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Hallo liebe Mitglieder,
ich bin 20 Jahre alt und befinde mich im 3. Lehrjahr als Kauffrau für Büromanagement die ich voraussichtlich nächstes Jahr abschließen werde.
Ich war nie zufrieden mit meiner Tätigkeit, aber wollte nicht abbrechen, da ich etwas in der Hand haben wollte. An sich bin ich ganz über meine Ausbildung dankbar, denn ich habe viel gelernt über mich und Unternehmen. Trotzdem merkte ich das der Beruf und die damit verbundenen Aufgaben gar nicht zu mir passen und die tägliche PC-Arbeit mich wahnsinnig macht. Generell ist die Arbeit sehr eintönig und mir fehlt das Interesse und Bewegung. Ich habe mich diese Jahr in einer Identitätskrise, zwecks meines Berufes befunden, denn jetzt müsste ich ja den Beruf ausüben, der mir gar nicht gefällt. Habe immer auf andere gehört, um den sicheren Weg zu gehen. Dann bin ich durch etliches Recherche auf den Beruf: ,,Ergotherapeutin" gekommen. Zwar wusste ich im Hinterkopf das es ihn gibt, aber nicht die Aufgaben. Und was ich dann gelesen habe: Verbindung zwischen Anatomie, Psychologie und Handwerk, hat mich sehr interessiert.
Ich habe tatsächlich vor Jahren auch Praktikas im sozialen Bereich verübt, aber da war das richtige noch nicht dabei. Und die Ausbildung im Büro war eine Notlösung um etwas weiterhin zu machen.
Trotzdem spüre ich eine Unsicherheit, komplett neu anzufangen. Deswegen wollte ich fragen, ging es euch auch mal so? Das ihr euren Beruf wechseln wolltet und verunsichert seid? In meinen Umfeld kenne ich leider fast keinen der es getan hat. Die meisten lernen etwas und bleiben dabei und haben sogar Freude daran auch wenn es mal stressig wird.
Zur Info noch: ich hatte bereits ein Vorstellungsgespräch bei einer Berufsfachschule für Ergotherapie und der Vertrag liegt vor mir und noch nicht unterschrieben.
Vielleicht kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten. Es täte mal gut andere Meinungen von außen zu hören.
Vielen lieben Dank für alle Antworten 😊
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