Registriert seit: 29.08.2023
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Hallo, Ich habe bald eine Sichtstunde im psychosozialen Bereich. Die Einrichtung ist eine Suchtklinik. Mein Klient ist ein sehr motivierter Mensch mit hoher Compliance. Diagnosen sind eine Alkoholabhängigkeit und Depression. Er ist sehr unsicher in vielen Bereichen und war nach vielen Jahren im selben Beruf plötzlich unsicher, was einzelne Handlungsschritte betrifft, die er jahrelang ausgeführt hatte und bekam Angst Fehler zu machen. Diese Unsicherheit zeigt sich in vielen Handlungsbereichen. Seine Ziele sind, diese Unsicherheit abzulegen und neuen Lebensmut für alltägliche Handlungen und auch seine Arbeit (Fabrikarbeiter für die Herstellung von Schuhen) wiederzuerlangen. Mein Problem ist jetzt, dass ich für die sichtstunde nur 30 Minten habe. Ich würde mich sehr über Ideen und Anregungen für eine 30 minütige Therapieeinheit mit meinem Klienten freuen.  Liebe Grüße
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Registriert seit: 13.03.2011
Beiträge: 235
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konkretisiere die Ziele.... Falls du das noch nicht kennst, dann schau dir mal das SMART oder das COAST - System zur Formulierung von Zielen an. Die Ziele formulierst du mit deinem Patienten zusammen. Dann entwickle zu den Zielen Basisziele. ( Allgemeine Beispiele: Verbesserung des Selbstbewusstsein. Verbesserung der Konzentration. Verbesserung des Durchsetzungsvermögen....etc.) Erst dann kannst du überlegen, an welchen Basiszielen du arbeiten möchtest, und was dafür geeignet ist. Normalerweise solltest du einen Mentor/ Anleiter haben, der dich dabei unterstützt. LG Salu
Liebe ist, dem Geliebten zu geben, was er braucht. Der Geliebte wird dir geben, was du brauchst, wenn du die Erwartung aufgibst, etwas zu bekommen. [Anita Balser]
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Registriert seit: 29.08.2023
Beiträge: 2
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Basisziele sind: -Steigerung des Selbstwertgefühls -selbstsicheres Handeln erlangen -Antrieb steigern
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Registriert seit: 22.08.2004
Beiträge: 399
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Hallo, ich finde die Ziele: --Steigerung des Selbstwertgefühls -selbstsicheres Handeln erlangen -Antrieb steigern zu allgemein, zu unkonkret. Welche konkrete Alltagsbetätigung anhand eines konkreten Tagesablaufes möchte er wieder tun können? Da könnte man das COPM mit ihm durchführen oder ihn anhand der Beschreibung eines Tagesablaufes befragen. Dann könnte man eine Betätigungsanalyse mit der ihm am Wichtigsten Alltagstätigkeit in der Sichtstunde durchführen. Du kannst dich ja mal informieren über: das OTIPM und Betätigungsanalyse, was das ist und wie man sie durchführt.
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Registriert seit: 15.10.2016
Beiträge: 26
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Geändert am 30.08.2023 19:30:00
Liebe sarahpauline, Dein Patient hat dir schon recht genau seine Ziele genannt. Jetzt musst du ihm soweit befragen so dass du die Ziele nach den SMART regeln formulierst. Das solltest du doch in deiner Ausbildung gelernt haben
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