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Hallo, ich bin noch eine totale Berufsanfaengerin und arbeite seit paar Wochen in eine kleine Praxis. Ich habe ein totales Problem mit einem Patienten und weiss nicht, was ich mit ihm machen kann.
Patientensteckbrief
Alter und Wohnort: 19 jahre alt, Lebt seit 3 Jahren mit der Familie in Brennpunkt Stadt, hat zuvor 2 Jahre in eine Grossstadt gewohnt. Die Familie stammt ursprünglich aus dem Ausland, was die Kommunikation erschwert hat um etwas ueber den Patienten zu erfahren Familienstruktur: Ein älterer Bruder ), lebt seit 2 Jahren in Hamburg. Zwei jüngere Schwestern Vater und Mutter pflegen den Patienten, sie benötigen keine externe Hilfe. Gesundheitszustand und Diagnose: Diagnose: Organische affektive Störungen; infantile Zerebralparese, nicht näher bezeichnet. War bis 2013 gesund, als er etwa 8 Jahre alt war, erlitt er einen epileptischen Anfall. Ab dem 7. Schuljahr besuchte er eine normale Schule, aber sein Zustand verschlechterte sich (stärkere Kopfschmerzen, geistiger und körperlicher Abbau). Er besuchte bis zur 9. Klasse eine foerderschule. Der Vater versucht, ihn auf eine art Wfbm zu bringen. Medikamentöse Behandlung: Hat verschiedene Medikamente eingenommen, alle gegen Epilepsie 12 stueck. Alltagsfähigkeiten: Benötigt Hilfe beim Anziehen, Waschen und Essen. Es wurde ein extra Lift installiert, um ihn zu unterstützen. Sitzt in einem elektrischen rollstuhl, wo er auch angeschnallt ist. Vater benutzt es, er kann es nicht alleine bedienen Rumpftstabi: Wirkt sehr schlaff. Feinmotorik ist bei ihm gar nicht moeglich, versuchen wir was grobmotorisches zu machen, zuckt er viel und verfaellt in gedankenkreisen
Verhalten: Wirkt sehr abwesend, verfaengt sich in gedankenkreisen. Fragt man ihm etwas kann es bis zu 5 min dauern bis eine antwort kommt. Manchmal habe ich auch das gefuehlt, dass er mich nicht versteht was ich fuer ihn eine aufgabe gebe. Es kommt manchmal eine andere antwort. Es ist auch sehr schwer ihn zu verstehen.
Hat reduzierte soziale Kontakte und bleibt lieber zuhause. Während des Gesprächs war er die meiste Zeit abwesend und reagierte kaum auf Kontaktaufnahme, insbesondere das Thema PlayStation und Freizeitaktivitäten führte zu keiner Reaktion. Interessen: Musik (insbesondere Popmusik), Fußball (früher war er Torwart), PlayStation
Ich hab versucht mit ihm durch sand durchzuwuehlen und murmeln zu finden, aber da gibt er schnell auf, obwohl es sehr grosse murmel sind. Mit musik konnte ich ihn zumindest gluecklich machen. Hat zumindest sehr viel gelaechelt, als er rapmusik gehoert hat. Er ist ja fussball interessiert und wir haben mit baellen hin und her gerollt. Aber von seine motorik schafft er es nicht lange.
Ich habe schon meine kolleginnen gefragt, aber tipps bekam ich jetzt nicht wirklich. Deswegen wollte ich euch fragen, ob ihr ideen haettet bezueglich meinen falls. Was koennte ich anfangen. Bin ich in eine komplette falsche richtung? Gibt es moeglichkeiten mit ihm anders zu kommunizieren? Wuerde mich sehr ueber eure erfahrung freuen !
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