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Webplattform und App sollen Lebensqualität von Menschen mit Parkinson verbessern

Mit der App Active PD können Menschen mit Parkinson ihre motorischen Fähigkeiten testen und Fragen zu ihrem Wohlbefinden beantworten. Parkinson ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Betroffene leiden unter Bewegungsstörungen, Muskelsteifheit und Gleichgewichtsstörungen. Der Krankheitsverlauf ist nicht vorhersehbar, Experten empfehlen daher eine engmaschige Überwachung der Patientinnen und Patienten. Neue technische Hilfsmittel sollen den Austausch zwischen Ärztinnen und Ärzten, Pflege und Erkrankten erleichtern und für eine bessere Versorgungssituation sorgen. Im Projekt ParkProReakt entwickeln Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern eine digitale Plattform und eine App, die in Verbindung mit Wearables den Krankheitsverlauf trackt und die Lebensqualität von Parkinson-Erkrankten erhöhen soll.  Foto: © Fraunhofer FIT

Demenzprävention: Lebensstilveränderungen können geistige Fitness aufrechterhalten

Lebensstilveränderungen können geistige Fitness aufrechterhalten Derzeit leben in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen mit Demenz und aufgrund der höheren Lebenserwartung wird diese Zahl weiter steigen: Expert:innen prognostizieren auf Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamtes bis zu zwei Millionen Fälle im Jahr 2033. Mit der AgeWell.de-Studie wurde unter Federführung der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig erstmals eine Interventionsstudie zur Vorbeugung geistiger Abbauprozesse bei älteren Hausarztpatient:innen durchgeführt.  Foto: © Viacheslav Yakobchuk / stock.adobe.com

Medienbezogene Störungen im Kindes- und Jugendalter: Res@t-Studie startet

Medienbezogene Störungen bei Kindern und Jugendlichen Etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zeigen Anzeichen sogenannter Medienbezogener Störungen – das heißt, sie nutzen digitale Medien in einem problematischen Ausmaß. Das am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) entwickelte Therapiekonzept Res@t setzt hier an und überträgt evidenzbasierte Behandlungsoptionen in eine App-Anwendung für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern. Interessierte Familien können ab sofort im Rahmen einer bundesweiten Studie an dem App-Trainingsprogramm teilnehmen.
Foto: © Studio Romantic / stock.adobe.com

Ergotherapie-Preise: Vergütungssteigerung bei den Berufsgenossenschaften ab 1. August 2024

Neue Ergotherapie-Preise bei den Berufsgenossenschaften ab 1. August 2024 Für Verordnungen, bei denen die erste Behandlung nach dem 31. Juli 2024 stattfindet, können die neuen Preise der Berufsgenossenschaften abgerechnet werden. Vereinbarungsgemäß wurden die Positionen um ein Plus von 7,6 Prozent auf die jeweils gültigen GKV-Vergütungspreise erhöht. Für Positionen, für die es kein Pendant bei den Gesetzlichen Krankenversicherungen gibt, erfolgte die Erhöhung prozentual analog zur GKV-Preisanpassung.
Foto: © Wolfilser / stock.adobe.com

Literatur: Aktuelle Neuerscheinungen

Schulbasierte Ergotherapie
Partizipation und Inklusion in Bildungseinrichtungen unterstützen
Patientenmanagement in der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie
Wissen und Kompetenzen für den therapeutischen Alltag
Behandlungstechniken in der Narbentherapie
Methoden für die Ergotherapie und Physiotherapie
NeuroRehabilitation
Ein Praxisbuch für interdisziplinäre Teams

S3-Leitlinie zum umfassenden geriatrischen Assessment bei hospitalisierten Patientinnen und Patienten erschienen

Info Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) ist kürzlich die erste S3-Leitlinie zum umfassenden geriatrischen Assessment, kurz CGA, bei hospitalisierten Patientinnen und Patienten in Deutschland veröffentlicht worden. Insgesamt 20 evidenz- und konsensbasierte Empfehlungen sowie Statements hat ein interdisziplinäres Leitlinien-Team aus mehr als 20 Fachgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz erarbeitet. Dabei wurden explizit die Gebiete in den Blick genommen, in denen das CGA – das steht für Comprehensive Geriatric Assessment – am effektivsten wirkt: die Notaufnahme, die Onkologie, die Orthogeriatrie, die Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie die Akutgeriatrie.  Foto: © Gerd Altmann / pixelio.de

Eigenständiger Gedächtnistest per Smartphone kann Vorzeichen von Alzheimer erkennen

Eigenständiger Gedächtnistest per Smartphone kann Vorzeichen von Alzheimer erkennen Mit speziellen Testaufgaben auf dem Smartphone lassen sich „leichte kognitive Beeinträchtigungen“, die auf eine Alzheimer-Erkrankung hindeuten können, mit hoher Genauigkeit erkennen. Das berichtet ein deutsch-amerikanische Forschungsteam im Wissenschaftsjournal „npj Digital Medicine“. Ihre Studie beruht auf Daten von 199 älteren Erwachsenen. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial mobiler Apps für die Alzheimer-Forschung, klinische Studien und die medizinische Routineversorgung. Die hier untersuchte App wird inzwischen Arztpraxen angeboten, um die Früherkennung von Gedächtnisproblemen zu unterstützen.
Foto: © YoGinta / stock.adobe.com

Produkt des Monats Juli und August: KoMo - Das Bewegungskartenspiel

KoMo KoMo - Das Bewegungskartenspiel
KOgnition & MOtorik
Mit KoMo wird geradezu der Bewegungsdrang gefördert und ganz nebenbei "sich gezielt bewegen gelernt". KoMo bedeutet: denken und bewegen (kognitiv und motorisch). Die Raupe animiert zum nachmachen der gezeigten Übungen.

Unser Angebot im Juli und August: 17,85 EUR  14,28 EUR *
* Dieses Angebot gilt nur im Zeitraum vom 01.07.2024 - 31.08.2024

Neues Gruppen-Trainingstool zur Vorbeugung von Demenz

Das go4cognition-Tool im Einsatz Gemeinsam in der Gruppe ein Quiz lösen und sich dabei bewegen müssen – auf diese Kombination setzt ein neues Tool für das Training gegen Demenz. Forschende haben es im Projekt „go4cognition“ mit Industriepartnern entwickelt, evaluiert und zur Marktreife gebracht. Wie wirksam das Training mit dem System ist, hat das Entwicklungsteam in einer wissenschaftlichen Studie überprüft.  Foto: © Assunta Jaeger

Cochrane Review: Wiedereingliederung ins Berufsleben nach Krebsbehandlung

Nicht‐medizinische Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Wiedereingliederung von Menschen mit Krebs Viele Betroffene leiden nach einer Krebsbehandlung unter langanhaltenden Nachwirkungen wie Müdigkeit, Schmerzen oder depressiven Verstimmungen, welche die Teilhabe am Arbeitsleben erschweren. Ein aktueller Cochrane Review findet Evidenz, dass bestimmte nicht-medizinische Unterstützungsmaßnahmen Menschen mit Krebs die Rückkehr ins Berufsleben wahrscheinlich erleichtern.  Foto: © Pixel-Shot / stock.adobe.com

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