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Diskussionsforum

Home Treatment / Aufsuchende Behandlung

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10. Juni 2024 14:15 # 1
Registriert seit: 10.06.2024
Beiträge: 2

Moin liebe KollegInnen,

ich arbeite seit 2017 in der Akutpsychiatrie (stationär) und habe März diesen Jahres in das Home Treatment Team gewechselt.
Da ich als Ergotherapeutin die erste meiner Berufsgruppe in diesem Team bin, suche ich nun Erfahrungswerte und Austausch was die Behandlung akut psychisch kranker Menschen im häuslichen Umfeld angeht.
Welche Methoden / Assessments / Materialien nutzt ihr bzw. findet ihr besonders hilfreich?

Über alle Rückmeldungen und jeden Austausch freue ich mich!
Ganz herzlich Grüße!
11. Juni 2024 14:38 # 2
Registriert seit: 11.06.2024
Beiträge: 8

Hi,
Ich arbeite seit gut einem Jahr in der StäB. Grund dafür war vor allem, dass ich möglichst betätigungsorientiert arbeiten wollte. Und was soll ich sagen...bin immer noch begeistert. Bessere Umstände für betätigungsorientiertes Arbeiten kann man sich in der Psychiatrie einfach nicht wünschen. Eine riesige Chance, diese Art zu arbeiten auch in der Psych zu integrieren. Nutzen wir sie.
Ich orientiere mich an dem Prozessmodell OTIPM und benutze zum Erfragen der Betätigungsanliegen das COPM. Weiß nicht, inwiefern Du schon damit gearbeitet hast, mir tut beides jedenfalls gute Dienste::smile::
17. Juni 2024 13:41 # 3
Registriert seit: 10.06.2024
Beiträge: 2

Lieben Dank erst einmal für deine Rückmeldung.
Genau den Ansatz der betätigungsorientierten Arbeit verfolge ich auch und bin sehr neugierig!
Magst du über bisherige Erfahrungen berichten?
Die von dir genannten Assessments sind mir geläufig, werde mich da noch wieder einlesen müssen.
Welche Krankheitsbilder behandelst du überwiegend?
Arbeitest du in einem Multiprofessionellen Team?
Mit wie viel Stellenanteil?
27. Juni 2024 14:50 # 4
Registriert seit: 11.06.2024
Beiträge: 8

Hi,
Bisher sind die Patienten bei der Vorstellung des betätigungsorientierten Ansatzes erst einmal erstaunt, weil sie es - gerade in der Psychiatrie - anders kennen. Aber eigentlich alle reflektieren es als positiv. Viele sehen nun einmal keinen Sinn darin, Körbe zu flechten oder Ton zu bearbeiten, wenn es für Ihren Alltag keine Relevanz hat.
Das Team (Ärzte, Pflege, Psychologie und Soziale Arbeit) ist ob dem Ansatz ebenfalls erst einmal überrascht. Aber das Verständnis dafür ist schnell geschaffen. Es empfehlen sich dazu z.B. auch teaminterne Fortbildungen, in denen man den Ansatz vorstellen kann. Überschneidungspunkte sehe ich vor allem mit den Kollegen der Pflege und teilweise auch der Sozialarbeit. Aber wenn die Ziele klar definiert werden, kommt man sich eigentlich auch nicht ins Gehege.
Psychiatrische Störungsbilder sind allesamt bis auf Abhängigkeitserkrankungen vorhanden.
Zurzeit liegt mein Stellenanteil bei 60%. Mehr, auch 100%, sind aber durchaus möglich.
Bin gespannt, was Du berichtest!
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