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Graphomotorik am Beispiel hyperaktiver Kinder

Graphomotorik am Beispiel hyperaktiver Kinder

6. Auflage, 2006, 80 Seiten, kartoniert

ISBN978-3-925196-80-5
AutorenBaumgartner, Ursula | Hälg, Daniela
ReiheNeue Reihe Ergotherapie
VerlagSchulz-Kirchner Verlag
MaßeL: 21 cm / B: 15 cm / H: 0,5 cm / G: 0,13 kg

PreisEUR 13,00 (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten)
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Grundlegende Literatur zur Gestaltung einer Therapie graphomotorischer Störungen. Es wird eine Sammlung von Übungen zusammengestellt, die vom grobmotorischen ausgehend eine Verbindung zum feinmotorischen Training bildet (z.B. S. Naville, F. Schilling usw.).


Rezensent: Trepte, Anne

Graphomotorik am Beispiel Hyperakiver Kinder - zwei Themen die ErgotherapeutInnen in ihrem Praxisalltag häufig begegnen und die immer wieder viele Fragen aufwerfen. Große Erwartungen hat man demnach in das Buch, das beispielhaft verschiedene graphomotorische Schwierigkeiten darstellt, Therapeuten einen sensomotorischen Erfassungsbogen zur Verfügung stellt und Übungen für ein graphomotorisches Training aufzeigt.

Laut Autorinnen entstand das Buch aus dem Wunsch heraus ein graphomotorisches Aufbautraining zu entwerfen. ErgotherapeutInnen sollen Anregungen für eine Therapiegestaltung erhalten, die vom Grobmotorischen ausgehend eine Verbindung zum feinmotorischen Training herstellt. U. Baumgartner und D. Hälg beschränken sich in Ihren Ausführungen und Betrachtungen dabei ausschließlich auf sensomotorische Komponenten, die zu graphomotorischen Schwierigkeiten führen.

Die Autorinnen zeigen dem Leser beispielhaft die sensomotorische Beurteilung von drei Hyperaktiven Kindern mit Hilfe des von ihnen entwickelten Erfassungsbogens. Mit den gewonnen Erkenntnissen über die Defizite des Kindes folgen nun stichpunktartig Anregungen und Vorschläge für Grundübungen zu u.a.

  • Tonusaufbau

  • Körperempfinden

  • Gleichgewicht

  • Bewegungs- und Augenkoordination
Darauf aufbauend "Graphomotorische Vorübungen" z.B. zur Kräftigung der Finger- und Handmuskulatur. Hier trifft der Leser zuweilen auf Spiel-/Handlungsvorschläge, mit denen er wohlmöglich nicht viel anfangen kann, da sie leider nicht weiter erläutert werden, wie z.B. "Garettle, Güggelikampf, Flohspicken, Carombol" oder "Müslispiel". Hierbei sei jedoch erwähnt, dass es sich um eine Schweizer Diplomarbeit handelt, die der Schulz-Kirchner Verlag in Deutschland veröffentlicht hat.

Im Kapitel "Graphomotorische Übungen" werden abschließend drei verschiedene graphomotorische Übungen ("Marburger Graphomotische Übungen"; "Vom Strich zur Schrift"; "Schreibschwünge") kurz vorgestellt, die exemplarisch mit Übungsblättern versehen sind. Als Variationsmöglichkeiten folgt das Formenzeichen nach R. Steiner und das Üben mit Versen als graphomotorische Trainingsmöglichkeit für die Therapie.

Dem Leser werden im vorliegenden Buch keine ausführlichen Informationen über den Patiententyp gegeben, für den hier Erfassungs- und Behandlungsmöglichkeiten in Bezug auf die Graphomotorik dargestellt werden: das hyperaktive Kind.

Ich persönlich habe die Darstellung der Kardinalsymptome von Hyperaktivität und die Abgrenzung des "vorwiegend unaufmerksamen" vom "vorherrschend hyperaktiv-impulsiven" Typ vermisst. Das die Autorinnen bei der Darstellung der Ursachen für Hyperaktivität genetische Dispositionen, eine nach meinem Wissen durch Studien weitestgehend gesicherte Erkenntnis, nicht aufgreifen erscheint wenig aktuell.

Meiner Meinung nach handelt es sich bei diesem Buch um eine kurze, wenig ausführliche Einführung in das Thema Graphomotorik (die Handentwicklung bzw. die Entwicklung der Handgeschicklichkeit wird auf 1,5 Seiten abgehandelt), bzw. Hyperaktivität. Das Kinder, welche die Ergotherapie besuchen "keine isolierten graphomotorischen Störungen haben" und es sich hierbei meistens um "Symptome tiefer liegender Störungen, wie z.B. Hypotonie, Gleichgewichtsstörungen usw. ..." handelt es sich um Tatsachen, die zumeist bereits nach einer erfolgreichen abgeschlossenen Ausbildung bekannt sind.

Abschließend empfehle ich dieses Buch weniger den ErgotherapeutInnen (es sei denn, sie haben sich noch nie mit graphomotorischen Schwierigkeiten bei pädiatrischen Klienten auseinandergesetzt) sondern vielmehr Pädagogen die in Schulen oder Kindergärten tätig sind und sich eine groben Überblick über die Materie und deren Ursache verschaffen wollen.
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