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EBBS - Ergotherapeutisches Befund Baukastensystem

EBBS - Ergotherapeutisches Befund Baukastensystem

Schwerpunkt: ambulante und teilstationäre Ergotherapie
1. Auflage, 2010,

ISBN28-EBBS
AutorPost, Elke
VerlagergoXchange
MaßeL: 30 cm / B: 21 cm / G: 0,25 kg

empfohlener Verkaufspreis EUR 34,99 (inkl. MwSt.)
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Das Ergotherapeutisches Befund Baukastensystem (EBBS) ist ein empirisch entstandenes Arbeitsnetzwerk für Befundsysteme in der ergotherapeutischen Praxis. Es dient als Orientierungssystem für verschiedene Fachbereiche, welches getrennt oder zusammen als Baukastensystem benutzt werden kann. Die dargestellten Fachbereiche sind Psychiatrie, Pädiatrie, Neurologie/Geriatrie, Wachkoma und Orthopädie.

EBBS ist systematisch aufgebaut und versteht sich als Basiswerk. Schon bestehende veröffentlichte ergotherapeutische Befunde werden integriert und von eigenen Entwicklungen der Autorin ganzheitlich ergänzt, neu zusammengestellt und strukturiert.

Das Befund Baukastensystem ist eine Zusammenfassung vieler Teilaspekte (z.B. Berge von Loseblattsammlungen in Abteilungen) und kann kontinuierlich ergänzt oder aktualisiert werden. Dieses kann der Anwender für sich individuell tun oder auch in einem größeren Forum (z.B. bei ergoXchange, www.ergotherapie.de/EBBS).

EBBS besteht in jedem Fachbereich aus einem Baukastensystem:
  1. Basisbefund (obligat)
  2. Zusatzbefunde (wahlweise)
  3. Unterbefunde (wahlweise)
  4. Arbeitsblätter (wahlweise)
  5. wahlweise externe Tests und Befundsysteme, die hier mit Herkunftsangabe aufgelistet werden und, wenn dafür Bedarf ist, von dem Benutzer hinzugekauft werden können.

Die Auswertung erfolgt anhand individueller Erfahrungswerte.
Darüber hinaus enthält das EBBS praktische Hinweise zur Aktenführung und Organisation einer ergotherapeutischen Praxis.

Sonstiges
(Handbuch + CD)
Die Befundbögen und Arbeitsblätter sind zum Ausdrucken in Form von Word-Dokumenten auf der CD vorhanden und können somit bei Bedarf individuell angepasst und erweitert werden.


Einleitung und die Idee

ErgotherapeutInnen sind generell bestrebt, eine gute Befundung ihrer Klienten zu machen.
Während meiner langjährigen Berufstätigkeit in unterschiedlichen Einrichtungen fiel mir immer wieder auf, dass es sich bei Befundmaterialien häufig um Sammlungen zusammen gewürfelter Kopien u. ä. handelte, oft ohne Anleitung für die Durchführung und in schlechter Qualität, welche im Prinzip aber eine gute Basis beinhaltete.

2003 machte ich im Rahmen meiner ergotherapeutischen Selbstständigkeit ein Seminar für Qualitätsmanagement. Ich beschloss, die gelernten Inhalte als erstes in Bezug auf das Thema Befund umzusetzen. Fortan trafen sich meine Kolleginnen und ich zu sogenannten Konzeptabenden. Wir sichteten unser gesamtes Material zu den verschiedenen Fachbereichen, strukturierten es, wie es inhaltlich Sinn machte und fingen dann ein halbes Jahr später an, das zusammengestellte Material in eine äußere qualifizierte Form zu bringen. Die Befundung ist schließlich das, womit der Klient als eines der ersten therapeutischen Instrumente in Berührung kommt und seine Schlüsse über die Qualität der jeweiligen Einrichtung zieht!

Es war mir wichtig, einerseits eine ausführliche und professionelle Befundung durchführen zu können, wo alle wesentlichen Aspekte des Klienten betrachtet werden und andererseits aber nur das abgeprüft wird, was wirklich notwendig ist, um die zeitlichen und finanziellen Ressourcen im Rahmen zu halten.

Dadurch entstand die Idee eines individuell kombinierbaren Befund-Baukastensystems.

Das hier vorliegende Werk ist mittlerweile seit 2003 im praktischen Einsatz in meinen ergotherapeutischen Praxen und durch die Erfahrung von über 20 ErgotherapeutInnen
komplett getestet, ergänzt, erneuert und aktualisiert.

Hierbei haben auch vier studierte Kolleginnen einen großen Beitrag geleistet, in dem EBBS mit dem Blickwinkel ergotherapeutischer Modelle überarbeitet wurde.

EBBS ist kein fertiges Werk und soll nicht als solches begriffen werden. Der Sinn der Veröffentlichung von EBBS besteht darin, dass jeder Anwender sich das entnimmt, was er für seine Arbeit als nützlich erachtet, um seinen Klienten bei einem erfolgreichen Therapieverlauf von Anfang an professionell zu begleiten.

EBBS als Baukastensystem ermöglicht eine Struktur, innerhalb dessen Bereiche weggelassen werden können, die nicht oder noch nicht benötigt werden. Weiterhin kann EBBS durch eigene Ideen ergänzt werden, um das Befundmaterial individuell zu optimieren. So muss der Anwender von EBBS nicht bei Null anfangen, was sicher so manchen Arbeitsstart oder den Aufbau einer Einrichtung erleichtert. Es ist sehr in unserem Sinne, das Material kreativ einzusetzen und wir wünschen viel Freude dabei.

Elke Post
Rezensent: Seifert, Daniela

Als Ergotherapeutin und Inhaberin einer eigenen Praxis habe ich täglich sehr viel mit Organisation und Bürokratie zu tun, deshalb interessierte mich das Ergotherapeutische Befund Baukastensystem besonders.

Im ersten Eindruck scheint es gerade für Neugründer einer ET-Praxis sehr hilfreich zu sein. Die Idee so ein Befundsystem zu erstellen ist sehr hilfreich.
Jedoch kommt das, worum es eigentlich geht, das Befundsystem, zu kurz. Es wird zu viel über das Profilax-Modell geschrieben. Doch nicht jeder kennt das Modell und will auch damit arbeiten. Die Nutzung diese Models ist nicht der Sinn einer Befundung.

Schön finde ich im letzten Teil des Buches die "Herstellung eines Befundbaukastens" - die Hilfe zur Herstellung für Patientenakten. Wer hier für sich noch kein brauchbares System gefunden hat, findet hier eines. Die CD-ROM mit den Orientierungsblättern zu Berichten, Deckblättern, Fragebögen... ist sehr schön.
Es gibt die Schweigepflichtentbindung, Patienteninformationen und vieles mehr. Das erleichtert es, die Patientenakten in einem einheitlichen, organisatorisch sinnvollen Stil zu erstellen.
Auch ich habe einzelne Optionen hieraus genutzt.

Wäre das Profilax-Modell in einem separaten Buch erschienen und der Befundbaukasten noch mehr hervorgehoben worden, wäre das System noch ansprechender. Aber der Grundgedanke und auch einzelne Elemente sind sehr zu empfehlen - gerade für Existenzgründer.
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