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Diskussionsforum

Hausbesuch

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30. Juni 2008 18:17 # 1
Registriert seit: 07.05.2003
Beiträge: 35

Hallo!
Frage: Patient bekommt HLT in der Praxis verordnet. Patientin müßte hierfür mit dem Bus zu mir kommen. Sie hat aber ihren Mann im Altenheim, den sie ftäglich üttern fährt, weswegen sie auch aufgrund der Buslinien von mittags bis abends unterwegs ist. Sie meinte, zusätzlich noch zur Praxis zu kommen könnte sie nicht. Der Arzt ist aber strikt gegend die VO Hausbesuch, wie ich gerade erfahren habe...
Ich habe jetzt von Kollegen erfahren, dass die dann den Patientin den HB ( Km geld etc.)privat zahlen lasse, wenn dieser einverstanden ist.
Habe da noch meine Zweifel....Der Patient ist ja nach VO dann nur in meiner Praxis versichert, sollte etwas passieren. Oder?
Denke dass es rechtlich nicht ganz in Ordnung ist. Was meint Ihr?
Schonmal vielen Dank!
Viele Grüße



30. Juni 2008 18:56 # 2
saloia
saloia
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 3621

>>>>Ich habe jetzt von Kollegen erfahren, dass die dann den Patientin den HB ( Km geld etc.)privat zahlen lasse, wenn dieser einverstanden ist.<<<<<

ach, ja.... was kollegen nicht alles machen..
mann, mann...
wenn der arzt keinen verordnet, kann der hausbesuch nicht privat gezahlt werden.
du bist mit deiner skepsis wegen der versicherung schon ganz richtig..
(auch, wenn es bei hlt eher wenig verletzungsmöglichkeiten gibt... )
vor allem bist du! aber whrd der fahrt nicht abgesichert....


gruß - saloia

---- selbständig als freie mitarbeiterin & mitglied im b.e.d.- e.v. ----
30. Juni 2008 19:32 # 3
Registriert seit: 14.08.2006
Beiträge: 129

Hallo grunz,
wir bekommen in der Regel bei einer guten Argumentation den Hausbesuch verordnet, wenn Ziele im häuslichen Umfeld im Vordergrund stehen. Da ja organisatorische Gründe einen HB nicht rechtfertigen würde ich mich auf die Dinge stürzen, die Frau X im Alltag als problematisch in Bezug auf HL beschreibt. Wir geben dem Arzt die Ziele aus dem COPM mit und unterstreichen dann dick mit rot, für welche Ziele wir ins häusliche Umfeld müssen, da es nichts nützt in der Praxis Wäsche zu bügeln und so zu tun als ob man sie in einen Schrank räumt. Auch auf Verhandlungen läßt sich mancher Arzt ein. Wir geben eine Einschätzung, dass wir z.B 4 mal nach Hause müssen und Einheiten, bei denen Performanz-Komponenten im Vordergrund stehen, wieder in der Praxis stattfinden.
Was für ein HLT machst Du denn zum Beispiel?
Hausbesuch aus eigener Tasche ist glaube ich OK, wenn vom Arzt eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" ausgestellt wird. Die benötigt man z.B auch, wenn ein Patient eine Therapie auf eigene Kosten fortsetzten möchte, weil "es ihm gut tut" aber eigentliche keine Therapie -Indikation mehr besteht. Unterschreiben möchte ich das aber nicht
Viele Grüße
Daniela

3. Juli 2008 10:31 # 4
Registriert seit: 07.05.2003
Beiträge: 35

Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten! Vor allem für Deine ausführliche, danielar.
Ich habe eben mit dem Arzt telefoniert und er genehmigt doch den Hausbesuch, da Patientin bei ihm wohl persönlich aufgetaucht ist und ihm die Hölle heiß gemacht hat Hat sich jetzt also erledigt
Viele Grüße!


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