir auch erklärt hat das es nicht leicht sei auf anhieb eine korrekte diagnosse zustellen da die sympthome bei jedem mensch anders ist und dass man jetzt schauen muss wie man dagegen vorgeht da ich zudem zeitpunkt 24 jahre alt war und ich mit dieser krankheit mein alltag so einzurichten das es noch lebenswert ist da es ein sehr langer weg sein würde und man selbst dann noch nicht einmal wüsste ob es je wieder so wird wie vorher und das ist beim sudeck halt der fall und ich merke es ja jetzt noch obwohl der unfall schon seit über nem jahr passiert ist!
und es ist mir aufeinmal wieder einigermasen gut gegangen da ich jetzt einen arzt gefunden hatte der weis wie es mir geht und was ich durchmachen werde und es wurde dann mit der schmerztherapie begonnen und zudem kam dann noch die ergotherapeutische behandlung und auch die physiotherapie, am anfang hatte ich das gefühl das es super k,lappt áber dann doch nichtalso je mehr ich machte um wieder auf die beine zukommen desto extremer wurde es und ich war wieder in einem tief angelangt.
6 verschiedene ergotherapeuten hatte ich am schluss gebraucht um den richtigen zu finden der vor allendingen das tat was der arzt sagt, da es ja so manche gibt die einen auf doktor machen aber nicht wissen was sie tun der eine macht eine tensbehandlung und akupunktur, der andere klangschalentherapie, der andere eine trackingtherapie und der andere eine tiefengewebsmassage aber nichts davon hat der arzt mir verschrieben sondern es taten alle was sie wollen und von meinem ersten ergo wurde ich sogar ausgelacht und als gestört bezeichnet da es diesen sudeck nicht gäbe also das sich alles in meinem kopf abspielen würde und so ging es auch 5 weitere mal so weiter und ich kann es jetzt genau sagen das es sich nicht im kopf abspielt!
es gibt und das habe ich selbst gemerkt ergotherapeuten die die situation dann noch scharmlos nutzen und geldabzweigen für dinge die sie garnicht dürfen und das ist auch ein problem da der vertrauens bruch einfach zu hoch ist und das einen bekloppt im kopf macht und nichts anderes und das ist auch ein problem da die meisten ergo´s meinen sie müssten einen auf psyschiater machen und einen den kopf rumdrehen und das auch nur damit sie sich die situation zu nutzen machen wie sie wollen und nicht wie es ist, es gibt ja vielleicht den ein oder anderen bei dem dies vielleicht nicht zutreffen mag aber dennoch gibt es sie und das ist falsch!!!! und dann wenn man das begreift ist es zuspät, entmutigt und bereit für den seelenklempner!!!
dann bei meinem letzten ergotherapeut hatte ich glück er machte die spiegeltherapie wie verordnet aber es war schon zu spät und von daher kann ich nur jedem empfehlen sich durchzusetzten und es so früh wie möglich beginnen dann wenn die heilungschance vielleicht noch am größten ist!!!
in der physiotherapie sollte man alles einbringen dann sei es spiegeltherapie, lymphdrainage, krankengymnastick und dies dann auch täglich zuhause machen in der gewohnten umgebung und man sollte und kann auch die familie mit einbringen das stärkt einen noch mehr aber vorsicht sollte man walten lassen da der schuss dann nach hinten losgehen kann.
empfehlen kann ich auch den erbseneimer oder übungen mit therapieknete (normale knete geht auch, billiger) und sich dann schön vor die klotze setzen und entspannen!!#
wichtig ist es auch noch auf die richtige medikation zu achten das man die ruhe in seinen kopf bekommt und dann sollte es auch angenehmer sein um sein alltag inruhe zu meistern oder auch mal um die gedanken zufinden mal in der schmerztherapie einiges auszuprobieren wie z.b. eine infussionsbehandlung mit Ketamin zuversuchen denn wenn man die krankheit hat, hat man nichts zuverlieren da in den meisten fällen der sudeck nicht mehr kann geheilt werden da zuviele leute meinen alles besser zuwissen und später stehtman dann da und denkt nur noch äääääääääääääääääääääääää!
die spiegeltherapie sollte man auf seine eigenen bedürfnisse einstellen da es nichts bringt beim ergo das versuchskaninchen zu spielen um zu wissen das die behandlung auf nen anderen besser passt als auf sich selber, ich habe es selbst erlebt und ich kann dennoch jeden nur empfehlen sich professinelle hilfe zusuchen bei nem seelenklempner da es doch schon an einem nagt und es verschafft einem doch ne gute luft zum atmen!! ich erlebe es selbst jetzt immernoch und man darf nicht den fehler machen es in sich reinzufressen da es einen noch zusätzlich negativ stimmt und bevor man es an anderen leuten auslässt wie ich es auch mache, macht man sich vieles kaputt bzw. es geht dann viel verloren!!
desweiteren sollte man immer offen mit dem arzt reden und auch mit der familie und freunden da sie ein gefühl der geborgenheit geben können und das ist gold wert und so können sie einem immer mit hilfem, rat und tat zur seite stehen und es bringt echt viel, ich habe mich meinem arzt und meiner mutter zum beispiel anvertraut und obwohl ich 26 werde ist es mir egal was andere sagen wenn man hilfe bekommt, dann nehmt sie auch vielleicht bekommt man keine zweite chance und dann?
ich weiß auch nicht warum ich hier diesen roman reinschreibe vielleicht wird es manchen ein rätsel sein aber ich habe viele dinge ausprobiert und mir die situation so angepasst wie ich es für mich brauche und ich möchte euch einfach nur mit rat zur seite stehen da die krankheit MORBUS SUDECK von vielen immernoch nicht als krankheit ernst angesehen wird aber wenn man selbst an der krankheit leidet ist es manchmal besser mit einem darüber zu reden der die krankheit hat weil man sich austauschen und immer weiß wie sich miterkrankte fühlen man sich gegenseitig aufbaut und öffnen kann!!!

