Registriert seit: 17.02.2003
Beiträge: 34
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Tiergestützte Therapie kann und darf (laut Aussage der AOK) nicht über ein Ergotherapierezept abgerechnet werden. Wenn dich jemand anzeigt, kann Dich das Deine Praxiszulassung kosten. Oder hat sich da was geändert? Gibt es Ausnahmeregelungen?
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Registriert seit: 25.04.2006
Beiträge: 150
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Stimmt, tiergestützte Therapie ist keine Kassenleistung!!Und ja, macht man es doch kann das die Kassenzulassung kosten, genau wie wenn man in Kindergärten und Schulen Therapie auf Verordnung macht - ohne kassenzulässige Räume in der Institution!Nur als Info: Vor kurzem wurden in einigen Regionen die Ärzte nochmals genau Seitens der Ärztekammer darauf hingewiesen, dass sie solche Praxen melden sollen!
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Registriert seit: 13.02.2008
Beiträge: 13
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Eine Parallelbehandlung von zwei verschiedenen, zugelassenen Therapeuten, egal ob Mutter oder nicht, bereitet garantiert Stress mit den KK. Habe meinen Sohn früher von einer anderen Therap. behandeln lassen, was sicherlich sinnvoller ist. Dürfte aber eigentlich kein Problem sein, deine Behandlung abzurechnen, soweit sie ärztlich verordnet wurde. LG awi
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Registriert seit: 14.03.2010
Beiträge: 271
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Hallo, ich wollte einfach mal nachfragen, wo man den therapeutisches Reiten auf Rezept bekommt (welche Kasse)? Ich kenns nämlich nur so, dass es von den Kassen nicht anerkannt wird...?! Oder lieg ich falsch? Grüßle
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Registriert seit: 04.05.2005
Beiträge: 362
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Hallo alle zusammen!
Ich hinterfrage ja auch gerne, aber hier im Forum kommt es immer häufiger vor, dass statt die Frage zu beantworten, alles Andere in Frage gestellt wird. Und da reicht es Einigen tatsächlich nur einen Satz zu lesen, und sich daraus eine Meinung zu bilden und entsetzt zu sein. Das tritt dann eine Welle los und es wird auf fünf Seiten über Dinge diskutiert, die überhaupt nicht in Frage stehen und über dessen Hintergründe man absolut NICHTS weiß!
Das kann es doch nicht sein, liebe Kollegen!
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Registriert seit: 20.07.2005
Beiträge: 55
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Hallo! Zu der eigentlich gefragten Frage kannich konkret keine Antwort geben  Aber zu tiergestützter Therapie auf Rezept: Ich habe auch eine Praxis für Ergo- und Reittherapie und behandle teilweise die Kinder auch auf Ergorezept. Dazu lasse ich mir aber grundsätzlich von jedem Kind eine Erlaubnis der zuständigen KK geben, dass es in Ordnung geht, dass wir in der Ergo auch das Medium Pferd einsetzen. Einen anderen "allgemeinen" Weg gibt es leider nicht. Ich habe da zusammen mit Frau Dr. Carola Otterstedt eine Studie zu geschrieben (über die Effizienz der Therapie), die kommt nächstes Jahr Febr (?) in die "Ergo& Rehabilitation". Vielleicht bringt es das ja auch noch mal ein Stückchen weiter... bisher fehlen den KK ja Studien genau dazu, warum sie das immer ablehnen (abgesehen von den Kosten). Falls wer Fragen dazu hat, dann bitte mper Email, ich schaue hier nicht regelmäßig rein  info@ergo-junker.de
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Registriert seit: 15.11.2004
Beiträge: 1
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Um die Frage zu beantworten, die gerade gestellt wurde, therapeutisches Reiten ist nicht abrechnungsfähig. Nur wenn die Praxis direkt mit der Reithalle verbunden ist und als Praxisraum abgenommen ist, verletzt man nicht den Rahmenvertrag. Jedoch selbst dann bewegt man sich in einer Grauzone. Welches Pferd ist als Medizin Produkt geprüft. Leider aber wahr, denn Hippotherapie und therapeutisches Reiten ist sehr sinnvoll. Bei Privatversicherten riskiert man keine Zulassung, bei gesetzlichen Krankenkassen kann man ganz schnell erhebliche Schwierigkeiten bekommen und sogar seine Zulassung verlieren.
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Registriert seit: 17.02.2003
Beiträge: 34
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Hallo SStangl,
wenn aber jemand über ein öffentliches Forum Dinge kommuniziert, die nicht erlaubt sind, denke ich, kann man das schon mal anmerken. Und das eine Diskussion über ein Thema entsteht, das nun mal von mehreren Seiten betrachtet werden kann, finde ich auch ok.
