Schwere psychische Erkrankungen wirken sich auf viele Bereiche im Leben von Betroffenen und ihren Angehörigen aus. Neben medizinischen und psychotherapeutischen Ansätzen spielen deshalb für eine umfassende Behandlung auch psychosoziale Therapien eine zentrale Rolle. Welche Angebote helfen, für wen sie geeignet sind und wie sie im Versorgungsalltag umgesetzt werden können, fasst die überarbeitete, diagnoseübergreifende S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde zusammen.