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Hey :) Ich mache momentan mein Abitur und werde vermutlich (wenn alles weiterhin klappt) einen Schnitt zwischen 1,2 und 1,4 o.ä. haben. Früher wollte ich immer Ergotherapeutin werden, zwischendurch war ich mir dann wiederum sehr sicher, dass ich unbedingt Psychologie studieren und dann ich Richtung Psychotherapie gehen möchte. Mittlerweile bin ich vom Psychologiestudium wieder abgekommen, obwohl ich mich immernoch sehr sehr sehr dafür interessiere. Bin mir zu "unsicher" oder so, ob ich das wirklich packen würde und, ob ich später mit der immensen Verantwortung (damit meine ich über Leben und Tod usw.) umgehen könnte.. Ergotherapie war aber immer in meinem Hinterkopf, vor allem weil ich diese Kombination von Medizin und Psychologie so mega spannend finde. Ich hab auch schon zwei mehrwöchige Praktika in einer Praxis und in einer Rehaklinik gemacht. Die haben mir auch extrem gut gefallen, ich fand alles super interessant und hatte echt Spaß an der Arbeit. Ich überlege deswegen momentan sehr stark, ob ich nicht doch Ergotherapeutin werden möchte. Das klingt jetzt vielleicht echt doof (soll es aber überhaupt gar nicht!), aber ich hab ein bisschen die Sorge, dass ich damit nicht glücklich werde, weil ich an sich echt ein "Lern-Mensch" bin, also ich lerne echt gerne und viel und bin total interessiert in komplexen medizinischen und psychologischen Vorgängen. Ich hab im Internet jetzt aber relativ oft gelesen, dass in der Ausbildung bzw. im Studium alles nur grob angeschnitten wird. Und, dass, weil man es ja auch als Ausbildung machen kann, relativ "einfach" gehalten wird (von den Themen). ! Ich hab keine Ahnung, ob das wirklich so ist und möchte auf jeden Fall nicht sagen, dass das eine einfache Ausbildung ist ! Ich hab deswegen einfach die Sorge, dass ich unglücklich werde, weil ich "zu wenig" lernen würde und dass mein Abitur sozusagen umsonst wäre? Versteht jemand was ich meine? Soll wirklich überhaupt gar nicht respektlos der Ausbildung/dem Studium gegenüber klingen, hab ja keine echten Erfahrungen :) Andererseits denke ich mir aber auch gleichzeitig, dass man sich ja immer und immer wieder weiter fortbilden und mehr lernen kann.. Hat jemand vielleicht Erfahrungen und kann mir was dazu sagen? Würde mich sehr freuen :)
Wenn ich mich dazu entscheiden würde wirklich Ergotherapeutin zu werden, würde ich wahrscheinlich zunächst die Ausbildung machen (falls es geht mit parallelen dualen Studium, das wird bei manchen Schulen ja durch Kooperationen mit Hochschulen angeboten). Bei meinen Praktika haben mir die meisten nämlich gesagt, dass auf dem Arbeitsmarkt Ergos mit Ausbildung bevorzugt werden vor denen, die nur studiert haben, weil die Auszubildenen mehr Praxiserfahrung haben usw.. Außerdem wird die Ausbildung mittlerweile an wenigen, vereinzelten Schulen ja sogar vergütet, was auch ein weiterer Pluspunkt ist. Ich dachte dann, dass ich entweder direkt nach der Ausbildung noch einen Bachelor und ggf. Master mache und dann nebenbei schon (halbtags oder so) also Ergotherapeutin arbeiten kann. Oder halt die Variante mit Ausbildung+ Studium gleichzeitig, auch wenn ich das ehrlich gesagt nicht ganz durchblicke, weil es von Schule zu Schule ja total unterschiedlich ist (würde dann halt je nach meiner Ausbildungsschule entscheiden was ich mache). Dass ich noch studiere ist mir schon relativ wichtig, weil ich mich auch sehr für die Forschung interessiere.
Hat jemand Erfahrungen mit Schulen oder Hochschulen in Deutschland? Wo bekommt man die beste Lehre? Würdet ihr mir, ganz allgemein, Ausbildung oder Studium empfehlen?
Würde mich sehr sehr über Antworten und Erfahrungen freuen! Dankeschön :))
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