ich weiß nicht ob dieser roman von mir jemals für ernst genommen wird, aber ich bin froh darüber zuschreiben und man vielleicht so anderen helfen kann und sie wissen lassen ihr seit nicht allein und ich kann bis heute meine hand nicht mehr einsetzen und bewegen aber ich versuche stehts das beste draus zumachen!!

ich stehe euch auch gerne bei fragen zu verfügung oder wenn sich jemand austauschen möchte meine emailadresse ist wie folgt: michaelstefan87@web.de

macht immer das beste draus ich versuche es auch!!!! Kopf Hoch!!!

liebe grüße Michael

P.s.: kauft euch das buch "Morbus Sudeck von Annegret Dreyer" es ist auch das einzige seiner art.
22. Januar 2013 16:23 # 13
Registriert seit: 16.07.2009
Beiträge: 63

Das was Du da beschreibst srich tnicht wirklcih für unseren Berufsstand und ich finde gut, dass Du trotzdem weiter gemacht und weitergesucht hast. Trotzdem muss ich sagen, dass es in der Ergo durchaus wichtig ist auch die psychische Situation des Patienten zu beachten und gegebenenfalls mit darauf einzuwirken in dem uns möglichen Rahmen. Wenn es natürlich tiefer greift ist es ratsam einen Psychologen hinzu zu ziehen. Da ich selber Spiegeltherapeutin bin weiß ihc, wie gut es gerade bei Sudek wirkt. Ich selber behandle immer wieder Patienten damit und habe Erfoge. Was man jedoch an Deiner Geschichte ganz gut heraus lesen kann ist, dass es wichtig ist klientenzentriert zu arbeiten, dem Patienten zu zu hören und nicht einfachnach Schema F vorzugehen. Den Patienten mit seinen Problemen ernst nehmen. Gerade bei Morbus Sudek ist es wichtig keinen Druck zu machen und den Patienten den Gefühl geben dass sie verstanden sind und dass man ihnen helfen möchte, mit ihnen gemeinsam...
22. Januar 2013 19:51 # 14
chipchap
chipchap
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Beiträge: 1334

@mb30587,

Morbus Sudeck ist die veraltete Bezeichnung für ein CRPS (auf deutsch "komplexes regionales Schmerzsyndrom") und es wundert mich zunächst mal, daß doch so viele Ärzte die korrekte Bezeichnung nicht kennen...
Ein CRPS wird auch heute noch in der Regel zu spät diagnostiziert und die Patienten haben bereits eine Ärzte- und Therapeuten-Odyssee hinter sich, bevor die Diagnose steht. Da bist Du nicht allein auf weiter Flur.
Und selbst wenn die Diagnose steht, bedeutet es leider nicht, daß auch eine fachlich korrekte Behandlung erfolgt. Das gilt für Ärzte und Therapeuten!! Du hast zum Teil leider auch diese Erfahrung machen müssen.
Das hat mehrere Gründe: Zum Einen nimmt das CRPS in der Ausbildung von Therapeuten einen so geringen Anteil ein, daß die Schüler nur die Bezeichnung und die Symptome lernen, wenn überhaupt.
Zudem ist das CRPS in der "normalen" Ergo-Praxis (wie auch Physio-Praxis) immer noch ein Exot, also selten, es sei
denn die Praxis ist auf Hand-Therapie bzw. Schmerztherapie spezialisiert und dafür auch bei den Ärzten bekannt.

