Registriert seit: 14.12.2009
Beiträge: 46
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Wow, ich bin ganz baff. Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch in der Psychiatrie/ Neurologie eingeladen und bin nun super nervös. Allen Grund zur Freude! Ich bin mich dabei zu sammeln und frage mich, was mich für Fragen erwarten werden gerade aus dem Bereich der Psychiatrie. Dereit arbeite ich viel mit Neurologischen Patienten in einer Praxis.
Könnt ihr mir da was zu sagen? Gerade die, die aus dem Bereich sind: Fragen die auch was fachliches, bzw was fachspezifisches? Wollen die dann eine art "Sichtstunde" sehen?
Ich bin über jede Art Tipp und Anregung so dankbar!
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Metaline
Ehemaliges Mitglied
Beiträge: 542
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Hallo Erika,
eine Sichtstunde wird man nicht sehen wollen, aber vielleicht ist es dort üblich einen Hospitationstag zu verbringen. Das ist ja für beide Seiten sehr interessant.
Bei Vorstellungsgesprächen können die Fragen, je nachdem wer das Gespräch führt, unterschiedlich sein. Ist ein Ergo dabei, dann können die Fragen schon fachspezifischer sein und auch mal bei Fortbildungen genauer nachgefragt werden. Also ich frage z.B. nach Behandlungsverfahren oder welche Techniken der Person liegen/nicht liegen. Mir ist es auch wichtig rauszufinden ob der/die Bewerber/in was das Fachgebiet betrifft auf aktuellen Stand ist bzw. die ergotherapeutischen Entwicklungen verfolgt. Ein Arzt als Gesprächspartner könnte z.B. fragen mit welchen Krankheitsbildern man Erfahrung hat. Ich wurde von einem Chefarzt auch mal nach einer möglichen ergotherapeutischen Behandlung bei Schizophrenie und Demenz gefragt oder nach der Erläuterung eines Therapiekonzeptes.
Da Du aber anscheinend nicht direkt aus dem psychiatrischen Bereich kommst, wird man Dir wahrscheinlich eher weniger fachliche Fragen stellen. Es würde dann wahrscheinlich darum gehen wieso dieser Bereich und wie Du es Dir vorstellst. Ganz wichtig ist es authentisch zu sein: Wenn Du etwas (noch) nicht weisst, dann offen zugeben, aber immer Motivation und Bereitschaft zum Lernen zeigen.
LG Tinka
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Registriert seit: 10.01.2011
Beiträge: 30
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Hallo Erika,
ich habe einige Jahre in einer Akutstation gearbeitet. Dort ist Abgrenzung ein ziemlich großes, wichtiges Thema. (nicht nur) Patienten mit Persönlichkeitsstörungen können ziemlich heftige Sachen sagen oder tun, wie gehst du damit um? Welche Strategien hast du, um mit belastenden Situationen umzugehen? Was ich auch schon gefragt wurde: gibt es Krankheitsbilder, mit denen du nicht zurechtkommst? Schildere eine Konfliktsituation in der du warst, erst egal ob gelöst oder nicht, dann eine gelöste Konfliktsituation. Welches Gruppenangebot würdest du aufbauen?
Oder auch wie Metaline sagte, ein Arzt fragt durchaus mal nach, bei welchem Krankheitsbild du welche Technik/ Methode einsetzen würdest und warum.
Sichtstunde hab ich noch keine erlebt, aber jeweils hospitiert. Und dann anhand des Patientenbeispiels wurde ich dann auch mal ausgequetscht. Ob ich z.B. Bilder von Patienten deuten würde, wie gestalte ich eine Nachbesprechung. Je nachdem wieviel Patientenkontakt du bei der Hospitaion hast, schaun sie dann auch mal, wie du mit Patienten umgehst.
Einmal hatte ich beim Vorstellungsgespräch den Bereichsleiter vor mir, der hat nen riesig langen Fragenkatalog an mir abgearbeitet, erst beim Hospitieren hab ich dann die Teamleiter selbst kennengelernt und ihre Fragen waren dann schon mal anders, weil sie selber Therapeuten waren.
Wünsch Dir viel Erfolg!
"The winds and the waves are always on the side of the ablest navigators." by Edward Gibbon
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Registriert seit: 14.12.2009
Beiträge: 46
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Vielen Dank. Das hilft mir auf jedenfall schonmal sehr viel weiter.
Ich bin dann auch direkt zum hospitieren dann da, das war mir und der Stelle auch sehr wichtig, aber dass es nun so schnell geht. Exzellent! Ich freue mich da richtig drauf
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