Registriert seit: 06.05.2016
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Hallo meine lieben Kollegen,
ich und meine Kollegen bekommen immer öfter Kinder zur Diagnostik geschickt. Auf den Verordnungen steht meistens "nur" Konzentrationsprobleme oder Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeit. Wir wollen unsere Praxis (in der wir angestellt sind) nun ein bisschen aufhübschen und fragen uns nun, welche Tests und Assessments sinnvoll wären.
Ich habe schon einiges über den TEA-ch gelesen, kenne den aber kaum. Wer arbeitet mit dem Tea-ch und kann mir was dazu berichten ?? Welche Assessments oder Tests nehmt ihr noch oder habt ihr schonmal ausprobiert ?? Welche Vorgehensweise verwendet ihr bei der Diagnostik (wenn ihr z.B. nur 3-5 Einheiten vom Arzt bekommt) ??
Haut mal bitte sämtliche Kommentare, Erfahrungen und Kritiken hier rein. Ich bin über alles dankbar.
Liebe Grüße Sarah
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Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 412
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wir haben uns vor etwa ein Jahr den Teach angeschafft in unser Praxis, weil wir auch sehr viele Kinder da haben, die mit Konzentrationsproblemen kommen. Ich finde man kann gut mit ihm arbeiten. Er dauert ein wenig. Ich schaff ihn nie in einer Einheit durch. Wenn du so viele Kinder zur Diagnostik bekommst, macht er sicher Sinn. Wobei ich sagen muss, das ich viele Kinder in Behandlung habe die beim Teach jetzt nicht total schlecht waren (nur in sehr wenigen Punkten unter 10%, teilweise auch gar nicht) Trotzdem wurde es von ihnen, den Lehrern und auch den Eltern so empfunden, dass sie sich schlecht auf Sachen konzentrieren können. Hier ist eben dann trotzdem intervention nötig, damit die Kinder in konkreten Betätigungen lernen was ihnen helfen könnte, besser bei der Sache zu bleiben. Trotzdem finde ich gerade wenn man nur so einen begrenzten Rahmen hat bekommt man gerade bei dem Thema so einen sehr guten Eindruck bekommen kann, da ich immer finde das man Konzentration nicht so einfach objektiv bewerten kann. (zumindest fällt mir das schwer). Zudem stehen ja viele Ärzte auf Tests ;)
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Registriert seit: 06.05.2016
Beiträge: 5
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Zitat / Mietzi hat geschrieben:wir haben uns vor etwa ein Jahr den Teach angeschafft in unser Praxis, weil wir auch sehr viele Kinder da haben, die mit Konzentrationsproblemen kommen. Ich finde man kann gut mit ihm arbeiten. Er dauert ein wenig. Ich schaff ihn nie in einer Einheit durch. Wenn du so viele Kinder zur Diagnostik bekommst, macht er sicher Sinn. Wobei ich sagen muss, das ich viele Kinder in Behandlung habe die beim Teach jetzt nicht total schlecht waren (nur in sehr wenigen Punkten unter 10%, teilweise auch gar nicht) Trotzdem wurde es von ihnen, den Lehrern und auch den Eltern so empfunden, dass sie sich schlecht auf Sachen konzentrieren können. Hier ist eben dann trotzdem intervention nötig, damit die Kinder in konkreten Betätigungen lernen was ihnen helfen könnte, besser bei der Sache zu bleiben. Trotzdem finde ich gerade wenn man nur so einen begrenzten Rahmen hat bekommt man gerade bei dem Thema so einen sehr guten Eindruck bekommen kann, da ich immer finde das man Konzentration nicht so einfach objektiv bewerten kann. (zumindest fällt mir das schwer). Zudem stehen ja viele Ärzte auf Tests ;) Danke schonma für deine Antwort
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Registriert seit: 06.05.2016
Beiträge: 5
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Liebe Ergos da draußen, bitte gebt mir mehr Erfahrungen von euch. Bin wirklich neugierig wie jeder einzelne mit dem Thema umgeht. Ich hoffe es kommen noch mehr Antworten
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Registriert seit: 20.07.2005
Beiträge: 55
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Wir haben auch den TEACh und den TEACh K für die Kleineren. Brauche auch mehr als 1 Einheit dafür. Finde ihn ok, den Teach K noch besser von der Aufmachung her (Kindgerechter). Man bekommt klare Aussagen zu den einzelnen "Unterrubriken" der Konz/ Aufmerksamkeit. Ich kann ihn empfehlen.
Auch TPK für Kinder ab 2. Klasse ist ganz gut, da man eben anhand von "Schulkram" testet. KHV VK ist nett, in max. 10 Min. durchgeführt (eher für die Kleineren) und man kann ein bisschen Konz, Aufmerks. und Arbeitsverhalten gucken. Aber ist natürlich nicht so aussagefähig wie ein Teach. Aber dafür halt auch flotter gemacht.
LG
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