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Neue HMR - Verständnisproblem!

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7. Juli 2011 15:59 # 16
saloia
saloia
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 3622

Zitat:



Dass Heilmittelverbänden im GBA nur Beratungsfunktionen zugestanden werden, hat damit zu tun, dass unser Einfluß nicht groß genug ist.


hallo--
ja und??
selbst zu einer beratenden funktion sah sich keiner der beiden berufsverbände veranlasst --- es ging ja auch nur um die festschreibung der regularien für x-tausend kollegen für die nächsten jahre...

wie man soo nachlässig sein kann, die chance -wenigstens zur mitsprache- als verband nicht zu nutzen, hat bei mir nachhaltig sinn und zweck= die existenzberechtigung der berufsverbände untergraben....

gruß - saloia
-------------------------------------

>>Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. << (g.b.shaw)



7. Juli 2011 16:44 # 17
Registriert seit: 02.06.2005
Beiträge: 3212

Geändert am 07.07.2011 16:45:00
Hallo saloia,

Zitat:

hallo--
ja und??
selbst zu einer beratenden funktion sah sich keiner der beiden berufsverbände veranlasst --- es ging ja auch nur um die festschreibung der regularien für x-tausend kollegen für die nächsten jahre...


Dann hast du andere Informationen als ich.

Das Anhörungsrecht sieht so aus, dass der GBA auf seiner homepage ein Vorhaben veröffentlicht und Experten aufruft, dazu Stellung zu beziehen. Soweit ich informiert bin, hat sich der DVE zumindestens an den GBA gewandt.

Zitat:
wie man soo nachlässig sein kann, die chance -wenigstens zur mitsprache- als verband nicht zu nutzen, hat bei mir nachhaltig sinn und zweck= die existenzberechtigung der berufsverbände untergraben...


Da gibts nur eines saloia - besser machen!

Engagier dich - die Berufsverbände suchen immer Leute, die aktiv mitmachen

Es ist so wie überall - Kritisieren ist einfach - Der, der kritisiert, kann zumindestens selbst mal Dampf ablassen!

Kritik nützt aber nur was, wenn sie mit konkreten Verbesserungsvorschlägen verbunden ist.

Grüße von

Oetken1
7. Juli 2011 17:23 # 18
Registriert seit: 26.09.2008
Beiträge: 3

Zitat:

Liebe KollegInnen,

erstmal freue ich mich über das, was gothika schreibt und beglückwünsche sie, dass ihre Initiative Früchte trug.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Abrechnungsbetrug letztlich allen schadet, aber leider in unserem "Gesundheitsunwesen" einfach zu leicht gemacht wird und sich deshalb häufig erstmal rentiert.

Schön, wenn die KV da dann endlich mal einschreitet.
gothika - magst du verraten, um welche KV es sich handelt?

Idee: wir gucken, ob wir das Anschreiben von der entsprechenden KV bekommen und informieren die Kinderärzte und auch die KVen in unseren Regionen.

Denke auch, dass die einzige "Waffe" derjenigen, die lieber andere, ehrliche Lösungen suchen als Abrechnungsbetrug und Bestechung zu betreiben, ist, darauf aufmerksam zu machen, wie eine saubere und gute Arbeit aussehen soll.

Die Geschichte mit den Änderungen der HMR hat schon im Vorfeld für viel Verunsicherung gesorgt.
Letztlich ist es so, dass eigentlich etwas Vernünftiges gemacht wurde.

Kinder, die einen "Paragrafen" haben ("Behindert, bzw. von Behinderung bedroht " ) können in einer Einrichtung behandelt werden sofern sie dort ganztags betreut werden. Es müssen also "Integrationskinder" sein. Mindestens.

Näheres weiß sicherlich der DVE.

[zitat]dass sich aus der ärztlichen Begründung eine besondere Schwere und Langfristigkeit der funktionellen/strukturellen Schädigungen sowie der Beeinträchtigungen der Aktivitäten ergibt


In einem Infoschreiben des DVE vom 30.6. stand zusätzlich:

Zitat:
Mit der neugeschaffenen Möglichkeit der Heilmittelbehandlung außerhalb der Praxis, dies kann unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Regelschule sein, soll der Lebenswirklichkeit behinderter Kinder, Jugendlicher und deren Eltern Rechnung getragen werden, denen es bei ganztägiger Unterbringung in einer Tageseinrichtung nur schwer möglich ist, eine Heilmittelpraxis aufzusuchen.


Nun wird wahrlich nicht jede Vorgabe befolgt.

Aber: laßt uns doch die Gelegenheit ergreifen und unseren Wissensstand abgleichen.

