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Training mit PANat-Laptool® nach Schlaganfall

Training mit PANat-Laptool® nach Schlaganfall

Erwerb motorisch-funktioneller Fertigkeiten bei schwerer Armparese
1. Auflage, 2016, 240 Seiten, Spiralbindung

ISBN978-3-8248-1166-3
AutorWälder, Franziska
VerlagSchulz-Kirchner Verlag
MaßeG: 0,48 kg

PreisEUR 57,00 (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten)
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Hochgradige Armparesen - Was tun?

Menschen, die einen schweren Schlaganfall erlitten haben, müssen häufig mit bleibenden Behinderungen einer Körperseite rechnen. Diese können zu massiven Problemen im Alltag führen, schränken die Selbstständigkeit ein und beeinflussen die Lebensqualität. Durch intensives, spezifisches Üben mit den einfachen, in der Ergotherapie eigens für hochgradig betroffene Patienten entwickelten PANat-Laptool®-Geräten ist es auch noch Monate und Jahre nach dem Ereignis möglich, bedeutsame Fortschritte zu erzielen. Patienten lernen, ihren Arm zu bewegen und die Hand im Alltag als Hilfshand einzusetzen.

Das Buch gliedert sich in vier Teile:
  • Begriffsklärung, Vorstellung des Materials
  • Theoretische Grundlagen, Wirkungsweise und Zielsetzungen, Schilderung einer Behandlungseinheit
  • Übungen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten
  • Selbstkontrolliertes Eigentraining
Das Besondere an diesem Buch sind die überaus reiche Bebilderung und die zahlreichen Beispiele, die den Einsatz der einzelnen Geräteteile anschaulich darstellen. Jede Aufgabe wird konkretisiert und es wird ein direkter Bezug zum Alltag hergestellt, um so für jeden Patienten einen individuellen Lösungsansatz zu finden.

Das Buch bietet Ergo- und Physiotherapeuten, Patienten und ihren Bezugspersonen sowie allen an der Armrehabilitation Interessierten einen inspirierenden Leitfaden für die Praxis.


Rezensent: Bausch, Ivka

Rezension vom 23.09.2021

Training mit PANat-Laptool® nach Schlaganfall
1. Auflage 2016, Schulz-Kirchner Verlag, ISBN 978-3-8248-1166-3

Zu Beginn des Buches geht es um die Entwicklung des PANat-Laptools, welches eine Weiterentwicklung des Johnstone-Konzeptes ist. Es kommt sowohl in der Akutphase als auch in der chronischen Phase zum Einsatz, da es sehr wandelbar und adaptierbar ist. Es dient der Prophylaxe von Kontrakturen und Atrophien und der Erarbeitung von Bewegungskontrolle. Somit können hierbei funktionelle Fertigkeiten wiedergewonnen werden und diese in den Alltag übertragen werden.

Sämtliche Übungsgeräte und Zubehörteile werden anhand zahlreicher Abbildungen vorgestellt und deren Funktionsweisen erläutert.

Das Kapitel „Theoretischer Hintergrund“ zeigt genauer auf, warum es erforderlich war, eine Therapiemöglichkeit für schwere Armparesen zu entwickeln. Der Leitlinien- und Evidenzbezug kommt hier natürlich zur Sprache. Es wird näher auf die Begrifflichkeiten motorische Kontrolle, motorisches Lernen, Aufmerksamkeitsfokus und Feedback eingegangen. Es folgt das PANat-spezifische Vorgehen in der Therapie – das Wiedererlangen der motorischen Kontrolle. Schrittweise werden Freiheitsgrade limitiert sowie die Schwerkraft reduziert, um langfristig zur Hands-off-Durchführung der Aufgaben zu gelangen.

Anhand mehrerer Assessments bzw. Skalen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wird dargestellt, wie auf Körperfunktions-, Struktur-, Aktivitäts- oder Partizipationsebene individuell bedeutsame Ziele definiert werden können. Unterschiedliche Herangehensweisen in den Therapien, Eigenübungen und Steigerungsmöglichkeiten werden aufgezeigt und somit das Konzept und die Materialien anschaulich vorgestellt. Der Leser erhält Einblicke in motorisch-funktionelle sowie sensomotorisch-perzeptive Therapieeinheiten, der Definition von Behandlungsziel, -hypothese und – plan. Uni- und bilaterale Aufgaben werden vorgestellt, Möglichkeiten von Eigenübungen und auch die Integration der angestrebten Funktionen in den Alltag.

Die Autorin scheut sich nicht davor, Limitationen aufzuzeigen, Faktoren zu benennen, die den Fortschritt und Erfolg der Behandlung schwächen können. Sie betont jedoch die Ressourcen und Möglichkeiten, die positiv auf den Genesungsprozess einwirken können, so z.B. die aktive Einbeziehung und Motivation des Patienten sowie die Unterstützung von Angehörigen.

Im praktischen Teil werden zahlreiche Fallbeispiele vorgestellt, u.a. zu den Themen uni- bzw. bilaterales Armtraining, Schulterproblematik nach Schlaganfall sowie somatosensorische Dysfunktionen. Anschaulich wird abermals gezeigt, wie das PANat-Laptool zum Einsatz kommen kann, sowohl in der Therapie als auch im Eigentraining. Anhand der mannigfaltigen Beispiele bekommt der Leser ein Gefühl dafür, welche Möglichkeiten das Laptool bietet, wie leicht es an die Anforderungen des Patienten anzupassen ist und wie alltagsnah die Aufgaben gestellt werden können, um die Patienten bestmöglich zu motivieren.

Frau Wälder ist hier ein toller Leitfaden zur Behandlung schwerer Armparese gelungen. Anschaulich werden die Möglichkeiten der Einzeltherapie, der Gruppentherapie und des Eigentrainings aufgezeigt. Gerade in der Anfangsphase nach Schlaganfall ist bei vielen Betroffenen kaum Aktivität abrufbar. Mittels PANat-Laptool stellt dies jedoch keine Limitation für die Therapie dar. Es werden ausführliche Fallbeispiele aufgezeigt, die eine wunderbare Verknüpfung der Theorie mit der Praxis und dem Alltag darstellen. Zahlreiche Abbildungen und Bildfolgen untermalen den Ansatz und die Durchführung des Konzeptes zudem.

Das Buch eignet sich hervorragend für Betroffene und deren Angehörige sowie Therapeuten, da es Hintergründe aufzeigt, gut verständlich ist und äußerst inspirierende Anregungen gibt.
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