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Kinder, Kinder... oder: Wer erzieht wen... und wie

Kinder, Kinder... oder: Wer erzieht wen... und wie

2. Auflage, 2007, 80 Seiten, Fester Einband

ISBN978-3-86145-253-9
AutorHargens, Jürgen
VerlagVerlag Modernes Lernen GmbH & Co. KG
MaßeL: 18,5 cm / B: 11,5 cm / G: 0,14 kg

empfohlener Verkaufspreis EUR 19,95 (inkl. MwSt.)
AngebotspreisEUR 9,60 (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten)
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Gedanken, Erfahrungen, Ideen eines Vaters

Dies ist kein Ratgeber für „richtige“ Erziehung, sondern hier werden Geschichten über Erziehen erzählt, wie sie ein Vater erlebte und was er dabei für Ideen gehabt hat – und auf welche er jetzt in der Rückschau gekommen ist – vielleicht anregend, vielleicht erheiternd, vielleicht ... Zum Geleit oder: Warum denn das auch noch?

Ja, ich denke, es könnte von Nutzen sein, gleich zu Anfang zu sagen, warum und wofür ich dieses Büchlein geschrieben haben. Nun, zuallererst natürlich auch aus dem Grund, weil ich stolz darauf bin, was meine Kinder geleistet haben – sie sind groß geworden, erwachsen, haben sich für ihre Wege entschieden (mit denen ich durchaus nicht immer einverstanden war) und sie haben mich viel gelehrt. Vieles begreife ich erst allmählich, einiges habe ich wahrscheinlich schon wieder vergessen. Nein, nicht „richtig“ vergessen, aber vergessen, dass ich es von ihnen gelernt habe.

Jetzt, wo die eigenen Kinder also groß sind, habe ich Zeit gefunden, über die Zeit mit ihnen nachzudenken. Da ist mir viel in den Sinn gekommen, was ich gelernt habe, was ich früher hätte lernen können (wenn ich gewollt hätte! Das unterscheidet mich nicht von meinen Kindern ...) und mir ist deutlich geworden, wie viel ich ihnen zu (ver-)danken habe. Nun, dies ist ein Buch, das sich mit Erziehung beschäftigt – mit Erziehen, einer Tätigkeit, die sich immer wieder im Miteinander vollzieht.

Oder, wie es ein bekannter Kollege einmal formuliert hat, Beziehung kommt vor allem. Erziehung stellt für mich daher immer so etwas dar, wie eine von Liebe und Respekt getragene Begegnung. Das fiel mir anfangs manchmal sehr, sehr schwer – besonders zu der Zeit, als unsere Kinder uns in dem Sinne „ausgeliefert“ waren, als wir – die Eltern – die alleinige Sorge dafür trugen, dass sie mit dem Lebensnotwendigen versorgt und gepflegt wurden. Da ich jetzt mehr Zeit habe, habe ich mir die Zeit genommen, einiges von dem aufzuschreiben, was aus meiner Sicht vielleicht, manchmal oder gelegentlich anregend und unterstützend sein könnte, wenn jemand anders, wie z.B. Sie, die Sie dieses Buch zur Hand genommen haben, vor ähnlichen Fragen oder Herausforderungen steht.

Sie haben also keinen Ratgeber für richtige Erziehung in der Hand, sondern Geschichten über Erziehen, wie sie ein Vater erlebt und was er dabei für Ideen gehabt hat und auf welche er jetzt gekommen ist. Vielleicht anregend, vielleicht erheiternd, vielleicht ... In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch viel Spaß und Freude und viele eigene Ideen.


Zum Geleit oder: Warum denn das auch noch?
Erziehung oder: Wer für wen oder was ...
Unterschiede ...? Unterschiede ... ja, und?
Elternschicksal – Kinderlos ...
Wenn es “dick” kommt oder: Spiel‘ mal wieder ...
Nicht für die Schule lernen wir oder: Das gilt auch für die Hausaufgaben
Geheimnisse oder: Wie sag’ ich’s meinem Kinde?
Wer hat Schuld oder: Was tun wir als gutes Team?
Zauberworte oder: Höflichkeit ist eine Zier ...
Was, wenn’s gar nicht läuft oder: Wo, bitte, finde ich Stärken?
Regeln, Regeln, Regeln oder: Muss denn das sein?
Kein Rat hilft oder: Was nun?
Rezensent: Jacob, Yvonne

Herr Hargens ist seines Zeichens Diplom-Psychologe und Vater. Mit diesem Buch liegt eine wahrhaft interessante und stellenweise amüsante Lektüre vor Ihnen.

Es handelt sich hier um keinen Erziehungsratgeber, wie sie zu Dutzenden zu finden sind. Nein, hier sind kleine Geschichten und Episoden zu lesen, die der Autor als Vater selbst so erlebt hat. Er hat uns Ideen vorgelegt, die ihm erst rückblickend gekommen sind. Und genau das ist es, was das Buch so lesenswert macht, denn wie sagt schon der Volksmund? "Schlauer ist man hinterher..."

Zunächst einmal definiert Herr Hargens das Wort Erziehung, wobei er aus dem Substantiv ein Verb macht. Er spricht also vom Erziehen, erziehen als ein Miteinander, ein Teamspiel. Erziehen ist eine bodenständige Tätigkeit, für die es weder eine Ausbildung noch eine Probezeit gibt.

Ich selbst bin Mutter eines einjährigen Sohnes, habe also gerade erst mit der Tätigkeit erziehen begonnen. Obgleich ich noch am Anfang stehe, bin ich bisweilen schon verzweifelt. Nun habe ich aus diesem Buch einige wichtige Erkenntnisse gewonnen: ich darf ratlos und verzweifelt sein, ich muss nicht alle Probleme
lösen können, es ist nicht alles selbstverständlich was ich tue und ich darf Unterstützung erwarten.

Der Autor hat rückblickend Erfahrungen aufgezeichnet, die "Erstlings-Eltern" wie mir nur
von Nutzen sein können.

Er arbeitete getreu dem Motto "Spiel statt Ernst" und hat es so geschafft, gelassener zu werden, das hat mir Kraft gegeben und Mut gemacht.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass seine Tipps auch funktionieren (gibt es die überhaupt?). Und spätestens an diesem Punkt sollten wir uns ins Gedächtnis rufen, dass das Kind unsere Erbanlagen trägt. Wir erkennen uns in ihm wieder. Wir Eltern sollten Vertrauen in unsere Kinder setzen, dass sie ihren Weg gehen werden. Unsere Aufgabe ist es, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten.

Prädikat: Absolut empfehlenswert!
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