Ich habe für meine kooperierenden Kinderärzte etwas über die "heilmittelregressichere Verordnung und Behandlung" verfaßt, was ich gerne an einem soliden Austausch interessierte KollegInnen weiterreiche.
Das Praxiskonzept entspricht den HMR, dem Wirtschaftlichkeitsgebot und ist evidenzabsiert.

Bei Interesse bitte eine PN schicken.

Viele Grüße von

Oetken1

7. Juli 2011 17:27 # 19
Registriert seit: 26.09.2008
Beiträge: 3

Zitat:

Liebe KollegInnen,

erstmal freue ich mich über das, was gothika schreibt und beglückwünsche sie, dass ihre Initiative Früchte trug.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Abrechnungsbetrug letztlich allen schadet, aber leider in unserem "Gesundheitsunwesen" einfach zu leicht gemacht wird und sich deshalb häufig erstmal rentiert.

Schön, wenn die KV da dann endlich mal einschreitet.
gothika - magst du verraten, um welche KV es sich handelt?

Idee: wir gucken, ob wir das Anschreiben von der entsprechenden KV bekommen und informieren die Kinderärzte und auch die KVen in unseren Regionen.

Denke auch, dass die einzige "Waffe" derjenigen, die lieber andere, ehrliche Lösungen suchen als Abrechnungsbetrug und Bestechung zu betreiben, ist, darauf aufmerksam zu machen, wie eine saubere und gute Arbeit aussehen soll.

Die Geschichte mit den Änderungen der HMR hat schon im Vorfeld für viel Verunsicherung gesorgt.
Letztlich ist es so, dass eigentlich etwas Vernünftiges gemacht wurde.

Kinder, die einen "Paragrafen" haben ("Behindert, bzw. von Behinderung bedroht " ) können in einer Einrichtung behandelt werden sofern sie dort ganztags betreut werden. Es müssen also "Integrationskinder" sein. Mindestens.

Näheres weiß sicherlich der DVE.

[zitat]dass sich aus der ärztlichen Begründung eine besondere Schwere und Langfristigkeit der funktionellen/strukturellen Schädigungen sowie der Beeinträchtigungen der Aktivitäten ergibt


In einem Infoschreiben des DVE vom 30.6. stand zusätzlich:

Zitat:
Mit der neugeschaffenen Möglichkeit der Heilmittelbehandlung außerhalb der Praxis, dies kann unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Regelschule sein, soll der Lebenswirklichkeit behinderter Kinder, Jugendlicher und deren Eltern Rechnung getragen werden, denen es bei ganztägiger Unterbringung in einer Tageseinrichtung nur schwer möglich ist, eine Heilmittelpraxis aufzusuchen.


Nun wird wahrlich nicht jede Vorgabe befolgt.

Aber: laßt uns doch die Gelegenheit ergreifen und unseren Wissensstand abgleichen.

Ich habe für meine kooperierenden Kinderärzte etwas über die "heilmittelregressichere Verordnung und Behandlung" verfaßt, was ich gerne an einem soliden Austausch interessierte KollegInnen weiterreiche.
Das Praxiskonzept entspricht den HMR, dem Wirtschaftlichkeitsgebot und ist evidenzabsiert.

Bei Interesse bitte eine PN schicken.

Viele Grüße von

Oetken1



Hallo Oetken1,

ich würde mich sehr für dein Praxiskonzept interessieren.
Ich antworte das erste Mal im Forum und kann mit PN nichts anfangen.

MfG katben

7. Juli 2011 18:47 # 20
Registriert seit: 02.06.2005
Beiträge: 3212

Hallo katben,

"PN" bedeutet "Private Nachricht". Einfach auf die den logoplatz (Kopf) links neben meinen Beitrag klicken und deine Nachricht versenden.

Grüße von

Oetken1
7. Juli 2011 19:07 # 21
saloia
saloia
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 3622

Geändert am 07.07.2011 19:35:00
Zitat:

Engagier dich


oetken, mit verlaub- aber was weißt du über mein engagement oder nicht-engagement?
deine gefühlte "besserwisserei" und "sich drüber stellen" stossen mir manchmal ein bischen auf...
frag maria, inwieweit einige user/ mitglieder eines berufsverbandes versucht haben, sich an bestimmter stelle zu engagieren..
die resonanz war ......................

gruß - saloia
-------------------------------------

>>Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. << (g.b.shaw)



7. Juli 2011 19:39 # 22
Registriert seit: 02.06.2005
Beiträge: 3212

Geändert am 07.07.2011 19:41:00
Zitat:

[zitat]
Engagier dich

oetken, mit verlaub- aber deine besserwisserei und dein gefühltes "sich drüber stellen" geht mir manchmal auf die nerven...
frag maria, inwieweit einige user/ mitglieder eines berufsverbandes versucht haben, sich an bestimmter stelle zu engagieren..
die resonanz war ......................

gruß - saloia
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>>Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. << (g.b.shaw)





Liebe Saloia,

Danke für deine Offenheit.

