Registriert seit: 06.08.2023
Beiträge: 3
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Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich(42) und seit vielen Jahren in einem Beruf tätig, der nichts mit Ergotherapie zu tun hat tätig, habe mich letztes Jahr bei einer Ausbildungsstätte um einen Platz beworben, bei der Ergotherapieschule. Nach dem Bewerbungsgespräch kam schnell die Zusage. Warum ich mich dort beworben habe? In meinem ursprünglichen Job werden sich die Arbeitsbedingungen in den kommenden Jahren so verschlechtern, das es sich nicht mehr lohnt , in dem Bereich tätig zu werden. Eine Überlegung die Tätigkeit zu wechseln hatte ich schon seit einigen Jahren und im letzten Jahr habe ich mich dann aktiv darum gekümmert. Da ich vorher in einem kreativen, sehr abwechslungsreichen Beruf tätig war, wo man mit unterschiedlichen Menschen verschiedener Altersstufen zu tun hat, fiel meine Wahl eben auf Ergotherapie. Vor der Bewerbung konnte ich 3 Praktika machen in verschiedenen Bereichen (in einem Altenheim, einer Schule mit der heilpädagogischen Betreuung und in einer Klinik(Schwerpunkt Handchirurgie). Das waren spannende und sehr interessante Wochen und ich kann mir es gut vorstellen, diese Arbeit machen zu können. Nun aber bekomme ich Zweifel, ob ich es schaffe. Klingt komisch, da ich während des Studiums sehr viel lernen musste, habe noch nebenbei gearbeitet und mich um meinen Sohn gekümmert, aber irgendwie mache ich mir da so meine Gedanken. Klar ist, diese Chance muss ich nutzen, bis zur Rente ist es noch lang. Gibt es unter euch welche, denen es ähnlich erging? Liebe Grüße
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Registriert seit: 16.10.2007
Beiträge: 322
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Hallo :),
bei mir im Kurs waren 3 über 40 jährige und alle mit guten Ergebnissen bestanden. Ich war alleinerziehend mit kleinkind und habe es auch mit guten Ergebnisssen geschafft.
Trau dich , wenn Studium mit Kind geschafft hast, schaffst du das auch
LG Lilly
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Registriert seit: 10.02.2005
Bundesland: Niedersachsen Beiträge: 723
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Ich habe die Ausbildung mit 41 begonnen. Mein Sohn war 5 Monate alt. Während der Ausbildung wurde meine Tochter geboren, ich habe nebenher noch arbeiten müssen. War ne harte Zeit, aber ich habe es nie bereut. Viel Erfolg! Karsten
R46.2 – und Spaß dabei!
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Registriert seit: 12.02.2024
Beiträge: 34
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Hallo ich war 23 Jahre alt und im Kurs hatten wir drei Schülerinnen die um die 40 waren. Alle waren Mütter und sie standen den jüngeren Leistungsmäßig in nichts nach. Im Gegenteil, denke ich heute (mit 38) es hat Vorteile einfach schon ein wenig "das Leben" kennengelernt zu haben. Ich finde wir haben den schönsten Beruf der Welt. Ins Lernen kommt man wieder hinein, würde ich denken. Ich hoffe das hat dich ermutigt-Viel Freude und Erfolg- egal wie du dich entscheidest :)
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Registriert seit: 12.03.2024
Beiträge: 2
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Guten Morgen, mir ergeht es sehr ähnlich wie dir. In diesem Jahr fange ich die Ausbildung zum Ergotherapeut*In an und seit dem ich die Bestätigung des Ausbildungsplatzes habe kommen in mir ebenfalls Zweifel hoch. Mit meinen 32 jungen Jahren und der Arbeits- und Lebenserfahrung wurde mir von der Schule und Bekannten die in diesem Bereich tätig sind positiv zu geredet. Aufgrund des Erfahrungschatzes kann man eine Bereicherung für die Klasse sein und sich selber weiterentwickeln. Die Sorgen ob das und die Ausbildung wirklich richtig sind, verschwinden allerdings nicht so leicht. Ich denke das es ist berechtigt diese Gedanken zu haben. Es ist schließlich ein sehr großer Schritt und mit vielen Anstrengungen verbunden. Versuche dich mit deinen Praktikumserfahrung zu festigen. Die zeigen das es dir die Tätigkeit etwas gibt, was in X Jahren Zukunft passiert, wissen wir alle nicht. Liebe Grüße, Papahufi
Wenn es stimmt was alle sagen, das man die Welt nicht ändern kann. Dann fange ich bei mir selber an.
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Registriert seit: 06.08.2023
Beiträge: 3
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Vielen Dank euch für den Zuspruch! Ja, ich werde es machen denn sonst droht mir in einigen Jahren Arbeitslosigkeit. Klar ist auch es wird kein Spaziergang sein, da ich nebenbei noch etwas arbeiten muss, um mich und mein Kind zu finanzieren. Aber es lohnt sich, hoffentlich.
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Registriert seit: 24.02.2023
Beiträge: 28
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Zitat / Alamne81 hat geschrieben:Vielen Dank euch für den Zuspruch! Ja, ich werde es machen denn sonst droht mir in einigen Jahren Arbeitslosigkeit. Klar ist auch es wird kein Spaziergang sein, da ich nebenbei noch etwas arbeiten muss, um mich und mein Kind zu finanzieren. Aber es lohnt sich, hoffentlich. Ich möchte Dir auch Mut machen! Seit September bin ich dabei. Ich bin nun 48 und werde 50 sein, wenn ich fertig bin. In meinem Kurs sind wir 3 Frauen über 40 und einige mit Ende 20, Mitte 30. Der Kurs ist total gemischt, viele sind ähnlich alt wie meine Kinder, die gerade Abitur machen. Was soll ich sagen? Es ist toll! Und zwar für alle. Gerade gestern sagte mir eine Mitschülerin, dass sie ohne uns schon längst hingeschmissen hätte. Wir würden ihr einen solchen Mut geben und sie motivieren, ihr bei der Struktur ihres Lebens total helfen. (Sie lebt zum ersten Mal allein) Wir Älteren sind eine Bereicherung für die Klasse und bekommen das auch immer wieder dankbar gespiegelt. Andersherum lerne ich jeden Tag neue, tolle Sachen von den jungen Menschen - es ist so wunderbar! Das Lernen macht mir großen Spass und ich komme überall gut mit. Es erfordert Disziplin, ja! - aber ich weiß, wofür ich es tue! In allen drei Anatomie-Klausuren bisher hatte ich Bestnoten und freue mich total darüber, weil ich nicht für möglich hielt, dass ich das alles wirklich durchdringen kann. Auch ich arbeite nebenbei und muss meine Zeit effektiv nutzen. Aber es hat sich eingespielt und es funktioniert. Es braucht klare Strukturen und Geduld, bis es sich etabliert hat. Jeden Tag freue ich mich auf die Schule und das Lernen, auf die tollen Menschen in meinem Kurs und kann es kaum erwarten, in das erste Praktikum zu gehen. (August) Ich beginne zu verstehen, warum so viele Ergotherapeuten diese enorme Begeisterung für diesen Beruf ausstrahlen. Du schaffst das!
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