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Hallöchen,
Ich weiß nicht, ob das Thema hier so direkt rein passt, aber ich dachte, ich versuche es mal. Dieses Jahr habe ich im Sommer meine Ausbildung beendet und arbeite seit einiger Zeit (ca. 1 Monat Pause zwischen Examen und Arbeitsbeginn) in meiner früheren Praktikumsstelle, im pädiatrischen Bereich. Es handelt sich dabei um eine heilpädagogische Tagesstätte, sprich, ich arbeite mit körperlich und oder geistig (stark) beeinträchtigten Kindern zusammen. Aufgrund von Personalmangel (und für mich - glücklicherweise - meiner Erfahrung durch das 3 - monatige Praktikum) ist bei mir die Einarbeitung, wie manche sie vielleicht kennen, entfallen. Was mich per se nicht stört, da ich die Kinder und meine Kollegen schon davor alle recht gut kannte und ich bei Fragen immer einen Ansprechpartner finde.
Jetzt habe ich allerdings doch eine … na ja … vielleicht merkwürdige Frage. Natürlich setzt die Arbeit in dem Bereich (wie auch in anderen mit Kindern versteht sich) voraus, dass ich Elterngespräche führe. Ich wollte mich einfach erst einmal vortasten, in dem ich die Eltern schriftlich kontaktiert habe. Die Rückmeldungen waren bisher positiv, das ist es nicht.
Aber mein Problem ist jetzt trotzdem, wie führe ich denn ein richtig gutes Elterngespräch? Leider haben wir das in der Ausbildung so nicht gelernt und ich war noch nie bei so einem Gespräch dabei (ging aus datenschutzrechtlichen Gründen verständlicher Weise nicht, weil man ja auch nicht wusste, dass ich 6 Monate später dort anfangen würde). Aus meinen anderen Praktikas kenne ich es nur so, dass man den Eltern am Ende der ergotherapeutischen Einheit ein kurzes Feedback gibt, was man mit dem Kind gemacht hat, wie man an das gesetzte Ziel herangeht, usw.
Aber das ist ja trotzdem ein bisschen anders. Also so empfinde ich es zumindest gerade.
Ich hatte mir überlegt, dass ich gerne auch die Eltern erstmal einfach kennenlernen möchte, aber auch, dass sie sich ein Bild von der Ergotherapeutin ihrer Kinder machen können. Dass sie wissen, dass es mir eben wichtig ist, dass der Förderfaktor bzw. die Förderziele anvisiert sind, aber dass das Kind auch trotzdem Spaß an der Therapie hat und es mit etwas Positivem verbindet. Wenn ich das so in meinem Kopf versuche wiederzugeben, wie ich es in einem Gespräch tun würde, klingt das meiner Meinung nach, aber ziemlich unprofessionell von mir. Allerdings würde mich eben auch neben den Zielen, die die Gruppen für die Kinder haben, auch die interessieren, die für die Eltern vielleicht wichtig wären. Beziehungsweise, wie das Kind sich vielleicht daheim im Alltag zurechtfindet oder so. (Ich sehe sie ja meist nur 1x die Woche für 45 Minuten)
Habt ihr da vielleicht Tipps oder Anregungen? Wie sind eure Erfahrungen?
Ich werde auf jeden Fall nochmal meine Kollegen konsultieren, was deren Vorgehensweisen so sind. Aber vielleicht gibt es ja hier auch schon einige Ansätze, wie ich trotz meines Berufsanfängerdaseins seriös und nicht allzu verloren wirken kann?
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
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