Das soll jetzt keine Entschuldigung sein stellvertretend für alle Ergos! Sondern ein Erklärungsversuch, warum Du diese Erfahrungen leider gemacht hast.
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg bei der weiteren Behandlung.
Das alles wieder wie vor dem Sturz wird, ist sehr unwahrscheinlich. Deshalb ist es um so wichtiger
Kompensationstechniken für Dich zu finden, mit denen Du deinen Alltag nach deinen Vorstellungen führen kannst.
Lebensqualität steckt nicht hinter dem Begriff der völligen Gesundheit, das ist eine Illusion.

Ich habe selbst seit einem Verkehrsunfall vor über 20 Jahren dauerhafte Schmerzen, die nicht mehr zu beeinflussen sind. Trotzdem habe ich bis heute ein sehr lebhaftes, abwechslungsreiches Leben geführt (privat und beruflich) und faktisch dem Schmerz nicht "erlaubt" zum Mittelpunkt meines Lebens zu werden!
Die ersten 2 Jahren waren hart, aber dann ging es stetig bergauf.
LG, chipchap
24. Februar 2013 20:25 # 15
Registriert seit: 22.01.2013
Bundesland: Saarland
Beiträge: 2

hallo,

dass mag ja sein das es immernoch schwarze gibt, aber dann werde ich auch nicht alleine sein wenn man zum arzt geschickt wird, und selbst da stößt man leider hin und wieder auf taube ohren und dann wird man mal zum ergo geschickt.
was ich eigentlich damit sagen will ist das zu viele einem versuchen im kopf rum zu schrauben und da finde ich gehts auch los wenn man dann einmal anfängt hören die finde ich privaten gespräche nicht mehr auf wie zum beispiel wie leben sie zu hause, wie gestalten sie ihre freizeit oder gar leidet ihr sexleben darunter und dann redet man und redet man und redet man... und es hört nicht wieder auf und auf grund dessen werden doch profile über einen erstellt und das dann noch hinter dessen rücken, aber dann verredet sich einer weil sie vergessen das man da liegt und zuhört naja dann frage ich mich doch manchmal sind ma in na anstalt ? helfen ma dem patienten jetzt oder machen ma ihn im kopf verrückt? und das finde ich wird viel zu sehr überbewertet, ich finde es schade das hier nicht so viele patienten sind mit denen man därüber reden könnte, aber ich habe zum beispiel mir die anleitung von einem top ergo geholt beiu dem ich zum beispiel froh war jemanden gefunden habe der auf meine gesundheitlichen und nicht auf meine psychischen aspekte eingeht und erst wenn man so einen gefunden hat kann man mal abschalten und sich konzentrieren auf das was ist und nicht sein wird. ich hoffe ihr versteht was ich damit meine?!

ich habe zum beispiel das problem im moment das ich auf meine lymphdrainage und die gymnastick extremst reagiere und danach meine hand aussieht als wären es würste die beim metzger an der stange hängen und auch auf kälte das ist einfach der wahnsinn und deshalb auch zum beispiel bin ich nicht mehr zum ergo gegangen weil dass, was ich ihm berichtet habe erst garnicht interssiert hat und dann fängt er erst mal an alles durch zubewegen und bla bla bla sich alles zurecht gemacht hat wie er es wollte was später mit mir war, war komischerweise nebensächlich hauptsache man hat sich ausgequatscht und wurde dann als psysisch kaputt und depressiv nachhause entlassen bis zum nächsten termin ::blink:: !
und komischer weise wenn man mit ihm gesprochen hat wahr ja alles nicht mehr wahr, dann finde ich bringt es auch nichts wenn man seinen patienten schief anschaut und ihm weiß machen will das man selbst einen sudeck im daumen hat ::ohmy::
ich habe mal bei meiner krankenkasse angefragt ob sie mir nicht sagen könnten ob sie oder wie viele patienten sie mit sudeck haben und dabei ist es egal ob es sudeck, kronisches schmerz syndrom heisst es kommt immer auf das gleiche raus! oder findet ihr nicht ? wenn psychisch dann geht man zum psychiater und wenn ein arzt sagt spiegeltherapie dann muss man auch spiegeltherapie machen und keine tiefengewebsmassage. doch wenn man die wahrheit sagt fühlen sich viele ergos auf den fuß getreten wenn ich recht habe gebt mir recht oder sagt selbst die wahrheit wie es ist und korregiert mich ! aber denkt immer dran egal was ihr macht die patienten sind die leid tragenden und sonst keiner!

ich höre mir gerne eure version an solange es ehrlich ist! liebe grüße michael

P.s: die rechtschreibfehler sind keine abschicht sondern das werk meiner medikamente! ::scared::
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