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„Zuerst muss die Seele bewegt werden ...“

„Zuerst muss die Seele bewegt werden ...“

Psychomotorik im Pflegeheim - Ein theoriegeleitetes Praxisbuch
2. Auflage, 2012, 156 Seiten, Ringbindung

ISBN978-3-8080-0571-2
AutorEisenburger, Marianne
VerlagVerlag Modernes Lernen
Sonstigesfarbige Abb.
MaßeL: 23 cm / B: 16 cm / G: 0,43 kg

PreisEUR 19,50 (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten)
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Wer in einem Alten- und Pflegeheim arbeitet, kennt das Phänomen: Die Menschen, denen wir begegnen, scheinen wenig ansprechbar - aber viele sind nicht wirklich dement. Sie sind verstummt, zurückgezogen in einen inneren Raum, in dem sie sich vor den Zugriffen und Einblicken anderer Menschen schützen können.
Sie sind - nach einem erfüllten, arbeitsreichen Leben - aufgrund ihrer Hilfe- und Pflegebedürftigkeit von anderen Menschen abhängig geworden. Sie können nicht mehr selbst für die Bewegung, die Anregungen sorgen, die der Mensch im Allgemeinen braucht, um lebendig und "da" zu sein.
Hier sind die Menschen - wie der Mensch am Anfang seines Lebens auch - auf intensive Zuwendung angewiesen.
Und diese Zuwendung können wir in unserer psychomotorischen Arbeit geben, wir können vielerlei Anregungen bieten - und können dann erleben, dass wir Menschen erreichen, dass sich jemand aus seiner Zurückgezogenheit in die Welt zurückbewegt.

In diesem theoriegeleiteten Praxisbuch werden vielfältige Vorschläge vorgestellt, wie Menschen auch in einem Alten- und Pflegeheim gestützt werden können, damit sie besser mit sich selbst und ihrem sozialen Netzwerk zurechtkommen und den Bezug zur Umwelt erhalten können.

Psychomotorische Bewegungsstunden werden zu Stunden der Begegnung. Nach dem Ordnungsrahmen der Motogeragogik werden die Anregungen, übersichtlich gegliedert, den einzelnen Erfahrungsfeldern zugeordnet und ermöglichen so eine Strukturierung der Praxis.
Dieses Buch vermittelt im Sinne eines “Nachschlagewerkes” abwechslungsreiche Aufgaben und bietet ein Gerüst für eigene weitere Ideen.

Sonstiges
farbige Abb.


Rezensent: Felsner, Michaela

Das Buch "Zuerst muss die Seele bewegt werden..." hat mich als Ergotherapeutin sehr interessiert. Die Autorin Marianne Eisenburger verbindet geschickt, und für Therapeuten alltagstauglich, Theorie und Praxis. Damit liefert sie uns eine Möglichkeit unser praktisches Handeln mit Theorie zu hinterlegen und zu begründen. Das von ihr dargestellte Konzept der Motogeragogik (= Psychomotorik im Alter) kann unser therapeutisches Handeln neu systematisieren und bietet uns eine Möglichkeit der Reflektion über unsere Behandlungen.

Im Klappentext ist die Notwendigkeit, die Motogeragogik im Pflegeheim einzusetzen, ansprechend beschrieben: "Die Menschen, denen wir begegnen, scheinen wenig ansprechbar - aber viele sind nicht wirklich dement. Sie sind verstummt, zurückgezogen in den inneren Raum. ( ... ) Sie können nicht mehr selbst für die Bewegung sorgen, die der Mensch im Allgemeinen braucht, um lebendig und "da" zu sein." Marianne Eisenburger beschäftigt sich im ersten Teil des Buches mit den möglichen Auswirkungen und Veränderungen durch das Leben in einem Pflegeheim. Auch die Fragestellung, ob sich psychomotorisches Arbeiten im Altenheim überhaupt lohnt klammert sie nicht aus.

Hieran schließt sie in Kapitel 2 eine gut verständliche Darstellung der Grundzüge der Motogeragogik an. Die einzelnen Erfahrungsfelder, wie die Förderbereiche in der Motogeragogik genannt werden, ergänzt sie sofort mit Praxisbeispielen. Im 3. Teil gibt sie Hinweise zum Stundenaufbau und ergänzt diese im nächsten Kapitel mit konkreten Behandlungsbeispielen. Literatur- und Materialhinweise schließen dieses Buch ab.

Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude bereitet. Der enge Theorie-Praxisbezug ist gut gelungen und das Buch bleibt weiterhin gut lesbar. Die farbigen Fotos sind ansprechend und lassen die Therapiebeispiele beinahe lebendig werden. Auch sehr gut geeignet für den therapeutischen Einsatz sind die Steigerungs- und Variationsmöglichkeiten der einzelnen Übungen. Ich kann dieses Buch Therapeuten, die in der Geriatrie oder Gerontopsychiatrie arbeiten und ein Nachschlagewerk für neue Ideen suchen, wärmstens empfehlen. Es liefert einen weiteren Beitrag zur Systematisierung und Konzeptionalisierung unseres therapeutischen Handelns.
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