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Schulterbeschwerden sind selten nur ein Beweglichkeitsproblem. Oft sind es konkrete Alltagssituationen, die plötzlich nicht mehr wie gewohnt möglich sind: Haare waschen, Jacke anziehen, das Kind hochheben, am Laptop arbeiten oder Blumen gießen. Ergotherapie setzt genau dort an: Nicht primär bei der Diagnose, sondern bei dem, was im Alltag wieder gelingen soll.
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Die praktische Ausbildung in der Ergotherapie ist bis heute nur wenig gesetzlich geregelt. Viele Berufsfach- und Hochschulen müssen daher selbst Konzepte entwickeln. Das führt oft zu großen Unterschieden in der Umsetzung und stellt die Verantwortlichen in Ausbildung und Praxis vor organisatorische und didaktische Fragen. Zwei neu erschienene Fachbücher greifen dieses Problem auf und bieten konkrete Lösungen für die Ausbildungspraxis.
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Rückenschmerzen und muskuläre Beschwerden gehören zu den häufigsten Gründen für funktionelle Einschränkungen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die körperliche Belastung, sondern vor allem die Reaktion darauf: Die Angst, Bewegung könne Schmerzen verursachen – das sog. Fear-Avoidance-Verhalten – beeinträchtigt die Lebensqualität und Teilhabe oft stärker als die Schmerzintensität selbst. Ergotherapeut:innen können hier gezielt ansetzen, um angstbedingtes Vermeidungsverhalten zu reduzieren und Klient:innen zu unterstützen, trotz Schmerzen wieder Zugang zu bedeutsamen Betätigungen und Lebensbereichen zu finden.
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Nach dem Sondierungsgespräch am 10.02.2026 fanden sich der Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland e.V. (BED), der Deutsche Verband Ergotherapie e.V. (DVE) und der GKV-Spitzenverband am 24.02.2026 zum ersten Verhandlungstermin in Berlin zusammen. Doch zu einem inhaltlichen Austausch ist es nicht gekommen. Warum?
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Diese Impulskarten bieten therapeutische und beraterische Arbeitsmaterialien zur Ressourcenaktivierung. Sie stärken dabei nicht nur den Selbstwert und fördern die Selbstfürsorge, sondern unterstützen nachhaltig die Reflexion eigener Stärken, Glaubenssätze und Bewältigungskompetenzen – im Einzel- wie Gruppensetting. Abwechslungsreiche Fragen und aktivierende Übungen bereichern einen flexiblen Einsatz in Therapie und Beratung für Jugendliche und Erwachsene.
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Menschen mit Depression bewältigen ihren Alltag häufig unter erschwerten Bedingungen. In der Ergotherapie steht daher nicht nur die Symptomatik, sondern vor allem die vorhandene Handlungsfähigkeit im Fokus. Eine ressourcenorientierte Perspektive kann dazu beitragen, die Selbstwirksamkeit und Teilhabe im Alltag zu stärken.
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Das bewusste Hervorheben persönlicher Stärken kann das Selbstvertrauen von Menschen mit Depression erhöhen und sie dabei unterstützen, eigene Ziele erfolgreicher zu verfolgen. Das zeigt eine aktuelle Langzeitstudie der Universität Wien.
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Die verpflichtende Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) für Heilmittelerbringende kommt später als geplant. Statt zum 1. Januar 2026 gilt nun der 1. Oktober 2027. Der Bundestag hat die Verschiebung am 6. November 2025 beschlossen. Doch wie bewerten Heilmittelerbringende diese Entscheidung? Eine aktuelle Fokus-Befragung der Stiftung Gesundheit zeigt: Fast jeder zweite begrüßt die Verschiebung.
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