Dazu nur: wenn dir die Beiträge nicht gefallen, überlies sie doch.

Oder suchst du gerade jemanden, um "Dampf" abzulassen?

Ich bleibe dabei: durch Kritik allein ändert sich nichts.

Sicherlich können Verbände nicht perfekt sein. Sie sollten sich Rückmeldungen von den Mitgliedern holen und sich auf deren Bedürfnisse und Erwartungen einstellen.

Allerdings ist es wie in der Therapie: "Wünsch dir was" geht da auch nicht. Sonst fangen irgendwann die Neurotiker an, das Ganze zu dominieren. Denn denen kann man es nie recht machen

Wenn deine Erwartungen an den DVE nicht erfüllt wurden, könnte es auch damit zu tun haben, dass sie evtl. nicht realistisch waren oder so gestellt, dass die Leute, die du angesprochen hast, sich nicht motiviert fühlten, dich über das nötigste Maß hinaus zu informieren oder zu unterstützen.

Falls du ihnen gegenüber genauso "offen" warst, wie mir gegenüber gerade oben, dann kann ich das auch verstehen.

Ich kann das verschmerzen. Vielleicht hattest du einfach einen stressigen Tag.

Denn - ich schätze deine Beiträge hier im Allgemeinen und wir tauschen uns auch schon lange hier aus.

Bei den Verbandsfunktionären bzw. Mitarbeitern war das sicherlich nicht der Fall.

Einen erholsamen Abend
wünscht



Oetken1
7. Juli 2011 21:10 # 23
Registriert seit: 06.12.2006
Beiträge: 3149

Zitat:

Hallo mimulus6,


mimulus6
Zitat:

Also, wir behandeln schon Kinder in der Einrichtung und ich lese die neue HRL so, das Kinder schon in der Einrichtung behandelt werden dürfen, nur die Wegekosten und Hausbesuchskosten darf ich selbst "tragen".

Oetken
Zitat:

Aus welchen Stellen im Original liest du das heraus?



Auf diese Frage hätte ich auch gern eine Antwort.

@Oetken und saloia: Auf die Frage, Erfahrungen bzw. Meinungen über Berufsverbände möchte ich jetzt nicht eingehen, da der Austausch über die ursprüngliche Frage nicht mehr möglich wäre.
Aber saloia hat schon recht, ich bin nicht ohne Grund kein DVE Mitglied mehr


Grüße von

Maria2

7. Juli 2011 23:13 # 24
Registriert seit: 25.04.2006
Beiträge: 150

Oh man, ich danke für die rege Anteilnahme!!!!!!!Spannend Ich habe mich heute nochmals über Kinderärzte und ganz wichtig Amtsärzte schlau gemacht. Mein aktueller Stand ist: weiterhin nicht wirklich anders als vorher, Für jedes Kind mu? individuell ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden und vom Arzt muss eine Begründung ( nicht das Mama kein Auto hat oder noch 8 Kinder hat!! ) auf der Verordnung stehen, warum DER ARZT möchte, dass die Behandlung im KIga/Schule stattfinden soll!
Wird die entsprechende Verordnung genehmigt, ist es legal. Die Genehmigung gilt aber nur für die entsprechende Verordnung und muß bei jeder neuen/weiteren Verordnung neu eingereicht werden.
Interessanter Weisewurde in unserem Kreis noch NIE ein solcher Antrag gestellt - werder Ergo, Logo noch Physio! Die Krankenkassen sind über die Häufigkeit der Behandlungen in Einrichtungen - laut Ärzte - sehr erschrocken gewesen!!

Kleine Info: Die KV hat in unserm Kreis vor 2 Jahren Schreiben an die Ärzte geschickt, welche den Eltern bei jeder Verordnung mitgegeben werden sollten. Auf diesem Schreiben mussten sowohl die Eltern, als auch die Therapeuten unterschreiben, dass die Therapie in den Praxisräumen stattfindet. Fazit war: viele Zettel kamen nicht zurück und alle anderen waren natürlich mit Behandlung in der Praxis gekennzeichnet und unterschrieben - obwohl nachweislich die Therapie im Kiga stattfand. Soviel zum Thema : der Ruf der Ergos soll sich bessern
Gruß
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