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Berufswechsel Erzieherin- Ergotherapie

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7. Juni 2025 07:24 # 1
Registriert seit: 07.06.2025
Beiträge: 3

Hallo zusammen,
ich bin bald 52 Jahre alt und seit 1999 Erzieherin Ich arbeite seit 13 Jahren engagiert im U3- Bereich ( Krippe, Kinder 1-3 Lj)
Ich habe bereits eine Zusage für die Ausbildung zur Ergotherapeutin,hatte aufgrund meiner Berufstätigkeit keine Möglichkeit ein Praktikum zu absolvieren .
Ich habe mich aus verschiedenen Gründen für diese Ausbildung entschieden. Mittlerweile ist aber auch die die dauerhafte körperliche Belastung im U3- Bereich ein Hauptgrund und nein: aufgrund meiner Berufserfahrung auch mit Kindern im Ü3- Bereich ist eine berufliche Rückkehr in diesem Arbeitsfeld für mich nicht relevant.
Wie seht ihr das mit dem Berufswechsel?Habt ihr da Erfahrungen?
Ein Grund für den Berufswechsel ist für mich auch die hohe körperliche Belastung, banal gesagt auch die hohe Lautstärke ( ich habe deswegen jetzt auch Hörgeräte seit einem Jahr). Ich habe viele Jahre lang diesen Wunsch nach einem Berufswechsel ( Logopädie kommt leider wegen der Hörgeräte nicht mehr in Frage) und Ergotherapie hat mich immer interessiert, war nur aufgrund meiner eigenen Person Lage ( 3 Kinder, Schulgeld) nicht möglich. Jetzt bin ich noch jung genug, müsste noch15 Jahrein meinemBeruf arbeiten, meine Kinder sind alt - 14 und 20 J.-genug,( so dass ich meiner Familie diese Situation zumuten kann) und es gibt eine Ausbildungsvergütung/ kein Schulgeld mehr.
Ich denke, dass ich als erfahrene päd Fachkraft mit vielen Fobis,Erfahrungen in der Elternarbeit... eine gute Grundlage für die Ergotherapie mitbringe, nicht zuletzt aus diesen Gründen habe ich wohl die Zusage erhalten. Trotzdem bin ich nicht naiv und denke, dass das alles " ganz easy" wird..
Wie gesagt, ich würde mich über einige Impulse freuen bevor ich mich endgültig entscheide und meine- sehr gute- Arbeitsstelle kündige.
12. Juni 2025 15:51 # 2
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1219

Leider ist der Beruf des Ergotherapeuten in sehr vielen Bereichen körperlich auch sehr anstrengend. Auch die Lautstärke ist je nach Einsatzbereich sehr hoch. Oder es gibt eben andere Herausforderungen. Daher weiß ich nicht ob es dir was bringen würde die Ausbildung zu machen . Da gibt es weiß Gotte körperlich weniger anstrengende Berufe oder Tätigkeiten oder durch Höherqualifizierung Möglichkeiten woanders zu arbeiten.
13. Juni 2025 15:23 # 3
Registriert seit: 04.08.2002
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 1265

Hallo, die Lautstärke in Kitas ist schon wirklich hoch, häufig und oft lang andauernd. Und dann noch die Tonhöhe, da schützt auch mein Alter nicht. In der Ergotherapie habe diese Belastung in 20 Jahren so nur im Kindergarten erlebt, zuletzt im letzten Sommer. Früher hat es mir weniger ausgemacht, ich habe vorher 20 Jahre mit Kindergruppen gearbeitet.
Die Einzeltherapie mit Kindernempfinde ich dagegen als bedeutend angenehmer, allein von den äußeren Umständen her.
Ich habe häufig die Chance auf einen Berufswechsel genutzt und fand es immer spannend Neues zu lernen und neue Leute und auf Herausforderungen zu treffen.

Gutgehn und viel Erfolg
Signaturen lesen ist Zeitverschwendung!
17. Juni 2025 19:40 # 4
Registriert seit: 07.06.2025
Beiträge: 3

Hallo und schon mal Danke für die Antworten.
Ich denke, dass ich nach 26 Jahren Berufserfahrung im Kita-Bereich schon weiß, um welche körperliche Anstrengungen es hier geht. Tatsächlich fällt mir der Wechsel jetzt nicht wirklich leicht, da ich mir ein breites Fachwissen erarbeitet habe, viele Fortbildungen besucht habe, in einem guten Team arbeite... ich habe mir da schon viele Gedanke drüber gemacht und mir ist schon klar, dass man in der Ergotherapie nicht nur mit den Fingern wackelt. Es gibt im pädagogischen Bereich für mich nur wenige andere Möglichkeiten, z.B. Leitung käme für mich nicht in Frage. Ich habe schon berufliche Weiterbildung angefangen, um weiteren beruflichen Möglichkeiten den Weg zu öffnen.
Diese Entscheidung kommt ja jetzt nicht so aus dem heiteren Himmel.
Ich denke auch, dass man die Arbeit in Kitas sicher nicht mit therapeutischen Situationen ( so wie ich das aus der Praxis kenne, in der ich mit meinen Söhnen war) gleichsetzen kann, außerdem möchte ich ein Arbeitsfeld in diesem Bereich, das mir mehr Möglichkeiten bietet als "nur" mit Kindern zu arbeiten.
Viele Grüße
18. Juni 2025 16:05 # 5
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1219

Mir war njicht klar das du dann direkt weiter im Pädiatrischen Bereich bleiben willst.Aber zumindest die Praktika musst du auch woanders durchführen und das sind nicht immer bzw. seltener Praxen.
Sicherlich gibt es Bereiche die weniger körperlich anstrengend sind und lärmfrei , aber eben dann psychisch belastend .
18. Juni 2025 19:07 # 6
Registriert seit: 07.06.2025
Beiträge: 3

Hallo,
das weiß ich jetzt auch noch nicht und da werde ich mich jetzt auch nicht festlegen, ich denke, es wird sich in der Ausbildung selbst zeigen: Ich bin für alles offen - mit psychischen Belastungen weiß ich gut umzugehen und habe meine Kanäle, das ist etwas, was man in meinem derzeitigen Beruf auch lernen muss. Aber Danke.
Nach einigem Austausch denke ich nun schon, dass ich den Weg in diesen Beruf für ich finde, für den ich auch einiges an Erfahrungen mitbringe, die nicht unwesentlich sind, u.a. viel Erfahrung in der aktiven Elternarbeit und -beratung (Umgang mit Menschen, Familien...), so dass ich gerade selbstbewusst da ran gehen kann. Und natürlich habe ich meine Zweifel und Ängste, beruflich neu zu starten, das macht man nicht einfach mal so und muss - in "meinem Alter" gut überlegt sein.
Viele Grüße und Danke fürs Feedback!
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