Anzeigen:
Sie sind hier: Forum >> Schüler & Studenten >> 1. Fachpraktikum im Förder- und Betreuungsbereich

Diskussionsforum

1. Fachpraktikum im Förder- und Betreuungsbereich

Optionen:
6. Januar 2024 19:31 # 1
Registriert seit: 05.01.2024
Bundesland: Sachsen
Beiträge: 2

Hallo ihr lieben,
ich bin im 2. Lehrjahr und befinde mich derzeit im 1. Fachpraktikum in einer WfbM genauer gesagt im Förder- und Betreuungsbereich. Meine Klienten haben alle eine schwere Intelligenzminderung und teilweise auch noch körperliche Einschränkungen. Nun ist es bald soweit und ich habe meine erste Sichtstunde, mein Sichtstunden Klient ist 36 Jahre alt und ist aufgrund eines Unfalls in seinem 1. Lebensjahr nun geistig Eingeschränkt und hat eine Hemiparese der rechten Körperhälfte.
Meine Frage ist: Hat hier jemand evtl. Ideen wie ich bei obig genannten Klienten die Frustrationstoleranz steigern kann?

Vielen Dank!::smile::
9. Januar 2024 22:11 # 2
Registriert seit: 05.04.2010
Beiträge: 924

Hallo,
Die Infos über den Herrn sind sehr wenig, um daraus was zu machen.

Viele (auch ich damals) denken, dass ne Sichtstunde ne Zirkusvorführung ist.
Mache etwas, was du sonst auch mit ihm machst. In der WfbM ist ja sicher ein fester Ablauf. Mache das, was du sonst auch tust. Nimm ihn dir einzeln und lass ihn etwas machen, was ihn fordert, er aber gleichzeitig sicher drin ist.

Ich habe in der Werkstatt im BBB damals nicht die Möglichkeit gehabt, irgendwas extravagantes zu machen. Ich habe die Dozentin also zu der Zeit bestellt, wo ich einzeln mit der Klientin immer Lese- und rechenübungen gemacht habe.
Es kam.gut an, der Ablauf für die junge Frau war nicht gestört und sie hat irre gut mitgemacht, Weil sie wusste,.Was kam und so auch wegen der.Zuschauer nicht so nervös.war

Vg
11. Januar 2024 07:06 # 3
Registriert seit: 29.11.2002
Beiträge: 2

Hallo Ma1406ndy,
vieleicht kann ich dir mit meinen 25 Jahren Berufserfahrung im psychiatrischen und arbeitstherapeutischen Bereich helfen.

An der Frustrationstoleranz arbeiten - und dann auch noch in einer Prüfungssituation - braucht Fingerpitzengefühl, damit der Patient nicht den Eindruck bekommt, in einer schwierigen Situation vorgeführt zu werden bzw. überfordert zu sein.
Da es ja darum geht, mit Rückschlägen fertig zu werden und nicht sofort aufzugeben würde ich die gewohnte Tätigkeit mit dem Patienten beibehalten und vorab eine frustrierende Situation inkl. Lösungsansätze simulieren/ üben/ besprechen.

Einfaches Beispiel: Pat. muss immer Muttern auf Schrauben drehen - die Muttern fallen aber bei der Montage immer wieder zu Boden.
Was für Ideen hat der Pat. damit das zukünftig nicht mehr passiert?

Das kannst du mit dem Pat besprechen/ üben und in die Sichtstunde einbauen, dann erwischt ihn das nicht so "kalt".
Ich hoffe ich konnte dir etwaas helfen.

LG
Peter
11. Januar 2024 18:32 # 4
Registriert seit: 05.01.2024
Bundesland: Sachsen
Beiträge: 2

Hallo ihr zwei Viren Dank für eure Ideen! ::thumbup::
Optionen:

nach oben scrollen