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Wie weit ist ein Kind entwickelt?

Wie weit ist ein Kind entwickelt?

Eine Anleitung zur Entwicklungsüberprüfung
13. Auflage, 2014, 136 Seiten, Ringbindung

ISBN978-3-8080-0506-4
AutorKiphard, Ernst J.
VerlagVerlag Modernes Lernen
Zielgruppevon 0 bis 4 Jahren
MaßeL: 23 cm / B: 16 cm / G: 0,38 kg

PreisEUR 16,50 (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten)
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In diesem Buch stellt der Autor das Entwicklungsgitter zur Überprüfung der Sinnes- und Bewegungsentwicklung von Kindern in den ersten vier Lebensjahren mit sämtlichen dazugehörenden Fragebögen und Anleitungen vor.
Damit können Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Erzieher und Eltern den Entwicklungsstand eines Kindes mit einfachen Mitteln exakt überprüfen und eventuelle Entwicklungsschäden, Fehlentwicklungen, Behinderungen und Funktionsstörungen erkennen.
Im theoretischen Buchteil finden sich ergänzende Angaben über einen altersgemäßen Entwicklungsverlauf sowie Warnzeichen für eine gestörte Entwicklung.


Vorwort
Einleitung

A. Praktische Anleitung zur Verwendung der Entwicklungsgitter
1. Feststellung der Sinnes- und Bewegungsentwicklung
1.1 Das sensomotorische Entwicklungsgitter
1.2 Anleitung zum Gebrauch des Gitters
1.3 Fragebögen für das 1. Lebensjahr
1.4 Fragebögen für das 2. Lebensjahr
1.5 Fragebögen für das 3. Lebensjahr
1.6 Fragebögen für das 4. Lebensjahr

2. Feststellung des sozialen Entwicklungsstandes
2.1 Das psychosoziale Entwicklungsgitter
2.2 Fragebogen zum Sozialentwicklungsgitter

B. Theoretische Grundlagen zum Aufbau des Entwicklungsgitters
3. Altersgemäße Entwicklung
3.1 Was ist Entwicklung?
3.2 Das Kind lernt im Spiel
3.3 Die richtigen Lernangebote
3.4 Zu frühes Üben kann schaden
3.5 Das Gehirn als Computer
3.6 Entwicklung der Körperkontrolle
3.7 Entwicklung des Handgeschicks
3.8 Entwicklung der optischen Wahrnehmung
3.9 Entwicklung der akustischen Wahrnehmung
3.10 Entwicklung der Sprache
3.11 Soziale Entwicklung

4. Gestörte Entwicklung
4.1 Das rückständige Kind
4.2 Gestörte körpermotorische Entwicklung
4.3 Gestörte handmotorische Entwicklung
4.4 Gestörte optische Entwicklung
4.5 Gestörte akustische Entwicklung
4.6 Gestörte Sprachentwicklung
4.7 Gestörte Sozialentwicklung
4.8 Frühwarnzeichen für Eltern

Anhang
Weiterführende Literatur für Eltern und Erzieherinnen
Quellennachweis zur Gitterkonstruktion
Hinweise auf weitere Bücher des Autors
Stichwortverzeichnis
Rezensent: Jacob, Yvonne

„Wie weit ist ein Kind entwickelt?" Unter eben diesem Gesichtspunkt habe ich das gleichnamige Buch von Ernst J. Kiphard gelesen und rezensiert. Bei diesem Werk handelt es sich um eine Anleitung zur Entwicklungsüberprüfung, die nunmehr in ihrer 11. Auflage erschienen ist.

Ich selbst bin Ergotherapeutin und Mutter eines zehn Monate alten Sohnes. Aus dieser Hinsicht interessiert mich das Buch natürlich gleich zweifach.

Herr Kiphard hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur TherpeutInnen, Erzieherinnen, Heilpädagoginnen zu erreichen, sondern natürlich auch Eltern. Das Besondere an diesem Buch: der praktische Teil das Entwicklungsgitter steht vornan. Dabei handelt es sich einfach gesagt, um eine Tabelle, die die sensomotorischen Fähigkeiten (optische, akustische Wahrnehmung; Körperkontrolle; Handgeschick und Sprache) des Kindes im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren erfasst. Zu jeder Fähigkeit und jedem Altersabschnitt sind 6 Aufgaben aufgeführt, die das Kind mindestens können muss. Mindestens, d.h. dass das Entwicklungsgitter auch Spätstartern gerecht wird.

Im Anschluss an das Entwicklungsgitter werden die 240 Aufgaben, die es insgesamt umfasst, einzeln besprochen. Der Leser erfährt, wie er bspw. testen kann, ob ein zweijähriges Kind eine ausgetauschte Dose finden, drei Personen oder aber Körperteile benennen kann. Der Autor beschreibt nicht nur die Testmodalitäten, sondern auch die Vorgehensweise bei der Auswertung. Bei der Verwendung des Entwicklungsgitters soll festgestellt werden, ob das Kind die angegebenen Funktionen überhaupt erreicht oder einmal erreicht hat.

Dadurch, dass in diesem Gitter ausschließlich Mindestanforderungen verwendet werden, wird es zu einem sehr guten Suchverfahren bei Verdacht auf Entwicklungsverzögerung oder störung. Ergebnisse aus diesem Entwicklungsgitter, die auf Beeinträchtigungen hinweisen, können als Alarmzeichen gewertet werden. So wird es rasch möglich, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, eine Therapie zu beginnen.

Neben der Möglichkeit zur Entwicklungsüberprüfung stellt das Entwicklungsgitter aber auch ein Übungsprogramm zur systematischen Förderung von Kindern mit Entwicklungs
rückständen dar.

Im Anschluss an die Sinnes und Bewegungsentwicklung geht Herr Kiphard auch auf die Feststellung des sozialen Entwicklungsstandes ein. Der Aufbau dieses Gitters und seine Handhabung ist mit dem vorher beschriebenen Entwicklungsgitter identisch, jedoch weniger umfangreich. Hierbei steht das Gefühlsleben, die Seele, das Gemüt des Kindes im Mittelpunkt.

Im zweiten großen Teil des Buches widmet sich Herr Kiphard den theoretischen Grundlagen. Er definiert den Begriff „Entwicklung", beschreibt richtige Lernangebote und macht die Leserschaft darauf aufmerksam, dass zu frühes Üben schadet. In einfacher und verständlicher Weise schildert der Autor das menschliche Gehirn als einen Computer und erläutert uns seine Funktionsweise. Der Leser bekommt einen knappen Überblick über die Entwicklung der einzelnen sensomotorischen Fähigkeiten und erfährt, dass es neben der gesunden auch die gestörte Entwicklung zu kennen gilt. Dabei greift er verschiedenste Störungen auf, wie zum Beispiel Bewegungsstörungen, Seh oder Sprachstörungen. Oft ist es so, dass leichtere Störungen weniger auffallen. Der Autor beschreibt hier Wege, die vor allem Eltern in solchen Fällen gehen können.

In einem gesonderten Kapitel zählt Herr Kiphard eine Fülle von Frühwarnzeichen auf, die den Eltern ein gezieltes Beobachten ermöglichen sollen. Damit soll keinesfalls Panik verbreitet werden, sondern es soll nötigenfalls dazu führen, dass schnell Hilfe oder Beratung in Anspruch genommen werden kann.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch schlichtweg begeistert hat. Es ist nicht nur handlich durch seine Ringbuchform, nicht nur leicht nachvollziehbar, logisch und verständlich geschrieben. Nein, es ist unter Umständen ein „Beruhigungsmittel" für über
besorgte Eltern. Sehr gut!
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