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Sichtstunde

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30. Januar 2024 22:42 # 1
Registriert seit: 30.01.2024
Beiträge: 1

Hallo liebe Ergos,

Ich bin aktuell in einer Praxis im Fachbereich Neurologie. Dies ist mein letztes Schulpraktikum. Ich kenne mich mit dem Fachbereich Neurologie nicht gut aus und mache aus diesem Grund mein Praktikum in dem Bereich.
Bald habe ich meine erste Probesichtstunde und ich bin sehr überfordert was ich mit meiner Klientin machen soll.
Sie hat einen Rückenmarksinfarkt (C6) und Einschränkungen in den Händen und Beinen. In den Therapien fokussieren wir uns hauptsächlich auf die die Hände und machen 45 min manuelle Therapie, da sie die Klientin dies wünscht. Ich kann allerdings keine manuelle Therapie in einer Sichtstunde machen.
Sie hat sowohl bei der Feinmotorik als auch bei der Kraft der beiden Hände Probleme.
Ich habe sie bereits Wäscheklammern an ein Seil befestigen, ohne das es sich bewegt, Wäscheklammer solitär gespielt und Glas Wasserflaschen aus der Kiste holen lassen und den Deckel mit dem Daumen und Zeigefinger aufdrehen lassen.

Nun zu meiner Frage was ich mit meiner Klientin noch machen kann, auch bezogen auf die Sichtstunde. Mir fehlen einfach die Ideen.

Grüße
Sophie
31. Januar 2024 08:32 # 2
Registriert seit: 06.05.2011
Beiträge: 305

Ohne zu wissen wo es hin gehen soll kennt man den Weg nicht.

Welche Ziele (auf Betätigungsebene) hat die Klientin?
Wenn du das Ziel kennst machst du eine Performanzanalyse, d.h. du schaust dir an wie deine Klientin diese Tätigkeit ausführt. Der nächste Schritt ist zu analysieren und zu überlegen warum genau diese Tätigkeit nicht zufriedenstellend klappt.
Wenn du das herausgefunden hast erübrigt sich deine Frage denn dann sollte die klar sein wo du ansetzen kannst., entweder auf Funktionsebene oder auf Betätigungsebene.
2. Februar 2024 12:54 # 3
Registriert seit: 05.03.2008
Beiträge: 49

Hallo,

wie sieht es denn mit dem Alltag der Klientin aus? Hast Du da einen Befund gemacht? Du könntest z.B. anhand des COPM mit ihr zusammen herausfinden, wo sie im Alltag Einschränkungen hat und was sie besser können möchte.
Und daraus die Ziele ableiten, und daraus die Therapieplanung.

Gruß
et hätt noch immer jot jejange
2. Februar 2024 16:59 # 4
Registriert seit: 26.06.2020
Beiträge: 13

Auf Höhe C6 steht möglicherweise die Ausbildung einer aktiven Funktionshand im Vordergrund. Dadurch sind nach der Rehabilitation viele Alltagsaktivitäten wieder möglich.

Vg
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