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Registriert seit: 12.09.2002
Beiträge: 55
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Hallo also ich muss SStangl zustimmen!!!
Lilli
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Registriert seit: 04.05.2005
Beiträge: 362
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@kschwarz
Wäre es nicht besser, wenn man vermutet, dass jemand etwas tut, was nicht erlaubt ist, dass man das dann nicht noch in der Öffentlichkeit durchdiskutiert, sondern demjenigen die Anmerkung über eine persönliche Nachricht zukommen läßt?
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Registriert seit: 09.01.2007
Beiträge: 4
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Zitat: Hallo SStangl,
wenn aber jemand über ein öffentliches Forum Dinge kommuniziert, die nicht erlaubt sind, denke ich, kann man das schon mal anmerken. Und das eine Diskussion über ein Thema entsteht, das nun mal von mehreren Seiten betrachtet werden kann, finde ich auch ok.
Es wäre durchaus eines Gedanken wert zu bedenken, dass dieses Thema absichtlich naiv offenbart wurde, um weitere Offenbarungen in Erfahrung zu bringen. Warum auch immer  Dieses Forum ist nunmal kein geschützter Raum.. . Und was ist verwerflich daran eigene Verwandte zu therapieren? Übertragungen laufen zu jeder anderen fremden Person immer. Wenn nicht, wären wir bereits erleuchtet.. Einen schönen Tag noch!
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Registriert seit: 04.05.2005
Beiträge: 362
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Das versteh ich nicht. Was sollte offenbart werden? Steh trotz deiner Andeutungen auf dem Schlauch.
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Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1221
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Ich mach keine Übertragungen und bin nicht erleuchtet, aber es leuchtet ein das ich z.B. als Tochter meinen Vater anders behandeln würde als eine fremde Therapeutin. Denn wir haben natürlich ein ganz anderes Verhältnis zueinander. Ob es jetzt andere Erwartungen sind die man hat als Pat. und als Therapeut , anders reagiert, Sachen vorraussetzt usw. der angehörige Patient sich nicht zu widersetzen wagt oder zu hinterfragen um nicht auf den Schlips zu treten usw. ich finde wirklich das es nicht nur einen gewichtigen Grund dafür gibt seine engsten Angehörigen nicht therapeutisch zu behandeln. Und zwar nicht nur von einer Seite aus gesehen. Man kann niemals unvoreingenommen beurteilen. Naja das ist meine Meinung. Scheint ja unterschiedlich gehandhabt zu werden. Letztendlich muss es ja jeder selbst wissen was er/sie tut. Wenn die KK mitspielen . Wo kein Richter , da kein Henker.
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Registriert seit: 31.08.2004
Beiträge: 3
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hi ihr lieben und nicht-lieben :->, langsam wird`s hier spannend am donnersag abend, und es juck tmich nun doch, auch ein bissel mitzuplauschen. liebe/r roo 22, deine aussage, sowahr ich dich richtig verstanden habe, ist, Zitat:"... seine engsten anverwandten nicht! zu behandeln...man kann niemals unvoreingenommen beurteilen (?)..."dazu möchte ich dir zukommen lassen: ist`s denn "beurteilung", was es braucht? kennst du eigentlich mrz`s problematik, braucht sie denn sog. beurteilung bzgl. der situation ihrer tochter? oder eher fachkompetentes wissen und dessen umsetzung in hierfür geeigneten, gesicherten räumen vielleicht? was wissen wir forummitglieder denn über den möglicherweise langen, diagnostischen und therapeutischen sowohl auch emotionalen weg, den sie gemeinsam mit ihrer tochter schon zurückgelegt hat und wieviel extra engagement sie längst hierfür aufgebracht hatte vielleicht? und wo ist dein empathisches auftreten, bevor du "urteilst"in diesem falle, was wohl in unserem beruf einer der leitgedanken darstellen sollte? zu meiner person: ich durfte ein halbes jahr lang meine demente, sich diesbzgl. rapide verschlechternde mutter "auf kassenrezept hin" therapeutisch begleiten und bin mir sicher, daß kein anderer therapeut dies besser ausgeführt hätte, und ich meinerseits habe mein vollstes engagement gegeben- lg von do
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Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1221
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Mir geht es nicht nur um diesen " Fall" der Threaderöffnerin, sondern bin grundsätzlich etwas erstaunt darüber. Auch die Begleitung einer dementen Mutter ist sehr ehrenwert , aber ich stelle mir auch da die Frage warum das von der Krankenkasse bezahlt werden muss. Aber wahrscheinlich bin ich nur zu dumm, nach 8 Jahren in denen ich mit meinem gelähmten , aphasischen Vater zusätzlich zu seinen Ergo, Physio und Logo -Behandlungen zusätzlich trainiere , was hätte ich da alles verdienen können und noch als Hausbesuch... Kopfklatsch...
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