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Berufszulassung in der Ergotherapie: Entzug, rechtliche Grundlagen und der Umgang mit psychischen Erkrankungen

Berufszulassung in der Ergotherapie: Entzug, rechtliche Grundlagen und der Umgang mit psychischen Erkrankungen Die Berufszulassung in der Ergotherapie ist an klare gesetzliche Voraussetzungen gebunden und stellt sicher, dass Patient:innen fachlich kompetent und sicher behandelt werden. Gleichzeitig wirft der Umgang mit psychischen Erkrankungen von Therapeut:innen immer wieder Fragen auf, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Berufsfreiheit, Fürsorge und Patientensicherheit. Entscheidend ist dabei nicht allein die Diagnose, sondern stets die konkrete Eignung zur sicheren Berufsausübung.

Rapswanne: Evidenzbasierte Maßnahme oder Beschäftigung?

Rapswanne in der Ergotherapie: evidenzbasierte Maßnahme oder Beschäftigung? Im ergotherapeutischen Praxisalltag bewegen wir uns häufig im Spannungsfeld zwischen evidenzbasierter Intervention und erfahrungsgeleitetem Handeln. Einige Maßnahmen und Materialien, wie Rapswanne, Therapieknete etc. werden routinemäßig eingesetzt, weil sie bekannt sind oder mit positiven Behandlungserfahrungen verknüpft werden. Gerade hier sollte dann auch regelmäßig überprüft werden, ob sie noch dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen oder primär aus Gewohnheit eingesetzt werden. Beispielhaft soll einmal die Rapswanne unter die Lupe genommen werden.

Aktuelle Neuerscheinungen für die Ergotherapie: Kommunikation, Diagnostik und Praxis

Aktuelle Neuerscheinungen für die Ergotherapie: Kommunikation, Diagnostik und Praxis Unsere diesmonatige Literaturvorstellung umfasst vier Fachbücher aus der Ergotherapie, Diagnostik und therapeutischen Praxis. Sie beleuchten die Bedeutung gelingender Kommunikation im therapeutischen Alltag, geben Einblicke in einen nicht-sprachlichen Entwicklungstest zur Einschätzung kindlicher Fähigkeiten (MZT 4–7) und vermitteln Grundlagen einer betätigungszentrierten Ergotherapie mit Fokus auf biopsychosoziales Denken und praktische Anwendung. Ergänzt wird die Auswahl durch einen Ratgeber zur Förderung von Kindern im Autismus-Spektrum, der das Spiel als zentralen Entwicklungsbereich in den Mittelpunkt stellt und alltagsnahe Förderideen bietet. Gemeinsam zeigen die Titel unterschiedliche Zugänge moderner therapeutischer Arbeit zwischen Beziehungsgestaltung, Diagnostik und praktischer Intervention.

GKV-Reformempfehlungen: Diese Maßnahmen betreffen den Heilmittelbereich

GKV-Reformempfehlungen: Diese Maßnahmen betreffen den Heilmittelbereich Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steht vor wachsenden Finanzierungslücken. Um die Beitragssätze ab 2027 zu stabilisieren, wurden Reform- und Einsparmaßnahmen erarbeitet. Dazu hat die Bundesregierung die Finanzkommission Gesundheit beauftragt, die am 30. März 2026 ihren ersten Bericht mit konkreten Empfehlungen zur Optimierung der Einnahmen und Ausgaben der GKV vorgelegt hat. Die Koalition hat sich nun auf einen zügigen Gesetzentwurf verständigt, der bereits am 29. April 2026 ins Kabinett eingebracht werden soll.

Wenn KI zum Trainingspartner wird: Soziale Kompetenzen bei Autismus gezielt stärken

Ein Mensch mit Autismus übt soziale Situationen mit einer künstlichen Intelligenz auf einem Bildschirm – die KI unterstützt als Trainingspartner beim Lernen von sozialen Fähigkeiten. Wie können Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) dabei unterstützt werden, soziale Situationen besser zu verstehen und zu bewältigen – auch außerhalb kostenintensiver und nur begrenzt verfügbarer Therapiebetreuung? Forschende der Technischen Universität Graz zeigen, dass virtuelle Trainingsumgebungen die sozialen Kompetenzen von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung wirksam fördern können. Therapieangebote können so sinnvoll ergänzt und vor allem breiter zugänglich gemacht werden.

Neue Vertragsregelungen in der Ergotherapie ab 01.04.2026 – Vergütungsfrage geht vor die Schiedsstelle

Ergotherapievertrag 2026 Seit dem 1. April 2026 gelten im Ergotherapievertrag nach § 125 SGB V aktualisierte Regelungen. Diese betreffen insbesondere Dokumentation, Behandlungsdurchführung (z. B. Parallelbehandlung), organisatorische Abläufe sowie Abrechnungs- und Zulassungsfragen. Sie sollen den Praxisalltag vereinfachen und bestehende Regelungen präzisieren.

Produkt des Monats April: Sensino-Box

Sensino-Box Sensino-Box
Die Sensino-Box fördert spielerisch Wahrnehmung, Feinmotorik und soziale Kompetenzen. Drei vielseitige Spiele ermöglichen eine flexible Integration in den Therapiealltag.

Unser Angebot im April: *
24,95 EUR  20,00 EUR
* Dieses Angebot gilt nur im Zeitraum vom 01.04.2026 - 30.04.2026

Neue Leitlinie zu funktionellen Bewegungsstörungen: Welche Rolle spielt die Ergotherapie?

Ergotherapie in der Behandlung funktioneller Bewegungsstörungen Eine neue S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie beschreibt die Diagnostik und Behandlung funktioneller Bewegungsstörungen. Sie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie therapeutische Berufsgruppen und bündelt den aktuellen Wissensstand. Funktionelle Bewegungsstörungen gehören zu den häufigen Bewegungsstörungen in der neurologischen Versorgung. Betroffene können zum Beispiel Tremor, Gangstörungen oder Lähmungserscheinungen entwickeln, ohne dass eine strukturelle neurologische Erkrankung nachweisbar ist. Die Leitlinie betont vor allem die Bedeutung einer transdisziplinären Behandlung.

Neurofeedback in der Ergotherapie: Modern, evidenzbasiert & effizient – jetzt im kostenfreien Webinar informieren

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Neurofeedback in der Ergotherapie: Modern, evidenzbasiert & effizient – jetzt im kostenfreien Webinar informieren

Möchten Sie Ihre ergotherapeutischen Interventionen wirkungsvoller umsetzen und mehr Leichtigkeit in Ihren Arbeitsalltag bringen? Neurofeedback bietet einen innovativen Ansatz, um die Selbstregulation des Gehirns zu trainieren - und passt ideal in das ganzheitliche Konzept der Ergotherapie. Im kostenfreien Online-Webinar erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in den Einsatz von Neurofeedback.

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Frühintervention für Kinder mit Down-Syndrom: So unterstützt die Ergotherapie die Entwicklung

Ergotherapie für Kinder mit Down-Syndrom Bereits Kinder mit Down-Syndrom profitieren von betätigungsbasierter Förderung. Ergotherapie kann die Entwicklung gezielt unterstützen, motorische Fähigkeiten stärken und die Selbstständigkeit im Alltag somit frühzeitig schon fördern. Aktuelle Studien zeigen, dass insbesondere Heimprogramme, sensorische Integration und alltagsorientierte Interventionen die Teilhabe von Kindern mit Trisomie 21 deutlich verbessern.

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